1/4 Fazit der Krefeld Pinguine in der Deutschen Eishockey Liga (DEL)

Radio Eiszeit ist das Fanradio welches von den Heimspielen der Krefeld Pinguine berichtet. Um zwei Meinungen zu haben, haben wir mit Radio Eiszeit Moderator André Derksen die Pinguine nach 12 Spielen genauer analysiert.

13 aus 52 – Ein Viertel der Saison ist vorbei, ein kurzes Zwischenfazit der Iserlohn Roosters

Vorne Hui, hinten Pfui (von Mathias Wagner)

Trotz 50(!) geschossener Tore, stehen die Iserlohn Roosters nach 13. Spieltagen in der Deutschen Eishockey Liga auf dem elften Tabellenplatz. Ein Grund dafür liegt im Abwehrverhalten der Sauerländer. Denn mit 51(!) Gegentoren stellen die Roosters die schlechteste Defensive der Liga. Aber nicht nur die Gegentorflut macht den Fans der Kampfhähne zu schaffen, auch die Verpflichtung eines neuen Torhüters schlug im beschaulichen Iserlohn hohe Wellen.

Mit Neuzugang Jon Matsumoto stellen die Roosters den derzeitigen Top-Scorer der DEL, dicht gefolgt von Teamkamerad Anthony Camara, der auf Platz 2. rangiert. Aber nicht nur die beiden Nordamerikaner waren sehr erfolgreich. Mit Marko Friedrich (zehn Punkte) und Lean Bergmann (acht Punkte) stehen sogar zwei deutsche Stürmer unter den Top sechs Scorern im Team. Als positiv ist sicher auch die Verpflichtung von Evan Trupp zu sehen, der quirlige US-Amerikaner konnte sich schon zehn Mal in die Statistikwertung eintragen. Die Offensive ist aber auch nicht das Problem des Teams vom Seilersee. Trotz solider Leistungen der beiden Torhüter Lange und Dahm, bekamen die Roosters schon 51. Gegentore – der schlechteste Wert der gesamten DEL. Oftmals hatten die Angreifer des Gegners zu viel Raum und Zeit um sich im Drittel der Iserlohner festzusetzen. Die Defensivarbeit der Stürmer sowie das Stellungsspiel der Abwehrspieler sind sichtbar ausbaufähig. Das Team rannte häufig in Konter und diese wurden oft zu gefährlichen Chancen oder Toren. Spieler wie Dylan Yeo, Kevin Schmidt und auch Daine Todd sind zwar offensiv gefährlich, aber defensiv haben sie immer wieder ihre Probleme, wenn es in den Bandenzweikampf geht. Die Verpflichtung von Keaton Ellerby hingegen ist genau das, was den Roosters fehlte. Ein weiterer Spieler seiner Sorte würde den Blau Weißen allerdings mehr als gut tun.

