Crash Eagles Kaarst sind Deutscher Meister 2017!

Es war der perfekte Tag für die Crash Eagles Kaarst, denn neben der Bundesligamannschaft, die Iserlohn klar mit 12:4 bezwang und so die Meisterschaft feierte, gelang dies nur wenige Stunden zuvor auch der Juniorenmannschaft bei der DM der Altersklasse U19.

Sonntag, der 17.12.2017, 18.30 Uhr und es war angerichtet in der ausverkauften Kaarster Stadtparkhalle. 700 Zuschauer sollten Zeuge des entscheidenden Finalspiels werden. Die Gäste aus dem Sauerland wollten an Ihre starke Leistung aus dem ersten Spiel anknüpfen und überraschten anfangs nervöse Kaarster durch einen Doppelschlag. Marcel Broze und Rickardo Mango brachte die Gäste innerhalb von nur 43 Sekunden mit 0:2 in Front. Einigen Zaungästen schwante schon Böses, doch der jüngste Adler Lennart Otten, der erst kurz vor Spielbeginn von der Juniorenmeisterschaft kommend in der Halle eintraf, sorgte mit dem Anschlusstreffer zum 1:2 (10.Minute, Vorlage Felix Wuschech) für eine Initialzündung. Kaarst war nun hellwach und mit der Unterstützung der Zuschauer wurde das Spiel gedreht. Moritz Otten verwertete eine Vorlage von Christian von Berg zum Ausgleich (13.) und Tobias Wolff konnte einen Pass von Thimo Dietrich zur ersten Führung verwandeln (16.). Dietrich selber stellte dann 12 Sekunden vor der Pausensirene auf 4:2 (20.).

Nach der Pause das gleich Bild. Kaarst war spielbestimmend und nutzte die sich bietenden Freiräume gegen immer müder werdende Samurai zu Toren durch Thimo Dietrich (29. Dominik Boschewski), Moritz Otten (32.), nach erneuter Vorarbeit durch Dominik Boschewski und Nils Surges (34. Ivo Puhle) ,zum zwischenzeitlichen 7:2. Iserlohns Constantin Wichern fand dann eine Lücke im Getümmel und traf zum 7:3 (38.) Zwischenstand nach 40 Minuten.

Im letzten Drittel verwaltete Kaarst dann zunächst das Ergebnis, um nicht Gefahr zu laufen die sichere Führung noch aus der Hand zu geben. Kapitän Dominik Boschewski (49.) und Tim Dohmen (50.) konnten dann, jeweils nach Vorlage von Thimo Dietrich, den Zwischenstand auf 9:3 schrauben da Iserlohn zusehends resignierte. Auch der vierte Treffer der Sauerländer durch Jan Schreiner war nicht mehr als Ergebniskosmetik. Diese betrieben dann auch noch Thimo Dietrich (55. Tobias Wolff), Jakob Matzken (58. Leonard Oehme) und Kevin Stein (60.Ivo Puhle), dessen Treffer zum 12:4 den Schlusspunkt setzte.

Damit feierten die Crash Eagles erstmals seit 1998 wieder den Meistertitel. Ein Erfolg, der vor der Saison sicher nicht zu erwarten war, da die Adler ob der damaligen Abgänge den Kader nochmals verjüngen mussten. „Wir sind das jüngste Team der Liga und es ist gelungen die einzelnen Spieler enorm schnell zu gestandenen Bundesligaspielern zu formen“, so Trainer Georg Otten. Sein Co-Trainer Volker Evertz betont den Teamgeist, der wesentlicher Anteil des Erfolgs ist. „Die Jungs kennen sich seit den Bambini oder Schülerzeiten und sowas schweißt zusammen“, so Evertz.

Mit diesem Spiel endet eine lange und anstrengende Saison, die mit einer Auftaktniederlage beim Aufsteiger Oberhausen begann und mit der Meisterschaft endete. 2018 startet man wieder bei einem Aufsteiger, mal sehen was das am Ende für eine Bedeutung hat.

Die Crash Eagles verabschiedeten nach der Partie Kevin Stein und Nils Surges, die beide wesentlich Anteil am Erfolg der letzten Jahre hatten und nun sportlich kürzer treten wollen.

