Skaterhockey: 2.BLN: Skating Bears den Steel Bulls ein Bein und gewinnen überraschend mit 9:6 gegen den Aufstiegsfavoriten

Eine faustdicke Überraschung gab es am Sonntag in der 2. Skaterhockey-Bundesliga-Nord.

Die Skating Bears 2 hatten die Sauerland Steels Bulls, ein Topfavorit auf den Aufstieg in die erste Bundesliga, zu Gast. Die sind nicht irgendwer, denn die Steel Bulls sind mit EishockeyNationalspielern gespickt. Neben Michael Wolf von den Iserlohn Roosters hat nun auch Thomas Greilinger von den Ingolstadt Panthern bei den Sauerländern angeheuert.

Zudem haben die Steel Bulls den technischen Eishockeyspieler Jakub Petruzalek verpflichtet, der derzeit in der russischen Profiliga KHL bei Amur Chabarowsk aktiv ist und im vergangenen Jahr mit der Tschechischen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft die BronzeMedaille gewonnen hat. Die Skating Bears zeigten sich wenig beeindruckt von den großen Namen und zogen ihr gewohnt offensives Spiel auf und setzten die Gäste unter Druck. So ging es in der spannenden Partie hin und her.

Das Team von Trainer Brandon Bernhardt hatte dabei das bessere Ende für sich und siegte verdient mit 9:6 und festigte damit den vierten Tabellenplatz in der 2. Bundesliga-Nord. Neben der hervorragenden Teamleistung muss man Florian Lintorf als dreifachen Torschützen herausheben. Das Empty-net-goal von Philipp Deffke entschied die Partie kurz vor Schluss als die Sauerland Steel Bulls noch einmal alles auf eine Karte setzten und den Goalie für einen fünften Feldspieler aus dem Tor nahmen.

Die Tore für die Skating Bears erzielten: Florian Lintorf (3), Maximilian Wilk und Sebastian Sdun (je 2), Gerrit Ackers und Philipp Deffke (je 1)

PM:CSC

Skaterhockey: ISHD-Pokal: Der Kampf um den Einzug ins Viertelfinale – Eagles in Oberhausen

Am kommenden Sonntag treten die Eagles zum Pokal Achtelfinale bei den Piranhas Oberhausen an.

Die Oberhausener stehen aktuell auf dem 6.Platz der Regionalliga Mitte und verloren zum Ende der letzten Saison einige Leistungsträger, nachdem man den Abstieg aus der 2.Bundesliga Nord hinnehmen musste. Die knappen Ergebnisse der ersten beiden Pokalspiele und der in der Regel zahlenmäßig überschaubare Kader der Oberhausener deuten jedoch darauf hin, dass die Piranhas den Qualitätsverlust durch Kampfgeist aufgefangen haben. Zudem steht mit Marco Täger nicht nur ein altbekannter Eagle in den Reihen der Piranhas, welcher schon reichlich Erst- und Zweitligaerfahrung gesammelt hat, sondern auch der aktuelle Topscorer der Regionalliga Mitte.

Auch gegen den Favoriten Kaarst werden die Piranhas wieder versuchen, über Kampf in das Spiel zu finden. Durch taktische und spielerische Überlegenheit dürfen die Eagles dieses Unterfangen der Oberhausener gar nicht erst zulassen. Andernfalls könnte es am Ende des Abends eine böse Überraschung geben…

Die Spielpaarung im Überblick: Pokal Achtelfinale Sonntag, 02.Juni, 18 Uhr: Piranhas Oberhausen I – Crash Eagles Kaarst I (Förderturmhalle Oberhausen)

PM:CEK

Skaterhockey: 1.BL: Rhein Main Patriots: Am Donnerstag geht es nach Lüdenscheid

Es ist wieder Feiertag und die Patriots gehen auf Reisen. Nach Siegen am 1.Mai in Uedesheim und Christhimmelfahrt in Essen ein gutes Zeichen für die Partie an Fronleichnam in Lüdenscheid. Marco Kluin und Christian Unger nach Knieverletzungen aus dem letzten Spiel wieder fit. 

Nach zwei Wochen Pause geht es für die Bundesligaspieler der Rhein-Main Patriots wieder weiter. Am Donnerstag wartet das Team der Stunde, die Highlander aus Lüdenscheid auf die Hessen. Mit einem 7:6 Erfolg nach Penaltyschiesen am letzten Sonntag zu Hause gegen den Tabellenführer aus Köln untermauert das Team aus dem Sauerland abermals seine Qualität. Das die Patriots ihr Heimspiel gegen die Highlander mit 9:3 vor einigen Wochen gewinnen konnten sollte dem Team aber Sicherheit geben. Dennoch sollte die Mannschaft aufgrund der gezeigten Leistungen der Lüdenscheider gewarnt sein. Gerade zu Hause machen die Highlander in dieser Saison einen sehr starken Eindruck, konnten sie, bis auf das Derby gegen Iserlohn, alle Heimspiele gewinnen. Mit Jiri Sveijda haben die Highlander zudem einen extrem torgefährlichen Stürmer in ihren Reihen. Mit bereits 17 Toren und 14 Vorlagen aus 10 Spielen belegt der Tscheche aktuell Platz drei der Bundesligascorerwertung.

