Skaterhockey: RLM: Mustangs glückt Revanche gegen Iserlohn

Sicherer 7:4-Erfolg bringt Platz 4 

Waltrop. Nach dem schlechten Auftreten im Hinspiel gewinnen die Mustangs die Revanche auf heimischem Boden mit Routine. 

Das Spiel war noch keine 30 Sekunden alt, da hätte schon das erste Tor für die Mustangs fallen müssen. Peter Meyer-Acs vergab jedoch freistehend. Dies zeigt die Dominanz der Mustangs im Anfangsdrittel, denn in der gleichen Art und Weise spielten die Wildpferde den Gegner über weite Strecken an die Wand. Ein offensives Forechecking brachte zahlreiche schnelle Ballgewinne und Torchancen. So war es dann Kapitän Simon Beermann vergönnt, den ersten Treffer der Partie zu markieren (7. Minute, 4-3 Überzahl). Doch die Führung sollte keine Minute andauern. Ein katastrophaler Fehlpass sorgte für den prompten Ausgleich. Doch davon ließen sich die Mustangs nicht beeindrucken. Ruhig und zielstrebig liefen die Angriffe Richtung Iserlohner Tor. Mischa Sann erzielte mit einem Doppelpack die beruhigende 3:1-Führung (15., 16.). Kurz vor dem Ende konnte Andre Düsing noch auf 4:1 erhöhen (19.). 

Im zweiten Drittel wollten die Mustangs das Defensivspiel konzentrierter gestalten, denn den ein oder anderen Konter musste man zulassen. Doch es kam anders als geplant. Bereits 2 Minuten nach Anpfiff konnten die Sauerländer den Anschluß zum 4:2 erzielen. Dennoch behielten die Mustangs das Heft in der Hand. Das einzige Manko in dieser Phase war die unzureichende Chancenverwertung. Erst in Minute 35 konnte Simon Frisse den alten Abstand wieder herstellen. Frank Ernesti erhöhte dann erneut in Überzahl zum 6:2 (38. Minute). Eine gute Minute später mussten die Hebewerkstätter dann in Unterzahl noch einen Gegentreffer hinnehmen (39. Minute). 

Den letzten Spielabschnitt spielten die Mustangs routiniert, überließen den Gästen jedoch mehr Raum. Einmal konnte der entstandene Freiraum durch die Samurai zum zwischenzeitlichen 6:4 genutzt werden (45. Minute). Doch auch die Mustangs hatten noch ein Tor auf Lager. Simon Frisse netzte zum 7:4-Endstand ein (58. Minute). 

Somit konnte man das Rückspiel positiver Gestalten als vor einigen Wochen. Lediglich die Anzahl der zugelassenen Konter  und die eigene Chancenauswertung entsprach nicht den Vorstellungen der Mustangs. Durch den Sieg rutschten die Waltroper auf den 4. Platz nach oben und verbesserten ihre Ausgangsituation im engen Mittelfeld der Regionalliga. 

An Fronleichnam müssen die Mustangs zu den bisher ungeschlagenen Ahauser Maidy Dogs reisen. Dies wird mit Sicherheit eine schwere Aufgabe, denn einige Akteure fallen leider aus. 

GV Mustangs: D. Beermann, Hellberg – S. Beermann (C), Ernesti(A), Annobil, Düsing, S. Frisse, Meehsen, Meyer-Acs, Prey, Sann, Thonemann

PM:Mustangs

Skaterhockey: 2.BLN: Skating Bears den Steel Bulls ein Bein und gewinnen überraschend mit 9:6 gegen den Aufstiegsfavoriten

Eine faustdicke Überraschung gab es am Sonntag in der 2. Skaterhockey-Bundesliga-Nord.

Die Skating Bears 2 hatten die Sauerland Steels Bulls, ein Topfavorit auf den Aufstieg in die erste Bundesliga, zu Gast. Die sind nicht irgendwer, denn die Steel Bulls sind mit EishockeyNationalspielern gespickt. Neben Michael Wolf von den Iserlohn Roosters hat nun auch Thomas Greilinger von den Ingolstadt Panthern bei den Sauerländern angeheuert.

Zudem haben die Steel Bulls den technischen Eishockeyspieler Jakub Petruzalek verpflichtet, der derzeit in der russischen Profiliga KHL bei Amur Chabarowsk aktiv ist und im vergangenen Jahr mit der Tschechischen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft die BronzeMedaille gewonnen hat. Die Skating Bears zeigten sich wenig beeindruckt von den großen Namen und zogen ihr gewohnt offensives Spiel auf und setzten die Gäste unter Druck. So ging es in der spannenden Partie hin und her.

