Miners Oberhausen entscheiden drittes Spiel gegen den Crefelder SC mit 8:4 für sich

Meister 2.Bundesliga-Miners-Oberhausen-©-Detlef-Ross
Meister 2.Bundesliga-Miners-Oberhausen-©-Detlef-Ross

Oberhausen. (MR) Nachdem in den ersten beiden Spielen der Finalserie jeweils das Heimteam gewonnen hatte, stieg heute das dritte und alles entscheidende Spiel um die Zweitligameisterschaft in der Pflugbeilarena. Und erneut siegte der Gastgeber.

Nach zwei frühen Treffern entwickelte sich ein zwar spannendes, aber doch verhaltenes Spiel – man hatte ein wenig den Eindruck, dass zwar beide Teams am Ende den großen Pokal mitnehmen wollten, doch notfalls tat es ja auch der etwas kleinere, denn den Aufstieg in die Bundesliga hatten beide bereits mit dem Einzug ins Finale „in trockenen Tüchern“. Unentschieden ging es in die erste Pause.

Zur Spielmitte ließ Dustin Diem die Gästebank jubeln, und es kam besser für Krefeld: binnen 65 Sekunden hatten sie zwei weitere Treffer nachgelegt, als die Miners in einer Tiefschlafphase waren. Uups, was war das? Gute zwei Minuten später allerdings krachte ein Gewaltschuss von Sebastian Schneider aus der eigenen Hälfte ins gegnerische Tor zum „Anschluss“ 2:4. Zwei schöne Aktionen zum Ende des mittleren Abschnittes bescherten den Hausherren einen erneut ausgeglichenen Zwischenstand zum zweiten Seitenwechsel.

Das Spiel nahm an Intensität zu, ein Tor musste schließlich noch fallen. Einige Versuche auf beiden Seiten endeten an den gut aufgelegten Torhütern, ehe Oliver Püllen sich durchtankte und den Goalie der Bears aussteigen ließ – hatten sich die Miners nach dem vermeintlichen K.O. aus der 29. Spielminute am eigenen Schopfe wieder aus der Grube gezogen! Allerdings ist ein Vorsprung von nur einem Tor natürlich noch gar nichts, wenn noch etwas mehr als 10 Minuten auf der Uhr stehen. Besonders hart wurde es, als wenig später Schneider nach einem dummen Foul auf die Sünderbank musste. Doch die Miners wehrten sich nach Kräften, konnten sogar einen Konter im gegnerischen Kasten unterbringen. Nach dem nächsten Treffer waren alle Messen gelesen und die Luft ein wenig raus aus dem Spiel. Der achte Treffer der Gastgeber war dann nur noch Kosmetik, der Sieg fiel letztlich etwas zu hoch aus, aber wen interessiert das nach der Meisterschaft noch!

Die Tore erzielten: Klein, Schneider (je 2), Nimako, Püllen, Lenz, Teutloff für Oberhausen; Kleindienst, Diem, Hahn, Steinborn für Krefeld.

In der nächsten Saison treffen sich beide Teams in der Bundesliga wieder, um mit den Bissendorf Panthern, Crash Eagles Kaarst, Duisburg Ducks, Köln-West Rheinos, Highlander Lüdenscheid, Samurai Iserlohn, Sauerland Steel Bulls, Rockets Essen, Kassel Wizzards und dem TV Augsburg die Schläger zu kreuzen.

Alle Bilder vom Spiel: (C) Detlef Ross http://bit.ly/2gOb5BL

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