DEG Rhein Rollers: U 20 spielt um die Meisterschaft

DEG RheinRollersDie U 20 der DEG Rhein Rollers hat sich für das Finalturnier um die Deutsche Meisterschaft in der Inline-Hockey-Liga (IHD) qualifiziert. Am Samstag, 20. September, treten in der Halle am Rather Waldstadion die vier besten Teams der Vorrunde im Play-off-Modus gegeneinander an. Ebenfalls sicher qualifiziert sind bisher die Monsters Mannheim. Um die beiden offenen Plätze für das Final Four streiten sich die Mainprimaten Frankfurt, Taunus Wild Hogs und Pinguine Baunatal.
Wie schon im vergangenen Jahr plant der Verein, die erste Mannschaft bei der internationalen Spielrunde in Belgien antreten zu lassen. Auch die U 23 soll in diesem Jahr dabei sein. „Die Planungen hierfür laufen aber noch“, sagt Präsident Dirk Schulz.

Bissendorf Panther mit viel Spektakel und 4 von 6 möglichen Punkten

Mit nur 4 von 6 möglichen Punkten aus zwei wichtigen Partien beenden die Panther im Saisonendspurt einen der wichtigsten Spieltage. Foto: Steffi Rathje
Mit nur 4 von 6 möglichen Punkten aus zwei wichtigen Partien beenden die Panther im Saisonendspurt einen der wichtigsten Spieltage. Foto: Steffi Rathje

Während bei den Panthern insbesondere die Niederlage nach Penaltyschießen gegen Krefeld Spuren hinterlassen hat, so kamen die zahlreichen Zuschauer an beiden Spieltagen voll und ganz auf ihre Kosten – sahen sie doch alles, was den rasanten Inlinehockeysport ausmacht.

Die Kulisse stimmte bei der ersten Partie am Wochenende gegen den Crefelder SC. 249 Zuschauer fanden den Weg in die Wedemarksporthalle und sahen ein kurioses Spiel, nach dem sich die Panther zurecht mangelnde Cleverness vorwerfen lassen müssen. Sowohl für den Gast aus Krefeld als auch die Panther stand nichts weniger als eine Vorentscheidung im Abstiegskampf beziehungsweise im Ringen um die Playoff Plätze auf dem Programm. Die aus dem Druck resultierende Nervosität konnten beide Teams über die komplette Spielzeit nie ganz ablegen. Dennoch kam die Raubkatzen besser in die Partie und führten kurz vor Schluss des ersten Abschnitts durch Barlsen auf Vorlage Köhn und Köhn auf Vorlage Gollasch verdient mit 2 zu 0. Warum die Panther dann aber vollkommen unnötige Fehler machten, die binnen 1:30 Minuten zum Ausgleich führten, erschien nicht nur den Zuschauern rätselhaft. Coach Abstoß fand in der ersten Pause dann auch die passenden Worte und im zweiten Abschnitt dominierten die Panther die Partie. Zunächst erzielte Niclas Köhn die umjubelte 3 zu 2 Führung, ehe Kapitän Köppl in Überzahl auf 4 zu 2 erhöhte. In beiden Fällen kamen die Vorlagen von Nachwuchsass Felix Gollasch. Miller erhöhte in der 35igsten Minute auf 5 zu 2. Der Anschluss vom Krefelder Busch – erneut nach einem Blackout der Pantherdefensive – erschein zunächst nur als Ergebniskosmetik.