Zu- und Abgänge im Team der Roosters

Rob Daum, Trainer der Roosters, sah das augenscheinlich anders. Denn kurz vor dem 12. Spieltag verpflichteten die Sauerländer den finnischen Goalie Niko Hovinen. Ob er allein die Defensivproblematik aus der Welt schaffen kann ist zu bezweifeln. Der Neuzugang durfte gleich beim Auswärtsspiel in Schwenningen ran. Ohne Erfolg – Der IEC verlor verdient mit 3:5. Es war die sechste Auswärtsniederlage in Folge. Viele Fans sehen die Verpflichtung mehr als kritisch und besonders der Umgang mit den beiden anderen Torhütern erschreckend. Man erhoffte sich am Seilersee eine gewisse Transparenz und gute Kommunikation. So charmant dieser kleine Verein im Sauerland auch ist, aber mit dieser Aktion hat der Club nur sich selbst geschadet. Es bleibt nun abzuwarten wie sich dieser Schaden auf die restliche Saison auswirkt. Eins dürfte klar sein – und wurde bereits von Vereinsseite auch bestätigt – man wird die Spielzeit nicht mit drei Torhütern beenden. Mathias Lange wird wohl seinen Spint in der Roosterskabine räumen müssen. Durch die Hovinen-Verpflichtung ergibt sich nicht nur ein Problem auf der Torhüterposition. Mit nun zehn vergebenen Ausländerlizenzen hat Rob Daum nun die Qual der Wahl auf wen er auf Grund der Ausländerbeschränkung (höchstens neun Ausländer auf dem Spielberichtsbogen) verzichtet. Hinzu kommt der Abgang von Denis Shevyrin. Der Deutsch-Russe, der sowohl im Sturm als auch in der Abwehr zum Einsatz kommen kann, wechselte nur einen Tag vor der Hovinen Verpflichtung zu den Roten Teufel nach Bad Nauheim in die DEL2. Deswegen verwunderlich, da Shevyrin jedes Spiel in der vierten Sturmformation bestritt und dabei einen guten Job machte. Ergo: Keine Kadertiefe – auch wenn es von Manager Karsten Mende so kommuniziert wurde.

Heimspiele und Auswärtspleiten

Ein weiteres Problem der Roosters – Die Diskrepanz der Leistungen zwischen Heim- und Auswärtsspielen. Zu Hause sind die Iserlohner eine Top-Mannschaft der Liga, Auswärts hingegen auf dem letzten Platz. Woran das liegt, können weder Spieler noch Trainer beantworten. Bei Heimspielen durften sich die Fans der Roosters bisher immer über ein Spektakel freuen. Einem 8:3 Sieg gegen München folgte eine 6:7 Niederlage gegen Augsburg und wiederum ein verdienter 6:3 Erfolg gegen die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg.

Wie geht es nun weiter?

Unruhe im Verein und im Umfeld. Keine guten Vorzeichen für ein zufriedenstellendes Abschneiden für den Sauerländer Eishockeyclub. Trainer Rob Daum wird sich nun an seinen Personalentscheidungen messen lassen müssen. Auch Manager Mende dürfte nun einen deutlich schlechteren Stand bei den Fans haben. Die Aussagen Rund um die „Causa-Hovinen“ waren nicht glücklich gewählt. Zaubert er hingegen einen weiteren (deutschen) Verteidiger und einen deutschen Pass für einen seiner Stürmer aus dem Hut, könnte sich das Blatt zu Gunsten des Managers wenden. Allein der Glaube fehlt vielen…

Düsseldorfer EG: Starker Saisonauftakt der DEG

Die Düsseldorfer EG ist stark in die Jubiläumssaison der Deutschen Eishockey Liga gestartet. Nach sechs Spielen ist die DEG noch ungeschlagen. Durch den besten Saisonstart seit der Saison 1993/1994 (14 Siege am Stück), grüßt die DEG aktuell von der Tabellenspitze. Neu-Trainer Harold Kreis hat dem achtmaligen Meister ein klares taktisches Konzept verpasst, auch die Neuzugänge schlagen bislang voll ein. Nach zuletzt drei siegreichen Auswärtsspielen hintereinander gewann die DEG gestern ihr zweites Heimspiel der Saison gegen die Nürnberg mit 4:3 nach Verlängerung.

Als Kenny Olimbs Direktabnahme im Winkel einschlug, gab es unter den knapp 6500 Zuschauern im ISS Dome kein Halten mehr. Durch den Treffer des zurückgekehrten Publikumsliebling schlug die DEG die Thomas Sabo Ice Tigers mit 4:3 nach Verlängerung. Durch den sechsten Sieg im sechsten Spiel blieb die DEG im September ungeschlagen. Besser noch: der achtmalige Meister steht derzeit an der Tabellenspitze. Selbst kühnste Optimisten dürften mit einem solchen Saisonstart nicht gerechnet haben.