Das Team von Trainer Brandon Bernhardt hatte dabei das bessere Ende für sich und siegte verdient mit 9:6 und festigte damit den vierten Tabellenplatz in der 2. Bundesliga-Nord. Neben der hervorragenden Teamleistung muss man Florian Lintorf als dreifachen Torschützen herausheben. Das Empty-net-goal von Philipp Deffke entschied die Partie kurz vor Schluss als die Sauerland Steel Bulls noch einmal alles auf eine Karte setzten und den Goalie für einen fünften Feldspieler aus dem Tor nahmen.

Die Tore für die Skating Bears erzielten: Florian Lintorf (3), Maximilian Wilk und Sebastian Sdun (je 2), Gerrit Ackers und Philipp Deffke (je 1)

PM:CSC

Skaterhockey: ISHD-Pokal: Der Kampf um den Einzug ins Viertelfinale – Eagles in Oberhausen

Am kommenden Sonntag treten die Eagles zum Pokal Achtelfinale bei den Piranhas Oberhausen an.

Die Oberhausener stehen aktuell auf dem 6.Platz der Regionalliga Mitte und verloren zum Ende der letzten Saison einige Leistungsträger, nachdem man den Abstieg aus der 2.Bundesliga Nord hinnehmen musste. Die knappen Ergebnisse der ersten beiden Pokalspiele und der in der Regel zahlenmäßig überschaubare Kader der Oberhausener deuten jedoch darauf hin, dass die Piranhas den Qualitätsverlust durch Kampfgeist aufgefangen haben. Zudem steht mit Marco Täger nicht nur ein altbekannter Eagle in den Reihen der Piranhas, welcher schon reichlich Erst- und Zweitligaerfahrung gesammelt hat, sondern auch der aktuelle Topscorer der Regionalliga Mitte.

Auch gegen den Favoriten Kaarst werden die Piranhas wieder versuchen, über Kampf in das Spiel zu finden. Durch taktische und spielerische Überlegenheit dürfen die Eagles dieses Unterfangen der Oberhausener gar nicht erst zulassen. Andernfalls könnte es am Ende des Abends eine böse Überraschung geben…

Die Spielpaarung im Überblick: Pokal Achtelfinale Sonntag, 02.Juni, 18 Uhr: Piranhas Oberhausen I – Crash Eagles Kaarst I (Förderturmhalle Oberhausen)

PM:CEK

Skaterhockey: 1.BL: Rhein Main Patriots: Am Donnerstag geht es nach Lüdenscheid

Es ist wieder Feiertag und die Patriots gehen auf Reisen. Nach Siegen am 1.Mai in Uedesheim und Christhimmelfahrt in Essen ein gutes Zeichen für die Partie an Fronleichnam in Lüdenscheid. Marco Kluin und Christian Unger nach Knieverletzungen aus dem letzten Spiel wieder fit. 

Nach zwei Wochen Pause geht es für die Bundesligaspieler der Rhein-Main Patriots wieder weiter. Am Donnerstag wartet das Team der Stunde, die Highlander aus Lüdenscheid auf die Hessen. Mit einem 7:6 Erfolg nach Penaltyschiesen am letzten Sonntag zu Hause gegen den Tabellenführer aus Köln untermauert das Team aus dem Sauerland abermals seine Qualität. Das die Patriots ihr Heimspiel gegen die Highlander mit 9:3 vor einigen Wochen gewinnen konnten sollte dem Team aber Sicherheit geben. Dennoch sollte die Mannschaft aufgrund der gezeigten Leistungen der Lüdenscheider gewarnt sein. Gerade zu Hause machen die Highlander in dieser Saison einen sehr starken Eindruck, konnten sie, bis auf das Derby gegen Iserlohn, alle Heimspiele gewinnen. Mit Jiri Sveijda haben die Highlander zudem einen extrem torgefährlichen Stürmer in ihren Reihen. Mit bereits 17 Toren und 14 Vorlagen aus 10 Spielen belegt der Tscheche aktuell Platz drei der Bundesligascorerwertung.

Nach dem Erfolg gegen Köln stehen die Highlander aktuell mit 17 Punkten auf Platz 6 der Tabelle. Dicht gefolgt von den Patriots, die mit 15 Punkten auf Platz sieben zu finden sind. Bei einem Sieg der Niddataler am kommenden Donnerstag wäre somit der Sprung auf Platz sechs möglich. Mit dem Abstieg sollten beide in der aktuellen Situation nichts zu tun haben, doch wo die Reise in Sachen Play Offs hingeht, dafür ist dieses Spiel schon von recht großer Bedeutung. Der Gewinner wird sich wohl erst mal nach oben und der Verlierer in der Vergabe der Play Off-Plätzen nach unten orientieren müssen.

