Skaterhockey: ISHD-Pokal: Chiefs treten im Achtelfinale bei den Freiburg Beasts an.

Zum Achtelfinalspiel im Pokalwettbewerb treten die Chiefs am Sonntag um 13 Uhr bei den Freiburg Beasts an. Gespielt wird jedoch nicht in Freiburg, sondern wegen der Renovierung der Halle der Beasts an der deutsch/französischen Grenze in Merdingen.

Der ehemalige Erst- und aktuelle Zweitligist aus Freiburg schwimmt mit drei Siegen aus sieben im Mittelfeld der Tabelle, hat aber noch einige Spieler an Bord, die den Chiefs schon vor Jahren das Leben schwer machten. Damals dabei war auch der aktuelle Freiburger Topscorer Alexander Kinderknecht.

„Freiburg hat uns nie gelegen, wir haben uns damals oft schwer getan gegen die Beasts“, erinnert sich Chiefs-Coach Marcel Mörsch. So verloren die Chiefs im letzten gemeinsamen Bundesligajahr 2011 auch beide Spiele gegen das Team aus dem Breisgau. „Ich kenne da noch viele Leute und weiß, dass die Hockey spielen können. Einen großen Unterschied zwischen erster und zweiter Liga wird man sicher nicht erkennen können und wir werden es angehen wie ein normales Ligaspiel.“

Dennoch ist die Devise für den Sonntag klar. Keeper Olli Derigs will unbedingt eine Runde weiter kommen: „Wir fahren da hin um eine Runde weiter zu kommen. Natürlich nehmen wir die Beats sehr ernst, aber unser Weg im Pokal soll noch weiter gehen, deswegen müssen wir in Freiburg gewinnen.“ Neu-Trainer Mörsch hat seine Jungs unter der Woche weiter Tore schiessen trainieren lassen. „Das ist im Moment unser Manko, wir müssen viel zu hart für unsere Tore arbeiten. Wir brauchen auch mal wieder ein paar leichte Tore und müssen das Glück auch mal wieder auf unsere Seite ziehen.“
Personell kann Mörsch am Sonntag aus dem Vollen schöpfen, die Chiefs werden ohne Ausfälle in den Süden reisen.

PM:UC

Skaterhockey: RLW: Devils erobern Tabellenspitze

Jubel über den 4-0 Erfolg über Köln. Foto:SGL Devils

Erfolg auf voller Linie – so kann das richtungsweisende Doppelspielwochenende, das die SG Langenfeld Devils vor der Brust hatten, zusammengefasst werden. Denn neben dem Rückspiel gegen den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer HC Köln-West Rheinos am Sonntag, stand Tags zuvor das erste Aufeinandertreffen gegen die SSK Kerpen Barracudas auf dem Programm.

In einem körperbetonten Spiel behielten die Devils gegen Kerpen mit 9:4 die Oberhand, den Domstädtern rangen die Langenfelder ein 4:0 ab und übernahmen somit die Tabellenführung in der Regionalliga West. Gleichzeitig wurde der immens wichtige direkte Vergleich gegen Köln gewonnen, bei Punktgleichheit zwischen zwei Mannschaften entscheidet dieser am Saisonende über die Tabellenplatzierung.

SGL Devils I – SSK Kerpen Barracudas I 9:4 (5:2, 3:1, 1:1)

Am Samstag empfingen die SGL Devils die Barracudas aus Kerpen. Passend zum Beinamen gingen die Kerpener von Anfang an sehr bissig zu Werke, die Langenfelder konnten jedoch trotz dem aggressiven Forechecking des Gegners zwei schnelle Treffer durch Giacomo Cannoni (Vorlage Viktor Uhl) und Thorben Buchholz (Christoph Hermes) erzielen. Nach dem Anschlusstreffer der Gäste bauten Christoph Hermes, Henk Ginsberg (David Jeder) und erneut Christoph Hermes (Tommi Melkko) das Ergebnis weiter aus, ehe die Kerpener den 5:2-Pausenstand herstellten.

Auch im zweiten Drittel war das Spiel geprägt von einer harten Gangart, dies spiegelte sich auch in der Anzahl der ausgesprochenen Strafzeiten wider. In Überzahl erzielte Henrik Hermes (Christoph Hermes) das 6:2, dem in der 32. Spielminute das 7:2 durch Tristan Krause (Tommi Melkko) folgte. Zwischenzeitlich gelang den Barracudas der dritte Treffer, kurz vor Drittelende hatte Thorben Buchholz mit dem 8:3 die passende Antwort parat.