Im letzten Drittel spielten die Panther ihren Stiefel weiter runter und dominierten die Partie. Bis zur 48sten Minute erhöhten die Panther durch zwei Mal Markus Köppl und ein mal Tommy Sellmann nach zwischenzeitlichen Anschluss von Krefeld aber gar auf 8 zu 4. An sich war die Patrtie zu diesem Zeitpunkt gelaufen. Allerdings zog der Bissendorfer Niclas Köhn, derzeit in absolut bestehender Form, in eben dieser 48 Minute eine absolut unnötige 5 Minuten Strafe inklusive einer Matchstrafe nach einem harten Kniecheck.  Diese Strafe wird im Inlineskaterhockey komplett ausgespielt und man merkte den Pantherverteidigern in Unterzahl an, dass die Dominanz über das gesamte Spiel an den Kräften gezerrt hatte und so kamen die Krefelder zu Treffer um Treffer. Nach Ablauf der Strafe stand es ausgeglichen 8 zu 8. Der Spielverlauf war auf den Kopf gestellt. Als dann der Gast in erneuter Überzahl auf 9 zu 8 erhöhte, glaubte wohl keiner der fassungslosen Zuschauer noch an eine Wende – insbesondere weil die Panther die letzten zwei Minuten erneut in Unterzahl spielen mussten. Doch in eben dieser Unterzahl gelang Miller nach herrlicher Einzelleistung der umjubelte Ausgleich in Unterzahl. Die Halle tobte ob dieses nicht mehr geglaubten Ausgleichtreffers. Im Anschließenden Penaltyschießen behielt der Crefelder SC dann mit einem Treffer die Oberhand. „Am Ende können wir fast mit dem einen Punkt zufrieden sein,“ so Coach Abstoß nach der Partie, „allerdings hat heute definitiv nicht die bessere Mannschaft gewonnen – die Punkte haben wir mit der Strafzeit verschenkt.“ so Abstoß weiter.

Nach dieser bitteren Niederlage war man in der Wedemark merklich nervös vor der Partie am Sonntag gegen den nächsten, direkten Konkurrenten. Und diese Nervosität war auch in den ersten Minuten auf dem Feld deutlich Spürbar: Viel Pässe kamen nicht an, das Selbstvertrauen fehlte im Zweikampf und der Torabschluss wurde verfrüht gesucht. Dennoch erwischten auch am Sonntag die Panther den besseren Start und gingen durch Lars Barlsen auf Vorlagen von Felix Gollasch, durch Markus Köppl auf Vorlage von Sebastian Miller und durch Miller auf Vorlage von Tommy Sellmann mit 3 zu 0 in Führung. Aber auch an diesem Spieltag schüttelten die Zuschauer verständnislos den Kopf in der ersten Drittelpause, schenkten doch die Panther erneut mit katastrophalen Fehlern in den letzten beiden Minuten die Führung wieder her – es ging mit einem 3 zu 2 in die Pause.

Augenscheinlich steckten die letzten beiden Minuten den Panthern dermaßen in den Knochen, dass sie im zweiten Drittel überhaupt nicht mehr zu Ihrer Linie fanden. Kaarst dominierte das Spiel und zog durch Treffer ihres Top-Scorers Dietrich und weitere Treffer von Michalowski und von Berg mit 5 zu 3 davon. Auf den Rängen war man sich fast schon sicher, dass die Panther diese Nackenschläge nach der gestrigen Partie nicht mehr werden wegstecken können.

Allerdings kam noch einmal Hoffnung auf, nachdem Sellmann auf Vorlage von Baude zum Anschluss traf. Allerdings musste danach ein Panther in die Kühlbox und die Zuschauer ahnten böses. Aber in dieser Unterzahl Mitte des zweiten Drittels kam der große Auftritt des Tommy Sellmann: Einen Befreiungsschlag seines Mannschaftskollegen Stephan Nebel fing Sellmann mit seinem Helm ab, lege sich den abprallenden Ball mit der Schulter vor, um kurvte den letzten Defensivspieler der Crash Eagles und netzte mit einem trockenen Schuss in den rechten Winkel ein. Ausgleich! Danach wogte die Partie hin und her bis Routenier Jan-Christoph Pries auf Vorlage von Sebastian Miller mit einem wuchtigen Schlagschuss die erste Führung seit langer Zeit für die Panther erzielte.  Kurz vor Ende des Mittelabschnittes sorgte dann der förmlich explodierende Tommy Sellmann mit seinem dritten Treffern dann zum 7 zu 5.