1. Drittel im Finalspiel

Mittelabschnitt

Der Schlussabschnitt inkl. Siegerehrung. 

Georg Otten zum gewonnenen Finale.

Drittes und entscheidendes Finale um die Deutsche Meisterschaft!

Die Crash Eagles Kaarst bitten die Samurai Iserlohn zum Tanz

Mehr Finale geht nicht. Die Crash Eagles empfangen Iserlohn zum entscheidenden dritten Spiel der Final-Serie um die Deutsche Meisterschaft. Für den Weihnachtsbummel bleibt beiden Teams dieses Jahr wenig Zeit, denn schließlich gilt es den Deutschen Meistertitel einzutüten und der wird nun endgültig am 17.12.2017 in Kaarst vergeben.

Nach der klaren Heimniederlage der Crash Eagles im ersten Spiel, konnten sich die Adler in Iserlohn revanchieren und dort einen 14:10 Erfolg feiern. Ausschlaggebend war die Topleistung der Eagles im zweiten und dritten Abschnitt. „Hier haben wir endlich aggressives Play-Off-Hockey gezeigt und dadurch die Zweikämpfe erfolgreich bestritten“, so Co-Trainer Volker Evertz. An diese Leistung will die junge Kaarster Mannschaft nun anknüpfen und den Samurai keinen Raum zur Entfaltung geben. „Es ist zwar ein geflügeltes Wort, aber man muss über den Kampf ins Spiel finden“, gibt Trainer Georg Otten die Richtung vor.

Die Crash Eagles rechnen wieder mit vollem Haus in der Stadtparkhalle und hoffen mit der Unterstützung der Fans den Traum vom Titel war werden zu lassen.

Spielbeginn in der Kaarster Stadtparkhalle, ist am Sonntag , den 17.12.2017 um 18.30 Uhr

Totgesagte leben länger. Crash Eagles gleichen durch einen 14:10 Sieg in Iserlohn die Serie aus

Einen verdienten Erfolg feierten die Crash Eagles bei den Samurai Iserlohn und sichern sich somit ein drittes und entscheidendes Finalspiel in Kaarst.

Über das erste Drittel legen die Adler gerne den Mantel des Schweigens, denn etliche Strafzeiten und ein schwaches Offensivspiel waren die Ursache für die 4:2 Führung der Samurai. Constantin Wichern, Tim Linke und zweimal Pascal Neumann trafen für Iserlohn, Moritz Otten und Christian von Berg für Kaarst.

Im zweiten Drittel nahm Kaarst dann das Heft in die Hand und zeigte eine beeindruckende Leistung. Tore von Thimo Dietrich, Dominik Boschewski, Lennart Otten und dreimal Tim Dohmen drehten die Partie. Für Iserlohn trafen lediglich Constantin Wichern, Tim Linke und Dominik Bialke. So ging es mit einer 7:8 Führung für Kaarst in die Pause.

Im letzten Drittel konnte dann Tobias Wolff auf 7:9 stellen, ehe sich Iserlohn letztmalig aufbäumte. Jan Schreiner und Pascal Neumann glichen zum 9:9 aus und manch einer der zahlreich mitgereisten Kaarster Fans dachte nun die Partie würde kippen. Erneut war jedoch Tobias Wolff zur Stelle und brachte Kaarst mit 9:10 in Führung, die Moritz Otten auf 9:11 ausbaute. Christian von Berg und zweimal Thimo Dietrich machten dann den Deckel drauf. Der Treffer von Jan Schreiner hatte nur noch statistische Bedeutung. So konnten die Crash Eagles einen 14:10 Auswärtserfolg feiern, der nun ein drittes und entscheidendes Spiel nötig macht.

Die Mannschaft hat sich nach dem schwachen ersten Drittel am eigenen Schopfe aus dem Schlamassel gezogen und Richard Steffen im Tor hat eine bärenstarke Leistung gezeigt“, so Trainer Georg Otten. „Wichtig war, dass die zuletzt formschwachen Tim Dohmen und Moritz Otten wieder zu alter Stärke zurückfanden. Jetzt gilt es die Kräfte zu bündeln für das Spiel am kommenden Sonntag, denn gewonnen haben wir noch nichts“, ergänzt Co-Trainer Volker Evertz.