Nach dem Erfolg gegen Köln stehen die Highlander aktuell mit 17 Punkten auf Platz 6 der Tabelle. Dicht gefolgt von den Patriots, die mit 15 Punkten auf Platz sieben zu finden sind. Bei einem Sieg der Niddataler am kommenden Donnerstag wäre somit der Sprung auf Platz sechs möglich. Mit dem Abstieg sollten beide in der aktuellen Situation nichts zu tun haben, doch wo die Reise in Sachen Play Offs hingeht, dafür ist dieses Spiel schon von recht großer Bedeutung. Der Gewinner wird sich wohl erst mal nach oben und der Verlierer in der Vergabe der Play Off-Plätzen nach unten orientieren müssen.

Die Patriots scheinen für dieses Spiel gut gerüstet und gehen Selbstbewusst in die Feiertagspartie. Das Trainerteam Pfannmüller/Hofmann kann voraussichtlich wieder auf einen fast kompletten Kader zurückgreifen und mit drei ausgeglichenen Reihen nach Lüdenscheid reisen. Lediglich der Langzeitverletzte Andreas Behrens, und der im Urlaub befindliche Christoph Bierschenk werden den Hessen am Donnerstag fehlen. Wen die Trainer im Tor aufbieten ist noch nicht endgültig entschieden. Als Sicher gilt der Einsatz von Ingo Schwarz. Ob Marcel Kempf oder Felix Dombrowsky den Vorzug erhält ist noch offen. „Es werden jedoch alle drei Torhüter an diesem verlängerten Wochenende zum Einsatz kommen“, verspricht Trainer Pfannmüller, der mit seinem Team neben dem Bundesligaspiel in Lüdenscheid am Sonntag im Pokal zum RRV Bad Friedrichshall reisen muss. Auch welche 12 Feldspieler endgültig das Trikot der Hessen überstreifen werden ist noch nicht ganz sicher. „Ich möchte eigentlich nicht mehr ändern als ich muss. Die Mannschaft hat in der Formation, mit der wir in den letzten Spielen aufgelaufen sind, überzeugt. Doch muss man auch Spieler mit guten Trainingsleistungen berücksichtigen. Zum einen haben sie das verdient und zum anderen um den gesunden Konkurrenzkampf am Leben zu halten. Das ist nicht immer einfach, “ so Patric Pfannmüller. Als sicher gelten jedoch die Einsätze der Leistungsträger Ressel, Bannenberg, Trautmann, Barta und May. Auch, aufgrund der Tatsache, dass Kapitän Marco Kluin und Christian Unger ihre Beschwerden im Knie aus der letzten Partie überwunden haben, steht wohl einem Einsatz nichts im Weg. Mit Gabler, Berk, Becker, Etzel, Horak und Blum verfügen die Trainer über sich immer stärker im Spiel und Training präsentierenden Spieler, die den Anspruch aufgestellt zu werden bereits mehrfach untermauert haben. Auch Lars Bannenberg und der Juniorenspieler Sebastian Aletter zeigen starke Trainingsleistungen und haben sich in den Spielen des Regionalligateams für Einsätze empfohlen. Die Trainer haben somit die Qual der Wahl, auch in für dieses Spiel das möglichst beste Team für den entsprechenden Gegner herauszusuchen.

Zudem scheinen Feiertagsspiele dem IVA zu liegen, war man in allen Partien in dieser Saison erfolgreich. Und das jeweils auf fremden Platz. Ein gutes Omen also für die Niddataler. 

Am Sonntag wartet für die Patriots schon die nächste Aufgabe. Für ihr großes Ziel „Finale dehaam“, geht es im Pokalachtelfinale für die Pfannmüller-Schützlinge zum Tabellenführer der Regionalliga Südwest dem RRV Bad Friedrichshall. Spielbeginn ist 15:00 Uhr.

PM:RMP

Skaterhockey: 2.BLS: RAMS präsentieren sich auswärtsschwach Niederlage und Sieg in Bayern

Es kam wie fast erwartet. Auf dem Weg zurück in die erste Bundesliga mussten die RAMS am Wochenende den ersten Dämpfer einstecken und scheiterten genau an den Dingen, die schon vor der Saison als ernsthafte Problematik ausgewiesen wurden: die Auswärtsspiele – insbesondere in den Eishallen. 

