DEL: Interview mit DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke: „Nürnberg hat die Messlatte sehr hoch gehängt“

DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke im Interview

DEL Geschäftsführer Gernot Tripke. Foto: DEL

Kurz nach dem 1. DEL Winter Game stellte sich Gernot Tripcke einem Interview. Der DEL-Geschäftsführer zeigt sich mit dem von den Thomas Sabo Ice Tigers organisierten Event sehr zufrieden und sieht die DEL auf einem guten Weg. Einer Neuauflage des Freiluftspiels ist die DEL nicht abgeneigt.

Herr Tripcke, 50.000 Fans im Nürnberger Fußball-Stadion, eine einzigartige Atmosphäre, mitreißender Sport – das erste DEL Winter Game ist Geschichte. Wie fällt Ihre ganz persönliche Bilanz aus?

Gernot Tripcke: Es war ein Traum! Ich habe schon einiges – auch – an internationalen Großereignissen erlebt. Doch das Gänsehautfeeling, das wir und die Fans über Stunden hinweg erleben durften, war etwas ganz besonderes. Die Thomas Sabo Ice Tigers haben die Messlatte sehr hoch gehängt und einen Event kreiert, der schwer zu toppen sein wird. Es wäre toll, wenn wir in zehn Jahren über das Winter Game sagen könnten: Und damals in Nürnberg hat diese Erfolgs-Story angefangen.

Das heißt, es ist an eine Neuauflage des Winter Games gedacht?

Gernot Tripcke: Die Winter Game-Premiere hat allen Zweiflern eindrucksvoll gezeigt, welche Zugkraft unser Sport entfalten kann. Darauf müssen wir aufbauen.

Aber das Winter Game allein wird das nicht leisten können. Was macht Sie so optimistisch?

Gernot Tripcke: Wir sind mit unseren neuen Medien-Partnern ServusTV und LAOLA1.tv für jedermann frei empfangbar. Das ist die Basis für mehr Öffentlichkeit. Darüber hinaus arbeiten wir kontinuierlich an der Ausweitung der Berichterstattung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Auch hier kommen wir in kleinen Schritten weiter. Wir versuchen darüber hinaus gesellschaftliche Events zu etablieren, die unseren Sport pushen helfen, wie eben das Winter Game oder unsere Eishockey-Gala vor den Playoffs im März…

… was natürlich auch Sponsoren registrieren!

Gernot Tripcke: Da schließt sich der Kreis: Ohne öffentliche Wahrnehmung keine Unterstützung durch die Wirtschaft. In dem Zusammenhang freue ich mich sehr, dass wir mit der Gauselmann Gruppe und CASHPOINT einen neuen Hauptsponsor langfristig an die DEL binden konnten.

Apropos ServusTV: Überragende Bilder werden sicher helfen, dem Eishockey-Sport weitere Popularität zu verschaffen?

Gernot Tripcke: Ganz klar: In Sachen TV-Übertragung hat ServusTV neue Maßstäbe gesetzt. Fliegende Kameras, Super-Zeitlupe, verkabelte Spieler: So dicht waren die Fans noch nie am Eishockey dran! Nach nun knapp vier Monaten gemeinsamen Weges können wir sagen: Wir sind stolz, einen solch engagierten und ambitionierten Partner an unserer Seite zu haben.

Noch einmal zum nächsten Winter Game, wo findet es im kommenden Jahr denn nun statt?

Gernot Tripcke (lacht): Netter Versuch! Aber im Ernst: Wir hatten einige Stadionbetreiber hier, die ihr Interesse bekundet haben und die ebenso begeistert waren. Aber für die Umsetzung eines solchen Mega-Events reicht Begeisterung allein nicht aus: Der Standort muss stimmen, es muss ein Stadion von einer gewissen Größenordnung vorhanden sein und natürlich muss sich jemand bereitfinden, erst einmal finanziell in Vorleistung zu gehen. Das hat Thomas Sabo in Nürnberg getan. Auch dafür gilt ihm unser Dank!

Pressemitteilung: Deutsche Eishockey Liga

CASHPOINT neuer Hauptsponsor der DEL

Gauselmann-Tochterunternehmen wird Partner der Deutschen Eishockey Liga

 

Das Gauselmann-Tochterunternehmen CASHPOINT ist neuer Hauptsponsor der Deutschen Eishockey Liga (DEL) – der höchsten Spielklasse des deutschen Eishockeys. Die langfristig angelegte Partnerschaft zwischen dem Sportwettanbieter und der DEL startet mit dem kommenden DEL Winter Game in Nürnberg, das CASHPOINT zusätzlich als Premiumpartner unterstützt, und läuft zunächst bis zum Sommer 2016.

„Die DEL ist eine der attraktivsten Hallenligen Europas mit fantastischen Teams, Spielern und Fans. Ich freue mich sehr, dass CASHPOINT Teil dieses emotionalen Sports wird und in Zukunft auf jedem Trikot und in jeder Halle – flächendeckend in ganz Deutschland – präsent ist“, stellt Michael Wondra, CEO von CASHPOINT, fest. „Als Sportwettanbieter sehen wir uns als verantwortungsvoller Förderer und Partner des Sports. Im Zuge der Neuregulierung des deutschen Sportwettmarktes ist für uns eine rechtzeitige Positionierung in den reichweitenstarken Sportarten daher unerlässlich“, erklärt Michael Wondra das Engagement des Gauselmann-Tochterunternehmens.

Das seit 2005 zur Gauselmann Gruppe gehörende Tochterunternehmen CASHPOINT ist bereits seit 1996 auf dem Sportwettmarkt tätig und hat sich als einer der führenden Anbieter im Bereich Sportwetten und Entertainment etabliert. Ausgangspunkt für die Aktivitäten war die Liberalisierung des österreichischen Sportwettmarktes. Heute betreibt das Unternehmen neben einer Internetplattform international mehr als 5.000 Annahmestellen in Form von Wettbüros, Kiosksystemen und Selbstbedienungsterminals.

Geschäftsaktivitäten bestehen aktuell in Österreich, Dänemark, Belgien, Großbritannien und Deutschland, wo CASHPOINT kürzlich eine Lizenz für Schleswig-Holstein erhalten hat und Sportwetten anbietet. Auch die weiteren 15 Bundesländer werden die Sportwette im Zuge der Neuregulierung des Glücksspielmarktes liberalisieren. Hier läuft zurzeit das Bewerbungsverfahren. „Ich bin guter Hoffnung, dass wir auch eine Lizenz für die weiteren 15 Bundesländer erhalten und zukünftig bundesweit Sportwetten stationär und online anbieten können“, so Michael Wondra abschließend.

PM: Deutsche Eishockey Liga