Samurai gehen in Oberhausen unter (6:1 / 5:1 / 5:2)

Constantin Wichern und Fabian Lenz geraten aneinander - ©Detlef Ross
Constantin Wichern und Fabian Lenz geraten aneinander – ©Detlef Ross

Oberhausen. (MR) Mit 16:4 gehen die Samurai Iserlohn bei den Miners Oberhausen unter – und das hatte keine wettertechnische Ursache. Doch es grollte und krachte auch in der Pflugbeilarena teilweise gewaltig, es hagelte (am Ende) Strafzeiten und regnete Tore.

Mit einem Traumstart eröffneten die Miners das Spiel, Fabian Lenz brachte das 1:0 auf die Uhr, als diese gerade einmal 38 Sekunden anzeigte. Der nächste Streich ließ etwas auf sich warten, doch dann bediente Stephan Kreuzmann in eigener Unterzahl den Kollegen Benedikt Hüsken, der sich vor das Tor geschlichen hatte. Die nächsten drei Treffer erzielte wieder Topscorer Lenz, mal im schnellen Alleingang, dann wieder mit rustikalem Durchsetzungsvermögen vor dem gegnerischen Tor. Erst in der Schlussminute waren auch die Gäste erstmalig erfolgreich, sodass beim Stand von 6:1 die Seiten gewechselt wurden. Eine frühe Strafe gegen die Hausherren bescherte den Samurai gleich nach Wiederbeginn den zweiten Treffer, doch Kevin Wilson hatte nahezu postwendend die passende Antwort. Und die Miners zogen weiter ihre Kreise, während hinten Marvin Haedelt fast alles entschärfen konnte. Sein Gegenüber, Jonas Nettin, hingegen konnte einem fast leidtun, denn auch im mittleren Abschnitt musste er mehrfach die Bälle aus dem Netz fischen.

Nachdem es zum Drittelende nicht nur verbales Gewitter sondern anschließend auch noch eines mit den Fäusten gegeben hatte und anschließend mit 2 gegen 2 weitergespielt wurde, schickte dann zum rechten Zeitpunkt die Sirene die Teams in die Kabinen. Auf dem Weg dorthin allerdings stieß man nochmals aneinander. Die Pause hatte dann die Gemüter ein wenig abgekühlt, und eine ganze Zeit ging es gut. Das Spiel war aber vor lauter „rohen Eiern“ und „Samthandschuhen“ auf dem Feld ziemlich langweilig geworden. Zur Drittelmitte aber zog es wieder an, der Ball wurde gespielt, statt ihn nur hin und her zu passen. Iserlohns Constantin Wichern überwand ein drittes Mal Keeper Haedelt, doch im direkten Anschluss trafen gleich fünfmal die Miners und schraubten den Spielstand innerhalb von sieben Minuten von 11:3 auf 16:3. In der Schlussminute gab es nochmals Action, als zunächst Haedelt akrobatisch einen Ansturm parieren wollte und eiskalt ausgespielt wurde. Wenige Sekunden vor dem Ende brach sich dann der Frust aus wechselseitigen Nickeligkeiten und Provokationen auf beiden Seiten Bahn und endete nochmals mit Beschimpfungen und „Sportartwechsel“ sowie ein paar Strafzeiten.

Die Treffer erzielten: Lenz (5), Hüsken (3), Klingsporn (2), Luft, Wilson, Müller, Schneider, Dreyer und Renkewitz für Oberhausen sowie Noel Riepe, Schreiner, Wichern und Linke für Iserlohn.

Alle Bilder vom Spiel: (C) by Detlef Ross http://bit.ly/2vW0tIO

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