Anpfiff in der Stadtparkhalle Kaarst ist am Sonntag, 17.12. um 18.30 Uhr.

Alle Statistiken zum Spiel: https://www.ishd.de/saison/2017/ligen/1-bundesliga/runde/play-off/1810_09-12-2017-18-30-1-bl-samurai-iserlohn-i-crash-eagles-kaarst-i

 

Skaterhockey-Bundesliga: Das 1. Finalspiel sieht flügellahme Adler

Samurai Iserlohn siegen bei den Crash Eagles Kaarst – © Detlef Ross

Kaarst. (MR) Im ersten von drei möglichen Finalspielen empfingen die Crash Eagles Kaarst die Samurai Iserlohn – und wirkten dabei recht flügellahm. Am Ende hieß es 4:11, und die Eagles ließen auch noch die Köpfe hängen.

Von Beginn an hatten die Samurai mehr vom Spiel, es dauerte aber bis zur 7. Spielminute, dass Iserlohns Tim Linke den Goalie der Hausherren, Niclas Stobbe, erstmalig überwinden konnte. Nach mehreren Nickeligkeiten, die vom jeweils gegnerischen Fanblock mit „ej“ kommentiert wurden, gab es dann auch die erste Strafe gegen Kaarst – und postwendend den zweiten Treffer. Nachdem die Gäste gar einen dritten nachgelegt hatten, war endlich auch Thimo Dietrich für die Gastgeber erfolgreich. Auch wenn er noch in diesem Startabschnitt einen zweiten Treffer nachlegen konnte, war er aber meilenweit von seiner Treffsicherheit entfernt, die ihn noch im Halbfinale ausgezeichnet hatte (gegen die Miners gingen in Spiel 3 ganze 6 der 9 Tore für die Crash Eagles auf sein Konto). Dieses 2:3 ließ die Tribüne auf Kaarster Seite jubeln und auf den Turnaround hoffen. Constantin Wichern versetzte den Hoffnungen kurz vor der Pause einen Dämpfer und schickte die Eagles mit einem 2 Tore Rückstand in die Pause.

Kaarst im zweiten Durchgang stärker

Druckvoller kamen die Hausherren aus der Kabine, zogen in den ersten Minuten ein regelrechtes Powerplay bei 4 gegen 4 auf, der Treffer jedoch fiel wieder auf der anderen Seite. Gut sah auch das erste Überzahl der Kaarster aus, allein was fehlte, war der erfolgreiche Abschluss. Besser machte es nach dem Powerplay Ivo Puhle, der vom Wechsel kommt und eine 2 auf 1 Situation vor dem Gästetor herstellen und den Querpass am Goalie vorbei verwerten kann. Und kurz darauf scheiterten die Adler am Gestänge, das hätte der Anschluss zum 4:5 sein können, ja müssen. Statt dessen scheiterte man immer wieder an gegnerischen Kellen, ungenauen Zuspielen, oder letztlich am gegnerischen Goalie.

Kommen die Crash Eagles nochmals zurück?

Mit einem Doppelschlag binnen 14 Sekunden zu Beginn des letzten Durchganges setzte Linke seine Samurai endgültig auf die Siegerstraße. Das Spiel nahm an Härte zu, doch die Strafzeiten konnten nur die Gäste ausnutzen. Zwar meldeten sich die Hausherren nach 48 Spielminuten nochmals zu Wort, doch nur 30 Sekunden nach dem 4. Tor für Kaarst schepperte es gleich zwei Male in noch kürzerem Abstand im Kasten hinter Stobbe, der schließlich ausgewechselt wurde. Auf dem Feld wurde es allmählich unschön, Linke wurde in eine der „Garagen“ gecheckt, dass er minutenlang auf dem Feld liegen blieb und behandelt werden musste – das heimische Fanlager unterstellte dem Spieler Schauspielerei… Linke allerdings konnte nicht mehr weiterspielen. Für Kaarst gab es nur eine kleine Strafe, doch auch diese wurde mit einem Treffer bestraft. Es blieb bei der miserablen Chancenauswertung, am Ende war es nochmals Wichern, der in Überzahl den Endstand von 11:4 für die Samurai markierte, die sich von ihrem Block feiern lassen konnten.

