Chiefs schenken den Spreewölfen diesmal keinen Punkt

Spielszene Uedesheim Chiefs vs. Spreewölfe Berlin - © Detlef Ross
Spielszene Uedesheim Chiefs vs. Spreewölfe Berlin – © Detlef Ross

Uedesheim. (MR) Nach drei spielfreien Wochen konnten die Uedesheim Chiefs das Nachholspiel in eigener Halle gegen die Spreewölfe aus Berlin 12:9 für sich entscheiden – Kapitän Sascha Drehmann mit vier Toren (darunter der Gamewinner) und 2 Assists fleißigster Punktesammler.

Drei Wochen nach der „suboptimalen“ Auswärtstour in die Bundeshauptstadt war das Nachholspiel gegen die Spreewölfe Berlin im Chiefsgarden angesetzt. Und es ging gut los für die Hausherren, sie legten früh vor und zogen in den ersten zehn Spielminuten auf 4:0 davon. Dann aber waren die Gäste angekommen, die mit einem Doppelschlag binnen 44 Sekunden am Ende des ersten Durchgangs auf 4:3 herankamen. Und sie machten nach dem Seitenwechsel genauso weiter, nach zwei Spielminuten im neuen Abschnitt stand es plötzlich 4:5, das Spiel war gedreht. Kurz nach diesem Nackenschlag jedoch bekamen die Chiefs die erste Überzahl zugesprochen, die sie postwendend zu nutzen wussten. Und keine Zeigerumdrehung später ließen sie Treffer Nr. 6 folgen, der sie wieder in Front brachte. Jetzt war das Momentum zurück bei den Gastgebern, die noch zwei weitere Male ins Schwarze trafen, während die Wölfe mehrfach am Gestänge scheiterten.

Zum Schlussabschnitt schickten die Gäste ihren zweiten Goalie zwischen die Pfosten, der aber in eigener Unterzahl gleich nochmals hinter sich greifen musste – das Pfund von Christoph Clemens zerstörte die Trinkflasche des Goalies… Nach einer Unterbrechung für die Bodentrocknung ging es hin und her mit je einem Treffer auf beiden Seiten, ehe die Chiefs mit der „kürzeren Bank“ merklich Tempo und Aufmerksamkeit drosselten. Das bekam ihnen aber nicht gut, denn damit ließen sie die Gäste das Spiel wieder spannend, unnötig spannend machen: 10:9 stand auf der Anzeigetafel bei noch 5:20 Min. zu spielen! Es ging in die Schlussphase, und es war nur noch eine Frage von Sekunden, bis die Spreewölfe den Goalie ziehen. Sascha Drehmann ließ die Chiefsanhänger durchatmen mit dem 11:9, 63 Sekunden vor der Sirene. Als der Goalie endlich seinen Platz geräumt hatte, war es wiederum Drehmann, der mit dem Schuss ins leere Tor den Sieg in trockene Tücher packte.

Die Treffer erzielten:

Drehmann (4), Reimer, Erlenhardt, Clemens (je 2), Jonen und Feuchthofen (je 1) für die Chiefs und Bell (3), May, Barz und Freyer (je 2) für die Spreewölfe.

Alle Bilder der Partie (C) Detlef Ross: http://bit.ly/2sK29X4

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