Mit einer durchaus beruhigenden 5-Tore-Führung in der Tasche nahmen die Teufel den Fuß etwas vom Gas, um mit den Kräften für das Spiel am Sonntag gegen Köln hauszuhalten. Christoph Hermes erzielte in der 45. Spielminute den neunten Treffer für sein Team, danach konzentrierten sich die Devils vor allem auf die Ergebnisverwaltung. Kurz vor Spielende folgten noch einige turbulente Szenen, nach dem vierten Tor der Kerpener versuchten diese in den letzten Wechseln durch überharten Körpereinsatz das Spiel möglicherweise noch zu drehen. Langenfeld ließ sich aber nicht mehr provozieren und spielte die Zeit souverän herunter bis zur Schlusssirene, die einen verdienten 9:4-Sieg der Teufel besiegelte.

SGL Devils – HC Köln-West Rheinos II 4:0 (1:0, 2:0, 1:0)

Am Sonntag gastierte der Tabellenführer aus Köln, mit dem es noch eine Rechnung zu begleichen gab. Das Hinspiel gewannen die Domstädter knapp mit 9:7 und sorgten damit für die bislang einzige Saisonniederlage der Langenfelder. Dabei galt es, das Spiel gegen die Zweitvertretung der Rheinos nicht nur zu gewinnen, sondern auch den direkten Vergleich für sich zu entscheiden, es musste also ein Sieg mit mindestens drei Toren Unterschied her. Im Vergleich zum Vortag musste Trainer Thomas Schütt die Reihen umstellen, Giacomo Cannoni, der bereits gegen Kerpen lädiert aufgelaufen war, musste bereits das Warmmachen vor dem Spiel abbrechen. Dafür kehrten die beiden Verteidiger Timo Charwat und Lars Grabisch zurück in die Aufstellung, die am Vortag noch gefehlt hatten.

Vom Eröffnungsbully an agierten die Teufel sehr konzentriert auf dem Spielfeld. Der Ball wurde in den eigenen Reihen gut gespielt und der Abschluss schnell gesucht. In der Verteidigung zeigten die Devils über die gesamten 60 Minuten die bislang beste Saisonleistung und ließen bis auf wenige Phasen kaum gefährliche Angriffe und Tormöglichkeiten der Kölner zu. In der 16. Spielminute durften die Hausherren endlich jubeln, Jost Henke (Zuspiel Markus Kruber) erzielte per Fernschuss die Führung.

Ab dem zweiten Drittel setzte sich langsam aber sicher das spielerische Übergewicht der Gastgeber durch. Henrik Hermes (Christoph Hermes) und Stefan Börnert (Henk Ginsberg) schossen den Ball zum 2:0 und 3:0 in die Maschen. Köln hatte auf die Gegentreffer keine adäquate Antwort parat, so ging es mit diesem Ergebnis in die zweite Drittelpause. Kurz zuvor hatte sich Torjäger Henrik Hermes bei einem Check in den Rücken verletzt, so dass er nicht mehr ins Spiel eingreifen konnte. Zusätzlich musste Stürmer Markus Kruber aufgrund von Schulterproblemen, bis auf sporadische Einsätze, pausieren, so dass Thomas Schütt die Reihen erneut umstellen musste.

Auch im letzten Drittel behielt die SGL die Oberhand, vor allem Dank einer geschlossen starken Mannschaftsleistung und einem absoluten Siegeswillen, den die Langenfelder in der laufenden Saison in dieser Form selten gezeigt haben. Henk Ginsberg (Timo Charwat) sollte der letzte Treffer der Begegnung gelingen, der sich gegen die Abwehr der Kölner durchsetzte und zum 4:0 einschob. Nach der Schlusssirene war der Jubel auf Seiten der Langenfelder sehr groß und die Spieler eilten auf das Feld, um Torhüter Florian Moths zum verdienten Shut-Out zu gratulieren. Zuletzt gelang einer Langenfelder Erstvertretung ein Zu-Null-Sieg in der Saison 2008, damals in der 1. Bundesliga Süd gegen die Heilbronn Dragons (6:0).