Die Sehnsucht nach Playoffs in Düsseldorf ist groß. Nach zwei tristen Eishockey-Jahren soll es auch Mitte März noch DEL-Eishockey in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt geben. Mit dem guten Saisonstart dürfte die Hoffnung bei den Fans weiter genährt worden sein. Bereits am ersten Spieltag zeigte die DEG, dass mit ihr in dieser Saison wieder zurechnen ist – beim Titelfavoriten Mannheim siegte man verdient mit 2:1 nach Verlängerung. Das erste Drittel der Saison dürfte die knapp 250 Fans im Gästeblock jedoch an viele Partien aus der Vorsaison erinnert haben. Mannheim begann sehr druckvoll, schnürte die Gäste, die teilweise noch sehr unsortiert und fahrig wirkten, phasenweise im eigenen Drittel ein und ging folgerichtig durch Chad Kolarik in Führung (13.). Zur Drittelpause hätte gut und gerne auch 3:0 oder 4:0 stehen können, doch die DEG zeigte sich effizient: Mit der ersten richtigen Chance glich Kapitän Alexander Barta für die DEG aus (19.). Ab dem zweiten Drittel kam die Mannschaft von Trainer Harold Kreis immer besser ins Spiel und steigerte sich sukzessive. Neben guter Defensivarbeit ließ die DEG vorne einige Chancen liegen, so dass es in der Mannheimer SAP Arena in die Verlängerung ging, die die Rheinländer nach einem abgefälschten Treffer von Olimb für sich entschieden. Zwei Tage später schlug die DEG beim ersten Heimspiel der Saison die Iserlohn Roosters auf eindrucksvolle Art mit 5:1. Von Beginn an spielten die Gastgeber die Sauerländer an die Wand. Den ersten Treffer durfte der Großteil der 8000 anwesenden Zuschauer jedoch erst im zweiten Drittel bejubeln. Nach starker Vorarbeit von Neuzugang Jaedon Descheneau spielte erneut Barta den Dosenöffner und drückte den Puck zur überfälligen Führung ins Rooster-Gehäuse. John Henrion legte in Überzahl nach herrlichem Querpass von Ken-Andre Olimb im zweiten Drittel nach. Den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer der Iserlohner durch Christopher Fischer zu Beginn des letzten Drittels konterten die Düsseldorfer durch Tore von den beiden Neuzugängen Braden Pimm und Philip Gogulla, sowie dem zweiten Treffer von John Henrion. In Schwenningen absolvierte die DEG am dritten Spieltag ihr zweites Auswärtsspiel der Saison. Das Geduldspiel gewannen die Gäste mit 3:0. Erst im letzten Drittel fielen die Tore für die Düsseldorfer EG. Calle Ridderwall, ebenfalls  wieder zurückgekehrt, besorgte die Führung, Leon Niederberger und Kenny Olimb sorgten mit ihren Toren für den Endstand. Auch Matthias Niederberger hatte großen Anteil am Sieg, der seinen Kasten mit starken Paraden sauber hielt und der DEG den ersten Auswärtsdreier der Saison sicherte. Zwei Tage später machte die Düsseldorfer EG ihr erstes Sechs-Punkte-Wochenende komplett: In Bremerhaven besiegte man die Fischtown Pinguins mit 4:3 und sprang an die Tabellenspitze. In einer abwechslungsreichen Partie konnten die Gastgeber die Führungen der DEG immer wieder ausgleichen. Gogullas 1:0-Treffer, konterte Hoeffel im Gegenzug mit dem 1:1. Bernhard Ebner, derzeit in starker Verfassung und mit acht Punkten (2 Tore, 6 Assist) interner Top-Scorer, traf vergangenen Sonntag doppelt (2:1 und 3:2), und bereitete den entscheidenden Siegtreffer von Descheneau in der Schlussphase stark vor. Nach Scheibenerorberung brachte der Verteidiger einen starken Pass auf die Kelle des Kanadiers, der im Norden für den Lucky Punch sorgte. Auch das vierte Auswärtsspiel gestaltete die DEG siegreich: In Augsburg sicherten sich die Rot-gelben zwei Punkte gegen die Panther nach einem 2:1-Sieg nach Verlängerung. Alex Barta erzielte den entscheidenden Treffer (61.). Zuvor glich Gogulla die Augsburger Führung aus.