Zunächst trat man am frühen Samstagabend beim IHC Atting an und kam mit einer 3-10 Niederlage völlig verdient unter die Räder. Zu keinem Zeitpunkt waren die RAMS in der Lage, sich auf die Gegebenheiten der Spielfläche und die stark aufspielenden Gastgeber einzustellen. Passgenauigkeit, Abschlussstärke, Defensivspiel und Tempo gingen in den ungewohnten Dimensionen völlig verloren, ebenfalls stieg die Fehleranfälligkeit der Spieler stark. Der IHC hingegen präsentierte sich als starker Aufstiegsaspirant, welcher auch Phasen des meist ungenutzten Düsseldorfer Druckes überstand und anschließend stets eine zählbare Antwort fand. Insgesamt ein hoch verdienter Sieg für die Wölfe und für die junge Düsseldorfer Mannschaft ein klares Zeichen, dass noch viel an Entwicklung bevorstehen muss. 

Die Donaustauf Crocodiles konnten am Sonntagmittag in gleicher Spielstätte mit 4-3 geschlagen werden. Die RAMS zeigten sich in diesem Spiel verbessert, allerdings keineswegs souverän. Die Probleme blieben identisch, allerdings hatte man nun mehr Erfahrung auf der Fläche und traf gleichfalls auf einen weniger gefährlichen Gegner. Die RAMS konnten mit starkem Willen und Einsatz die Klatsche vom Vortag zumindest in diesem Spiel mit drei Auswärtspunkten sensibilisieren. Ein besonderer Dank geht an der Stelle an Marcel Brandt, welcher den RAMS am Samstagabend eine Bar in Regensburg für die Champions-League-Übertragung reservierte und sich bestens um das Wohl der Truppe gekümmert hat.

PM:Rams

Skaterhockey: 1.BL: Panther mit Kantersieg und knapper Niederlage

Bissendorf-Rostock

Am Samstag empfingen die Bissendorfer Panther den Aufsteiger Rostocker Nasenbären.

Das Hinspiel in Rostock konnten die Wedemärker vor knapp drei Wochen mit 10:3 für sich entscheiden. Am grünen Tisch wurde die Partie gar mit 20:0 für die Panther gewertet, da die Rostocker ein nicht spielberechtigten Akteur einsetzten.

Im Heimspiel zählte nun auch wieder nur ein Sieg für die Mannen um Kapitän Markus Köppl.

Die Rostocker stellten sich von der ersten Spielminute mit vier Mann in die eigene Hälfte und sorgten somit dafür, dass das Spiel über die gesamte Dauer sehr einseitig auf deren Tor verlief. Die Panther ließen Gegner und Ball gut laufen und Rostock hatte nicht den Hauch einer Chance.

Bereits nach dem ersten Abschnitt führten die Panther nach Toren von Jan Dierking (2), Felix Gollasch, Benjamin Hahnemann und Sebastian Miller mit 5:0.

Im zweiten Abschnitt das selbe Bild. Bissendorf schnürte den überforderten Gegner in der eigenen Hälfte ein und baute den Vorsprung nach und nach aus. Florian Surkemper, Markus Köppl, Jan Dierking, Tim Marek und zwei Mal Benjamin Hahnemann machten das Ergebnis bei einem Gegentreffer der Gäste schon vor dem Ende des letzten Drittels zweistellig.

Auch im Schlussabschnitt spielten die Bissendorfer weiter phasenweise sehr schönes Skaterhockey und trafen dabei durch Sebastian Miller und Tommy Sellmann sogar zwei Mal innerhalb einer eigenen Unterzahl. Die weiteren Treffer erzielten noch zwei Mal Tommy Sellmann, dem ein Hattrick im Schlussdrittel gelang, sowie Benjamin Hahnemann mit seinem vierten Treffer des Tages.

Die Trainer Lücker und Abstoß waren mit dem Auftritt ihrer Mannen gegen einen hilflos wirkenden Gegner durchaus zufrieden und auch die knapp 250 Zuschauer hatten trotz der einseitigen Partie ihre Freude an schön vorgetragenen Angriffen der Panther, die einen auch in dieser Höhe verdienten 16:2 Sieg herausschossen.