Pokalachtelfinale: Bockumer Bulldogs I zu Gast

Nun gilt es für die Teufel, die gezeigte Leistung auch in den kommenden Spielen abzurufen, um weiterhin ein Wörtchen im Kampf um die Meisterschaft mitzureden. Zunächst steht am Sonntag, 02. Juni die Achtelfinalbegegnung des Pokalwettbewerbs auf dem Programm. Gegner ist der Zweitligist Bockumer Bulldogs I, der als Favorit nach Langenfeld reist. Spielbeginn in der KAG-Halle ist um 13:30 Uhr. Eine Woche später kommt es zum nächsten Spitzenspiel in der Regionalliga West. Am Sonntag, 09. Juni werden die Teufel von den Fortuna Bonn Thunder I empfangen, die mit fünf Punkten weniger auf dem dritten Tabellenplatz liegen und zwei Partien weniger absolviert haben. Dabei treffen die Langenfelder auf einen ehemaligen Devils-Akteur: Tim Dorneth, der in drei Saisons von 2010 bis 2012 im Dienste der SGL Devils auf Torejagd ging und zur aktuellen Saison zurück nach Bonn wechselte, ist der Topscorer der ehemaligen Bundeshauptstädter. Spielbeginn ist um 13:00 Uhr.

Spielstatistiken

SGL Devils I – SSK Kerpen Barracudas 9:4 (5:2, 3:1, 1:1)

Tore Langenfeld

1:0 – 00:37 – Giacomo Cannoni (Viktor Uhl)
2:0 – 02:26 – Thorben Buchholz (Christoph Hermes)
3:1 – 10:30 – Christoph Hermes
4:1 – 11:53 – Henk Ginsberg (David Jener)
5:1 – 15:50 – Christoph Hermes (Tommi Melkko)
6:2 – 26:25 – Henrik Hermes (Christoph Hermes)
7:2 – 31:09 – Tristan Krause (Tommi Melkko)
8:3 – 39:27 – Thorben Buchholz (Henk Ginsberg)
9:3 – 44:29 – Christoph Hermes

SGL Devils I – HC Köln-West Rheinos II 4:0 (1:0, 2:0, 1:0)

Tore Langenfeld

1:0 – 15:29 – Jost Henke (Markus Kruber)
2:0 – 29:07 – Henrik Hermes (Christoph Hermes)
3:0 – 37:03 – Stefan Börnert (Henk Ginsberg)
4:0 – 56:23 – Henk Ginsberg (Timo Charwat)

PM: LD

Niko Bitter erster Neuzugang bei den Eisadlern

Vor historischer Kulisse, dem Dortmunder Adlerturm, wurde heute der erste Neuzugang der Eisadler Dortmund präsentiert. Niko Bitter wird in der nächsten Saison die Schlittschuhe für die erste Mannschaft der Dortmunder in der NRW-Liga schnüren. Der 27 jährige Abwehrspieler mit den Gardemaßen von 1,90 m und 92 kg, spielte bereits von  1999 bis 2007 in Dortmund. Über die Stationen Essen, Unna und Hamm, fand er in der letzten Saison an seinen Heimatort zurück. Dort spielte er in der Oberliga für den EHC  Dortmund und war dort ein wichtiger Leistungsträger. Gaby Dittko und Klaus Picker, die gemeinsam bei den Eisadlern für den sportlichen Bereich der ersten Mannschaft verantwortlich sind, freuen sich, dass sich Niko Bitter für die Eisadler entschieden hat.

„Wir hatten ja bereits angekündigt, dass wir ein starkes NRW-Liga-Team melden wollen, dass den sofortigen Wiederaufstieg ins Auge fasst. Niko ist mit seiner Erfahrung und seiner spielerischen Klasse, sowie seiner Akzeptanz bei den Fans, ein erster wichtiger Eckpfeiler  dieses neuen Teams!“

Niko Bitter und Trainer Krystian Sikorski vor dem Dortmunder Adlerturm. Foto: Eisadler Dortmund

 

Skaterhockey: ISHD-Pokal: Bulldogs wollen ins Viertelfinale!!!

Am Sonntag den 02.06 um 13:30 Uhr treten die Bockumer Bulldogs in Langenfeld gegen die  Devils an. Das Ziel ist ganz klar! Die Bulldogs wollen eine Runde weiterkommen und sich so einen Platz unter den besten 8 im Pokalwettbewerb sichern.

Mit dem aktuellen Tabellenführer der Regionalliga West wartet eine undankbare aber keine unlösbare Aufgabe auf die Hunde aus Krefeld. Langenfeld hat von 9 Spielen 7 gewonnen und konnte auch am Sonntag gegen die 2. Garde aus Köln mit 4:0 gewinnen.