So kommt es für den Tabellenführer der Hauptrunde bereits am kommenden Wochenende zum „Do-or-Die-Spiel“ im Sauerland.

Die Tore erzielten:

Dietrich (2), Puhle, Wuschech für die Crash Eagles und Linke, Poerschke (je 3), Wichern, Neumann (je 2) und Riepe für die Samurai.

Alle Bilder vom Spiel: (C) Detlef Ross http://bit.ly/2BEC7WM

Thimo Dietrichs Hattrick schießt Crash Eagles ins Finale

Crash Eagles feiern den Finaleinzug – © Detlef Ross

Oberhausen. (MR) Es war ein tolles Halbfinale und ein krönender Abschluss der ersten Bundesliga-Saison für die Miners Oberhausen, doch gegen die Crash Eagles aus Kaarst hatten sie nach der 13:3 Niederlage im ersten Spiel auch im Heimspiel nicht viele Chancen, die Saison über das Halbfinale hinaus zu verlängern.

Für die Crash Eagles Kaarst stand der zweite Finaleinzug in Folge auf dem Plan, und nach dem ersten, eindeutigen Erfolg hatten sie alle Trümpfe in der Hand, in Spiel 2 schon alles klarzumachen. Die Miners Oberhausen hatten zwar zuhause wieder eine „volle Bank“, mussten aber auf die Eishockeyspieler des Herner EV verzichten. Die Gäste stoben gleich nach vorne, schossen Marvin Haedelt die Bälle nur so um die Ohren. Und die Miners liefen bereits ab der vierten Spielminute einer Führung hinterher. Konnte Haedelt in der Folge zunächst einiges entschärfen, sah er spätestens beim dritten Gegentreffer nicht ganz glücklich aus, als ihm das rote Spielgerät über die Fanghand hüpfte. Einen Aufreger und Diskussionen verursachte die Verletzung Wuschechs, der neben dem Oberhausener Tor in die Bande krachte und den Gang in die Pause um knapp vier Minuten vorziehen musste. Ein Schuldiger dafür konnte wohl nicht ausgemacht werden, genauso wie wenig später eine Bewegung des Fangnetzes, als Stefan Dreyer für die Miners vermeintlich ein Tor erzielt hatte.

Das erste Lebenszeichen der Miners

Wuschech konnte nach der Pause wieder mitspielen, das Tor für die Hausherren fiel auch endlich. Mit einem Hattrick innerhalb von 59 (!) Sekunden allerdings machte Thimo Dietrich allen in der Halle klar, dass dies der Tag der Crash Eagles ist. Auch der Verletzte Nils Lingemann konnte wenig später wieder für die „Adler“ fliegen. Zur Spielmitte kassierte Kaarst die dritte Strafe des Spiels, und plötzlich kamen die Gastgeber, konnten selbst Akzente setzen statt nur zu reagieren. In der Folge kamen sie zunächst in Überzahl, später bei gleicher Mannstärke auf 3:6 heran. Doch Thimo gelang auch nicht alles, und nach einem Pfostentreffer nutzte Kevin Wilson einen weiten Pass, um selbst – alleingelassen – Kaarsts Goalie Niclas Stobbe zu düpieren. Es wurde ruppiger, doch bei 3 gegen 2 konnte Dietrich den vermehrten Platz nutzen und wieder vorlegen. Und obwohl die Miners im Schlussabschnitt druckvoller wirkten, konnten sie nicht mehr nachlegen – die Tore erzielten nur noch die Gäste und zwar derer zwei zum Endstand von 4:9. Damit steht bereits nach zwei Halbfinalspielen der erste Finalteilnehmer fest.

Miners haben das Saisonziel mehr als erreicht

Die zahlreichen Zuschauer in der Pflugbeil Arena konnten die Miners für diese erfolgreiche Saison feiern, sind sie doch als Aufsteiger in die Bundesliga nicht nur in die Playoffs gewandert, sondern konnten auf Anhieb noch das Halbfinale erreichen, wo sie dann gegen den Tabellenersten ausgeschieden sind.

Die Tore erzielten: Lenz (2), Hüsken und Wilson für die Miners; Dietrich (6), Boschewski, Lennart Otten und Dohmen für die Crash Eagles.

Alle Bilder vom Spiel von Detlef Ross: http://bit.ly/2yYdDpV