Im letzten Drittel spielten die Panther dann endlich so, wie man es von einer cleveren Mannschaft erwarten darf. Ohne unnötiges Risiko zu gehen dominierten die Niedersachsen die Partie und kamen gar noch durch einen schönen Treffer von Felix Gollasch zu einem weiteren Treffer. Endstand damit 8 zu 5 für die Panther. Damit schieben sich die Panther auf den achten Tabellenplatz – dieser berechtigt zur Teilnahme an den Playoffs.

„Uns fehlen nach diesem Wochenende ganz klar zwei Punkte“ so Coach Abstoß. Diese können sich die Panther schon am kommenden Woche besorgen. Dann geht es daheim gegen den Meister aus Iserlohn. Am kommenden Samstag um 18:30 Uhr sind die Panther dann sicherlich nicht in der Favoritenrolle, werden aber wie immer mit bester Moral und Einsatz auftreten.

Bissendorf Panther gewinnen wichtiges „Heimspiel“ in Assenheim

Vor fast 100 mitgereisten Fans aus der Heimat gewinnen die Panther gegen den direkten Play-Off Kandidaten aus Assenheim bei Frankfurt mit 7 zu 3. Mit diesem Sieg rücken die Panther auf den siebten Rang der ersten Skaterhockeybundesliga vor – ein Abstieg ist zwar noch theoretisch möglich, bei noch zwei ausstehenden Partien aber fast ausgeschlossen.

Für die Panther stand vor der Partie eine Menge auf dem Spiel: Die IVA Rhein Main Patriots aus Assenheim lagen vor dem Wochenende noch deutlich vor den Raubkatzen aus der Wedemark. Durch eine Niederlage der Patriots am Samstag in Duisburg – ebenfalls ein heißer Kandidat um die letzten Play-Off Plätze – waren die Patriots in Zugzwang. Für die Panther stand nichts weniger als ein wesentlicher Schritt Richtung Klassenerhalt und in die Play-Offs auf dem Zettel. Dementsprechend motiviert und perfekt eingestellt gingen die Panther zu Werke.

Die zahlreichen mitgereisten Fans sahen von der ersten Minute an eine dominierende Mannschaft aus Niedersachen, die den Frankfurtern kaum Raum zur Entfaltung ließ.  Bereits in der zweiten Minute konnte Maxim Faber auf sensationelle Vorlage seines eigenen Torwartes, Danny Sellmann, das erste Mal die Arme in die schwülheiße Luft der Frankfurter Halle zum Torjubel strecken. Und die Panther legten kontinuierlich nach: Timo Gollasch bei seinem Debüt in der ersten Mannschaft auf Vorlage von Niclas Köhn, Kapitän Markus Köppl auf Vorlage von Nationalspieler Sebastian Miller und Tommy Sellmann auf Vorlage von Maxim Faber sorgten für einen ordentlichen Vier-Tore-Vorsprung nach 20 Minuten.

„Im ersten Drittel hatten wir den Gegner und das Spiel im Griff“ so Coach Darian Abstoß – allerdings war davon im zweiten Drittel nicht mehr viel zu sehen. Zunächst überstanden die Wedemärker eine fünf minütige Unterzahl, mussten aber direkt im Anschluss den ersten Treffer der Patriots hinnehmen. In der 34sten Spielminute legten die Frankfurter dann gar noch mit einem weiteren Treffer nach und die Panther gerieten mehr und mehr ins Schwimmen. Zum Glück für die Panther konnte Marcel Knoke kurz vor der Sirene zur zweiten Pause auf Vorlage von Routinier Jan-Christoph Pries, der am Wochenende seinen 35sten Geburtstag feierte, zum 5 zu 2 erhöhen.

Die Kabinenpredigt in der Drittelpause von Coach Abstoss zeigte im Schlussabschnitt die gewünschte Wirkung: Mit der Souveränität aus dem ersten Durchgang ließen die Panther, angetrieben von ihren frenetischen Fans, im Schlussabschnitt nichts mehr anbrennen und sorgten mit zwei weiteren Treffern von Felix Gollasch auf Vorlage von Kapitän Köppl und durch Maxim Faber bei einem bedeutungslos gewordenen Gegentreffer der Assenheimer für einen am Ende völlig verdienten 7 zu 3 Erfolg. 