Nach der schwachen Vorstellung vor heimischer Kulisse am Samstag, gegen Hannover, wollen die Bulldogs am Sonntag wieder eine andere Leistung auf den Court bringen.

Das Team ist gewillt alles abzurufen, um im Wettbewerb eine Runde weiter zu kommen. Zudem kann so ein Erfolgserlebnis auch Kräfte für die kommenden Aufgaben in der Liga freisetzten. Die nächsten Gegner der Bockumer in der 2. BLN heißen nämlich Kassel und Berlin, beides Mannschaften mit hoher Qualität, da könnte ein Sieg im Pokal vielleicht genau das sein was das Team um Kapitän Andre Körtge braucht.

Die Bulldogs werden bis auf Adrian Grygiel in Bestbesetzung antreten können. Das Team ist hochmotiviert und freut sich auf einen interessanten Pokalfight. Unterstützung aus dem heimischen Lager ist natürlich, wie immer, willkommen.

PM:BB

Skaterhockey: RLM: Mustangs glückt Revanche gegen Iserlohn

Sicherer 7:4-Erfolg bringt Platz 4 

Waltrop. Nach dem schlechten Auftreten im Hinspiel gewinnen die Mustangs die Revanche auf heimischem Boden mit Routine. 

Das Spiel war noch keine 30 Sekunden alt, da hätte schon das erste Tor für die Mustangs fallen müssen. Peter Meyer-Acs vergab jedoch freistehend. Dies zeigt die Dominanz der Mustangs im Anfangsdrittel, denn in der gleichen Art und Weise spielten die Wildpferde den Gegner über weite Strecken an die Wand. Ein offensives Forechecking brachte zahlreiche schnelle Ballgewinne und Torchancen. So war es dann Kapitän Simon Beermann vergönnt, den ersten Treffer der Partie zu markieren (7. Minute, 4-3 Überzahl). Doch die Führung sollte keine Minute andauern. Ein katastrophaler Fehlpass sorgte für den prompten Ausgleich. Doch davon ließen sich die Mustangs nicht beeindrucken. Ruhig und zielstrebig liefen die Angriffe Richtung Iserlohner Tor. Mischa Sann erzielte mit einem Doppelpack die beruhigende 3:1-Führung (15., 16.). Kurz vor dem Ende konnte Andre Düsing noch auf 4:1 erhöhen (19.). 

Im zweiten Drittel wollten die Mustangs das Defensivspiel konzentrierter gestalten, denn den ein oder anderen Konter musste man zulassen. Doch es kam anders als geplant. Bereits 2 Minuten nach Anpfiff konnten die Sauerländer den Anschluß zum 4:2 erzielen. Dennoch behielten die Mustangs das Heft in der Hand. Das einzige Manko in dieser Phase war die unzureichende Chancenverwertung. Erst in Minute 35 konnte Simon Frisse den alten Abstand wieder herstellen. Frank Ernesti erhöhte dann erneut in Überzahl zum 6:2 (38. Minute). Eine gute Minute später mussten die Hebewerkstätter dann in Unterzahl noch einen Gegentreffer hinnehmen (39. Minute). 

Den letzten Spielabschnitt spielten die Mustangs routiniert, überließen den Gästen jedoch mehr Raum. Einmal konnte der entstandene Freiraum durch die Samurai zum zwischenzeitlichen 6:4 genutzt werden (45. Minute). Doch auch die Mustangs hatten noch ein Tor auf Lager. Simon Frisse netzte zum 7:4-Endstand ein (58. Minute). 

Somit konnte man das Rückspiel positiver Gestalten als vor einigen Wochen. Lediglich die Anzahl der zugelassenen Konter  und die eigene Chancenauswertung entsprach nicht den Vorstellungen der Mustangs. Durch den Sieg rutschten die Waltroper auf den 4. Platz nach oben und verbesserten ihre Ausgangsituation im engen Mittelfeld der Regionalliga. 

An Fronleichnam müssen die Mustangs zu den bisher ungeschlagenen Ahauser Maidy Dogs reisen. Dies wird mit Sicherheit eine schwere Aufgabe, denn einige Akteure fallen leider aus. 

GV Mustangs: D. Beermann, Hellberg – S. Beermann (C), Ernesti(A), Annobil, Düsing, S. Frisse, Meehsen, Meyer-Acs, Prey, Sann, Thonemann

PM:Mustangs