Highlander Lüdenscheid gewinnen auch Rückspiel in Oberhausen

Highlander können die Miners erneut stoppen - © Detlef Ross
Highlander können die Miners erneut stoppen – © Detlef Ross

Oberhausen. (MR) Mit einem 7:9 unterlagen die Miners Oberhausen zuhause den Highlander und haben damit gegen Lüdenscheid aus zwei Spielen keinen Punkt mitnehmen können.

Lange Zeit tasteten sich die beiden Teams ab, und bis zur 12. Spielminute konnten die Goalies an beiden Enden ihren Kasten sauber halten. Während die Miners in der zweiten Drittelhälfte noch an ihren Chancen arbeiteten, legten die Gäste bis zur Pause zwei Tore vor, und das nicht einmal unverdient. Robin Loecke musste nach Zusammenprall mit Stephan Kreuzmann kurz vor der Sirene mit einer (hoffentlich nur) Schulterprellung das Spiel verlassen, doch sein Team kam mit dem Paukenschlag zum zweiten Durchgang: Vom Anspiel weg setzte sich Routinier Jiri Svejda durch und erhöhte auf 0:3. Dass danach gleich zwei Miners die Strafbank drücken mussten, war eher kontraproduktiv, denn die Highlander konnten in dieser Zeit zumindest einen weiteren Treffer erzielen – und es waren erst 23 Minuten gespielt, da fragte man sich schon fast, wohin das heute noch führen sollte.

Mit einem Kraftakt schaffte Oberhausens Stefan Dreyer den Türöffner, dass auch die Hausherren hier und heute mal zu Torerfolgen kamen. Und weil es so schön war, legten die Gastgeber gleich einen Doppelschlag hin. Noch einmal setzte sich Svejda durch, und die Gäste hatten auch den zweiten Abschnitt gewonnen. Im Schlussabschnitt hagelte es ein paar Strafen gegen die Highlander, die die Miners auch nutzen konnten. Als schließlich auf beiden Seiten ein Spieler auf der Sünderbank saß, war es Stephan Kreuzmann, der zum 5:5 einschießen konnte. Doch zu früh gefreut, Lüdenscheid hatte die postwendende Antwort (52.). Wenig später wurde es richtig turbulent, und Highlander Mike Ortwein, der für einen „Reifenwechsel“ in die Kabine gefahren war, hatte in diesen zwei Minuten drei Tore verpasst, denn nach dem 5:6 Führungstreffer ging es Schlag auf Schlag. Erst legte Svejda weiter vor, Kreuzmann antwortete ganze 7 Sekunden später, und nach 30 Sekunden hatte Svejda in diesem Duell das letzte Wort, auch wenn in dieser Zeitspanne beide Goalies zumindest kurios an den Treffern ihren Anteil hatten. Am Ende stand ein 7:9 auf der Uhr, denn auch die Herausnahme des Goalies brachte den Miners nicht mehr den nötigen Schub, um das Ruder im letzten Moment herumzureißen.

Die Treffer erzielten:
Kreuzmann (3), Dreyer, Renkewitz, Otten und Luft für die Miners; Svejda (4), André Bruch (3), Loecke und Seuster für die Highlander.

Alle Fotos vom Spiel: Detlef Ross http://bit.ly/2trTkgH

 

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