Die Patriots scheinen für dieses Spiel gut gerüstet und gehen Selbstbewusst in die Feiertagspartie. Das Trainerteam Pfannmüller/Hofmann kann voraussichtlich wieder auf einen fast kompletten Kader zurückgreifen und mit drei ausgeglichenen Reihen nach Lüdenscheid reisen. Lediglich der Langzeitverletzte Andreas Behrens, und der im Urlaub befindliche Christoph Bierschenk werden den Hessen am Donnerstag fehlen. Wen die Trainer im Tor aufbieten ist noch nicht endgültig entschieden. Als Sicher gilt der Einsatz von Ingo Schwarz. Ob Marcel Kempf oder Felix Dombrowsky den Vorzug erhält ist noch offen. „Es werden jedoch alle drei Torhüter an diesem verlängerten Wochenende zum Einsatz kommen“, verspricht Trainer Pfannmüller, der mit seinem Team neben dem Bundesligaspiel in Lüdenscheid am Sonntag im Pokal zum RRV Bad Friedrichshall reisen muss. Auch welche 12 Feldspieler endgültig das Trikot der Hessen überstreifen werden ist noch nicht ganz sicher. „Ich möchte eigentlich nicht mehr ändern als ich muss. Die Mannschaft hat in der Formation, mit der wir in den letzten Spielen aufgelaufen sind, überzeugt. Doch muss man auch Spieler mit guten Trainingsleistungen berücksichtigen. Zum einen haben sie das verdient und zum anderen um den gesunden Konkurrenzkampf am Leben zu halten. Das ist nicht immer einfach, “ so Patric Pfannmüller. Als sicher gelten jedoch die Einsätze der Leistungsträger Ressel, Bannenberg, Trautmann, Barta und May. Auch, aufgrund der Tatsache, dass Kapitän Marco Kluin und Christian Unger ihre Beschwerden im Knie aus der letzten Partie überwunden haben, steht wohl einem Einsatz nichts im Weg. Mit Gabler, Berk, Becker, Etzel, Horak und Blum verfügen die Trainer über sich immer stärker im Spiel und Training präsentierenden Spieler, die den Anspruch aufgestellt zu werden bereits mehrfach untermauert haben. Auch Lars Bannenberg und der Juniorenspieler Sebastian Aletter zeigen starke Trainingsleistungen und haben sich in den Spielen des Regionalligateams für Einsätze empfohlen. Die Trainer haben somit die Qual der Wahl, auch in für dieses Spiel das möglichst beste Team für den entsprechenden Gegner herauszusuchen.

Zudem scheinen Feiertagsspiele dem IVA zu liegen, war man in allen Partien in dieser Saison erfolgreich. Und das jeweils auf fremden Platz. Ein gutes Omen also für die Niddataler. 

Am Sonntag wartet für die Patriots schon die nächste Aufgabe. Für ihr großes Ziel „Finale dehaam“, geht es im Pokalachtelfinale für die Pfannmüller-Schützlinge zum Tabellenführer der Regionalliga Südwest dem RRV Bad Friedrichshall. Spielbeginn ist 15:00 Uhr.

PM:RMP

Skaterhockey: 2.BLS: RAMS präsentieren sich auswärtsschwach Niederlage und Sieg in Bayern

Es kam wie fast erwartet. Auf dem Weg zurück in die erste Bundesliga mussten die RAMS am Wochenende den ersten Dämpfer einstecken und scheiterten genau an den Dingen, die schon vor der Saison als ernsthafte Problematik ausgewiesen wurden: die Auswärtsspiele – insbesondere in den Eishallen. 

Zunächst trat man am frühen Samstagabend beim IHC Atting an und kam mit einer 3-10 Niederlage völlig verdient unter die Räder. Zu keinem Zeitpunkt waren die RAMS in der Lage, sich auf die Gegebenheiten der Spielfläche und die stark aufspielenden Gastgeber einzustellen. Passgenauigkeit, Abschlussstärke, Defensivspiel und Tempo gingen in den ungewohnten Dimensionen völlig verloren, ebenfalls stieg die Fehleranfälligkeit der Spieler stark. Der IHC hingegen präsentierte sich als starker Aufstiegsaspirant, welcher auch Phasen des meist ungenutzten Düsseldorfer Druckes überstand und anschließend stets eine zählbare Antwort fand. Insgesamt ein hoch verdienter Sieg für die Wölfe und für die junge Düsseldorfer Mannschaft ein klares Zeichen, dass noch viel an Entwicklung bevorstehen muss. 

Die Donaustauf Crocodiles konnten am Sonntagmittag in gleicher Spielstätte mit 4-3 geschlagen werden. Die RAMS zeigten sich in diesem Spiel verbessert, allerdings keineswegs souverän. Die Probleme blieben identisch, allerdings hatte man nun mehr Erfahrung auf der Fläche und traf gleichfalls auf einen weniger gefährlichen Gegner. Die RAMS konnten mit starkem Willen und Einsatz die Klatsche vom Vortag zumindest in diesem Spiel mit drei Auswärtspunkten sensibilisieren. Ein besonderer Dank geht an der Stelle an Marcel Brandt, welcher den RAMS am Samstagabend eine Bar in Regensburg für die Champions-League-Übertragung reservierte und sich bestens um das Wohl der Truppe gekümmert hat.

PM:Rams