„Man kann mit Fug und Recht sagen, dass wir in den letzten Monaten klar steigende Form bewiesen haben – ich denke, dass die drei Punkte mehr als verdient sind“ so Trainer Abstoß nach der Partie. Pantherkapitän Markus Köppl fügt noch an, „…dass insbesondere auch die Unterstützung der Fans heute ein entscheidender Baustein für diese drei wichtigen Punkte gewesen sind.“

Für die Panther geht es nun in eine fünfwöchige Sommerpause. Danach erwarten die Raubkatzen noch zwei sehr wichtige Spiele gegen die direkten Play-Off Konkurrenten aus Krefeld und Duisburg.

 

DEG Rhein Rollers: Erste Niederlage für U 20

Die U 20 der DEG Rhein Rollers hat im dritten Saisonspiel ihre erste Niederlage einstecken müssen. Nach zwei Siegen zum Saisonauftakt gab es für die Inline-Hockeyspieler beim zweiten Turniertag der aktuellen Spielzeit ein 2:3 gegen die Monsters Mannheim. Im Spiel gegen den Gastgeber Taunus Main Hogs setzte sich der Titelverteidiger danach mit 6:4 durch.

Die Düsseldorfer belegen mit drei Siegen und einer Niederlage aktuell den zweiten Tabellenplatz. Am 24. Mai treffen die Rhein Rollers in Frankfurt auf die Pinguine Baunatal und die Mainprimaten Frankfurt

Mehr zur U 20-Saison gibt es im Internet unter: www.ihd-online.net

Inline Hockey: DEG Rhein Rollers: Zwei Siege zum Saisonstart für die U 20

Die U 20 der DEG Rhein Rollers ist mit zwei Siegen erfolgreich in die neue Saison gestartet. Gegen die Mainprimaten Frankfurt setzte sich der Titelverteidiger souverän mit 9:6 durch. Im zweiten Spiel des Turniertages in der Halle am Rather Waldstadion behielten die Düsseldorfer gegen die Monsters Mannheim mit 6:5 die Oberhand.

Am 11. Mai trifft die U 20 dann im Taunus abermals auf das Team aus Mannheim sowie die Taunus Wild Hogs.

Mehr zur U 20-Saison gibt es im Internet unter: www.ihd-online.net

Inline-Hockey: DEG Rhein Rollers: U 20 startet in die neue Saison

Am Samstag startet die U 20 der DEG Rhein Rollers in die neue Spielzeit. In der Vorrunde werden an zehn Turniertagen jeweils drei Teams der Liga aufeinandertreffen und jeweils zwei Spiele bestreiten. Für die Düsseldorfer beginnt die neue Saison daheim. Gegner sind die Mainprimaten Frankfurt (14 Uhr) sowie die Monsters Mannheim (17.30 Uhr). Die Meistermannschaft aus der vergangenen Saison ist im Kern zusammengeblieben. Altersbedingt rücken zudem einige Spieler aus der U 16 in den U 20-Kader auf.

„Als Titelverteidiger ist man naturgemäß der Favorit. Aber Mannheim und Frankfurt sind sehr stark einzuschätzen“, sagt Präsident Dirk Schulz vor dem Saisonstart. Auch die Pinguine Baunatal zählt Schulz zu den Mitfavoriten. „Die Saison wird deutlich ausgeglichener sein als letztes Jahr. Ich gehe zurzeit davon aus, dass die Rhein Rollers diese Liga nicht dominieren werden. Ziel sollte es aber sein, sich für die Play-offs zu qualifizieren“, so der Präsident weiter.

Die Play-off Runde, für die sich die besten vier Teams qualifizieren, wird im September in Düsseldorf stattfinden. Neben den Rhein Rollers, Frankfurt, Mannheim und Baunatal sind in der neuen Saison auch die SG Taunus und die TG Hanau als weitere Mannschaften dabei.

Mehr zur U 20-Saison gibt es im Internet unter: www.ihd-online.net