Zwar sind erst sechs Spiele gespielt und der Weg bis zu den Playoffs noch sehr lang, trotzdem zeigten die ersten sechs Spiele dieser Saison, dass das taktische System von Harold Kreis klarer zu erkennen ist, als das Pellegrimsche System in der gesamten letzten Saison. Die Defensive scheint enorm verbessert, ebenso das Aufbauspiel. Die Haudegen Patrick Köppchen und Alexander Picard, der nach der Saison seine Karriere beenden wird, verleihen der DEG hinten enorme Stabilität. Selten ließ die DEG ihre Gegner in der eigenen Verteidigungszone zur Entfaltung kommen. Mit Matthias Niederberger und Neuzugang Frederik Pettersson-Wentzel hat die Düsseldorfer EG aktuell zudem ein sehr starkes Torhüterduo. Gerade der in den letzten beiden Jahren viel gescholtene gebürtige Düsseldorfer Niederberger befindet sich in starker Frühform und hat mit einer Fangquote von 95,80% großen Anteil daran, dass die DEG mit insgesamt neun Gegentreffern bisher die beste Defensive der Liga hat. Auch in Unterzahl ließ die Mannschaft von Trainer Harold Kreis wenig anbrennen. In 26 Situationen kassierte die Düsseldorfer EG erst einen Treffer. Offensiv scheint die DEG auch verbessert: Nach 6 Spielen hat die DEG bereits 20 Treffer erzielt. Aus einer gesicherten Defensive heraus versucht die DEG häufig die neutrale Zone schnell zu überbrücken. Dabei zeigt der Traditionsclub einen größeren Zug zum Tor als oftmals in der vergangenen Saison. Das Spiel wirkt gradliniger und schnörkelloser als im vergangenen Jahr, beinahe jede Schusschance wird genommen. Durch die laufstarken Spieler wie Olimb, Laub, Ridderwall oder der quirlige Descheneau und Vollstreckern wie Henrion (3 Tore) und Gogulla (4 Tore) ist die DEG in dieser Saison zudem schwerer auszurechnen.  Eine Baustelle und einer der bisher wenigen Kritikpunkte dürfte für Harold Kreis das Überzahlspiel sein. Ein magerer Treffer verbuchte die DEG bisher bei numerischer Überzahl. Steigert sich die DEG auch in dieser Disziplin, ist mit dem achtmaligen Meister zu rechnen.

Für die Düsseldorfer EG geht es in der ersten englischen Woche der Saison morgen Abend im heimischen ISS Dome weiter. Dann kommen die hocheingeschätzten, aber derzeit ersatzgeschwächten Eisbären Berlin (19.30 Uhr) nach Düsseldorf, ehe es am Freitag nach Wolfsburg geht. Am kommenden Sonntag kommt es dann zum ersten Straßenbahnderby der Saison: Die überraschend stark-gestarteten Krefeld Pinguine, aktuell auf dem fünften Platz, kommen nach Düsseldorf (16.30 Uhr) und bitten die DEG zu einem Duell, das nach Jahren, in denen beide Teams tabellarisch immer weit auseinander lagen, auch mal wieder einen sportlichen Reiz versprüht.

Martin Schymainski nach dem Doppelheimspiel-Wochenende der Krefeld Pinguine

Martin Schymainski mit einer Analyse nach dem zweiten DEL-Spielwochenende mit fünf Punkte durch einen Sieg gegen die Iserlohn Roostes und die Schwenninger Wild-Wings. 