Tore : 1:0 (03:59) Dierking (Miller), 2:0 (05:55) Goulasch (Barlsen), 3:0 (07:09) Dierking (Köppl), 4:0 (08:23) Hahnemann (Surkemper), 5:0 (19:48) Miller (Dierking), 6:0 (21:41) Surkemper (Hahnemann) bei 4-3, 7:0 (24:58) Köppl (Dierking), 7:1 (26:53) Haiduk (Damgaard, S.), 8:1 (29:22) Dierking (Miller), 9:1 (30:09) Marek (Köppl), 10:1 (31:28) Hahnemann (Surkemper), 11:1 (35:17) Hahnemann (Sellmann) bei 4-3, 12:1 (40:38) Sellmann (Hahnemann), 13:1 (46:06) Sellmann (Surkemper), 14:1 (47:58) Miller (Hahnemann) bei 3-4, 15:1 (49:44) Sellmann bei 3-4, 16:1 (52:13) Hahnemann (Nebel), 16:2 (53:41) Koubenski (Brümmer)

Strafen: Bissendorf 2 Min., Rostock 8 Min. + 10 Disziplinarstrafe

Essen-Bissendorf

Am Sonntag stand dann das schwere Auswärtsspiel in Essen auf dem Programm. Die Reise musste ohne die verhinderten Florian Surkemper, Liam Janotta und Coach Abstoß absolviert werden.

Die Rockets verloren am Vortag in Duisburg erst im letzten Drittel knapp mit7:10.

Auf der kleinen Fläche in Essen taten sich die Panther von Beginn an sehr schwer. Essen hatte deutlich mehr Spielanteile und die Bissendorfer waren fast immer einen Schritt zu spät. So gingen die Essener auch folgerichtig in Führung und erhöhten bis zur 14. Minute auf 2:0. Ein gut aufgelegter Danny Sellmann im Tor der Panther verhinderte zunächst einen höheren Rückstand. Erst eine Auszeit von Coach Lücker rüttelte die Panther halbwegs wach und Jan Dierking verkürzte vor der ersten Pause auf 1:2.

Im zweiten Abschnitt waren die Gäste aus der Wedemark nun etwas besser im Spiel. Zwar erhöhte Essen zunächst auf 3:1, jedoch glich der erneut vorbildlich ackernde Kapitän Markus Köppl innerhalb von drei Minuten mit zwei Treffern zum 3:3 aus. Als Tommy Sellmann und Jan-Christoph Pries während einer fünfminütigen Überzahl die erste Führung der Panther herausschossen, war der bisherige Spielverlauf etwas auf den Kopf gestellt. Zwei heftige Fehler in der Defensive sorgten jedoch dafür, dass die Panther die Führung nicht mit in die Kabine nehmen konnten.

So ging es mit einem 5:5 Unentschieden in den Schlussabschnitt.

Hier hatten die Panther den besseren Start, als Benjamin Hahnemann die erneute Führung markieren konnte, welche nach lediglich sieben Sekunden durch die Hausherren jedoch wieder egalisiert wurde. Tim Marek traf im Powerplay mit einem seiner gefürchteten Schlagschüsse in der 48. Minute zum zwischenzeitlichen 7:6 für die Bissendorfer. Essen blieb jedoch stets gefährlich und glich knapp viereinhalb Minuten vor dem Ende im Powerplay verdient aus. Da beide Goalies die sich bietenden Möglichkeiten der gegnerischen Stürmer in den letzten Minuten entschärften, ging es für die Panther zum zweiten Mal in dieser Saison ins Penaltyschießen. Panthergoalie Danny Sellmann musste hier zwei Mal hinter sich greifen und für die Panther traf nur Hahnemann.

So blieb aus den vor dem Spiel erhofften drei Punkten lediglich einer übrig, welcher jedoch auf Grund der gezeigten Leistung fast als Punktgewinn zu rechnen ist, so Coach Lücker nach der Partie.

Die Bissendorfer rangieren nun auf dem vierten Tabellenplatz hinter den Samurai Iserlohn, Köln und dem TV Augsburg.

Am kommenden Wochenende ist spielfrei, bevor am 08./09.06. die Assenheim Patriots und die Uedesheim Chiefs ihre Visitenkarten im Rahmen eines Doppel-Heimspiel-Wochenendes in Mellendorf abgeben.

Tore: 1:0 (05:45) Klein (Pietsch) bei 4-3, 2:0 (13:28) Bürgers (Wegener, L.), 2:1 (16:10) Dierking (Köppl), 3:1 (26:20) Schneider (Pietsch), 3:2 (27:24) Köppl, 3:3 (30:28) Köppl, 3:4 (32:38) Sellmann (Gollasch) bei 4-3, 3:5 (33:13) Pries (Hahnemann) bei 4-3, 4:5 (35:38) Pietsch (Stöckhardt) bei 3-3, 5:5 (39:03) Pietsch, 5:6 (45:32) Hahnemann bei 3-3, 6:6 (45:39) Scheider (Stöckhardt) bei 3-3, 6:7 (47:37) Marek (Miller) bei 4-3, 7:7 (55:31) Wegener, L. (Schneider) bei 4-3, Penaltyschießen: Stöckhardt

Stafminuten: Essen 17 + 10 Min. Disziplinarstrafe, Bissendorf: 10 Minuten

 PM: Bissendorfer Panther