Martin Schymainski nach dem fünf Punkte Wochenende für die Krefeld Pinguine

Slået op af NRW Hockey i Søndag den 23. september 2018

 

Radio Eiszeit Moderator André Derksen und nrwhockey.de Redakteur Holger Kuhlmann mit einer ersten Analyse nach vier Spieltagen.

Vier Spiele, sechs Punkte für Krefeld. Ein erstes Fazit mit André und Holger

Slået op af NRW Hockey i Søndag den 23. september 2018

Die zwei Gesichter der Uedesheim Chiefs

Dennis Kobe setzt sich gegen zwei Crefelder durch – © by Detlef Ross (NRW Hockey)

Uedesheim. (MR) Nach einem desaströsen Auftreten samstags in Langenfeld (22:2) konnten die Uedesheim Chiefs tags drauf den Tabellenführer Crefeld Skating Bears II mit einem 9:5 aus der Halle jagen.

Da hatten die Uedesheim Chiefs – wie so oft in dieser Saison – am Samstag nicht wirklich ins Spiel gefunden und die Langenfeld Devils durch zu viele Strafzeiten zusätzlich unterstützt. Die laufstarken Devils ihrerseits nutzten die numerische Überlegenheiten und sonstige Geschenke aus, sodass sie am Ende mit einem deutlichen 22:2 die Punkte auf der anderen Rheinseite behielten.

Für Sonntag hatte Chiefs-Coach Sebastian Sdun das Team gut vorbereitet (als Trainer der Vorsaison beim CSC II kannte er ja die meisten Spieler und deren Spielweise). Auch an den Teamgeist appellierte Sdun vor der Partie, der zuletzt oftmals etwas untergegangen war, und forderte eine Reaktion auf die Klatsche in Langenfeld. So legten die Gastgeber am heutigen Sonntag auch gleich zwei Treffer vor, ehe Krefeld ein Powerplay zum Anschluss nutzte. Auf den nächsten Treffer der Chiefs hatte Krefeld eine postwendende Antwort, aber kurz vor der Pause konnte Dennis Kobe, der mehrfach mit den Schiedsrichtern haderte, den zwei Tore Abstand wieder herstellen.

Am Ende wurde es turbulent

Nach Torhüterwechsel auf Seiten der Gäste sollte im Mittelabschnitt nur ein weiterer Anschlusstreffer für Krefeld fallen. Nach dem zweiten Seitenwechsel schlug Uedesheims Kapitän Raphael Scheu in der noch andauernden Strafzeit der Gäste zu und erhöhte auf 5:3. Dann aber ließ man den Gästen zu viel Raum, und es passierte wie so oft: die Führung wurde verschenkt, beim Ausgleich in der 55. Spielminute deutete dann alles auf eine Verlängerung hin. Wurde es aber nicht, denn in eigener Unterzahl bugsierte Kobe den Ball irgendwie zur Torlinie, und der Ball kullerte wohl knapp darüber. Kurz darauf erzielte er auch noch einen „richtigen“ Treffer. Es blieben noch gute zwei Minuten, und man spielte gerade mit drei gegen drei. Krefeld zog den Goalie für einen weiteren Feldspieler, doch nochmals konnten die Hausherren jubeln! Dass Kobe danach noch einmal einnetzte, war dann doch ein wenig „übertrieben“: das Endergebnis von 9:5 ist doch um einiges zu deutlich ausgefallen über das gesamte Spiel gesehen. Aber sei’s drum: der Uedesheimer Anhang freute sich wie Bolle, endlich mal wieder drei Punkte geholt zu haben, und der Trainer konstatierte „Endlich mal gut gespielt.“

Die Tore erzielten: Kobe (5), Böhland, Lindner, Peters und Scheu für die Chiefs sowie Komor (2), van de Sand, Holthausen und Lintorf

Alle Bilder vom Spiel: (C) Detlef Ross http://bit.ly/2K0E1rC