2013 IIHF InLine Hockey Weltmeisterschaft: Bundestrainer Holzmann sieht die Favoritenrolle bei den Schweden

München, 30.05.2013 – Die Vorbereitungen auf die 2013 IIHF InLine Hockey Weltmeisterschaft in Dresden laufen auf Hochtouren. Mit Deutschland, Österreich, Slowenien und Argentinien sind bereits vier Teams in der sächsischen Landeshauptstadt angekommen. „Wenn es nach uns gegangen wäre, hätte die WM schon vor zwei Wochen starten können. Wir freuen uns, dass es jetzt endlich losgeht“, sagt Dr. Peter Micksch, der Vorsitzende des lokalen Organisationskomitees Dresden. 

Bereits am Mittwochabend absolvierte die deutsche Nationalmannschaft ihre erste Trainingseinheit in der Arena. „Im Gegensatz zu anderen Teams steht uns nur eine kurze Teamfindungszeit zur Verfügung. Die letzten Jahre haben aber gezeigt, dass man sich diesbezüglich keine Sorgen machen muss. Komischerweise finden die Jungs beim Inline Hockey schneller zueinander, als es beim Eishockey der Fall ist“, sagt Bundestrainer Georg „Schorsch“ Holzmann, der mit seinem Team bei Weltmeisterschaften schon vier Mal Bronze sowie einmal Silber holen konnte. 

Holzmann sieht die Favoritenrolle in diesem Jahr bei den Schweden. „Das Team legt schon immer großen Wert auf Inline Hockey. Aber auch Kanada, die Vereinigten Staaten und Finnland werden sicher eine wichtige Rolle spielen“, sagt Holzmann und fügt hinzu: „Wir müssen uns direkt zum Auftakt am Sonntagabend gegen Schweden beweisen. Das ist keine leichte Aufgabe, aber wir wissen, dass wir uns auf Augenhöhe befinden. Obwohl die Schweden immer gut besetzt sind, ist es uns in den letzten Jahren auch schon gelungen, sie zu schlagen. Fakt ist, dass das erste Spiel für uns sicher sehr lehrreich wird.“ 

An den drei Vorrunden-Spieltagen – 2./3./4. Juni – sowie zum Viertel- und Halbfinale gibt es jeweils ein Tagesticket zum Preis von acht Euro (ermäßigt sechs Euro) beziehungsweise ein Kombi-Ticket für 18 Euro (ermäßigt 13,50 Euro). Die Spiele der Finalrunde sind für zehn (ermäßigt acht) Euro in der EnergieVerbund Arena zu erleben.

Weitere Infos unter: www.inlinewm.de oder www.facebook.com/2013InLineHockeyWorldChampionshipDresden

Pressekontakt:

Deutscher Eishockey-Bund e.V.: Carina Bitzer (Tel.: 089/81 82 58 bzw. 0176/192 444 21); E-Mail: carina.bitzer@deb-online.de

Lokales Organisationskomitee Dresden: Eva Wagner (Tel.: 0174/8361208);
E-Mail: wagner@eisloewen.com

Deutschland holt Gold im B-Pool Finale bei der FIRS WM in Bucaramanga

Die deutsche Nationalmannschaft holt Gold. Foto: worldinlinehockey.org

Im B-Pool Finale der FIRS WM in Bucaramanga war die Mannschaft von Stefan Weber und Christian Müller auf den Punkt da. Die Mannschaft startete defensiv und ließ die Brasilianer erst einmal kommen, um auf mögliche Fehler der Brasilianer zu warten. Thomas Müller hatte in den ersten Minuten zwei gute Möglichkeiten über Links, allerdings traf er das Gehäuse nicht. In der 7. Spielminute gab es eine Schrecksekunde für Deutschland als Brasilien mit 1:0 in Führung geht. Das Tor zählte aber nicht. In der 11 Minute gingen die Deutschen zur Überraschung der Brasilianer durch Sebastian Weitz in Führung. Brasilien nahm direkt eine Auszeit, aber sie konnten das was der Couch vermittelt hat nicht umsetzen.

Nun ließ man Deutschland laufen und prompt kassierten die Brasilianer das zweite Tor durch Kapitän Alexander Brinkmann. Das war nicht das Team, welches bei der 1:4 Niederlage auf dem Platz stand. Brasilen war geschockt und musste wenige Minuten später das 3:0 durch Yannik Wehrheim hinnehmen. Marco Forster mit einer Direktabnahme im eigenen Drittel läuft auf den Goalie zu, aber scheitert. Brasilien setzte zum Konter an, Julian Hessel parierte und Gabriel Hildebrandt setzte zum Konter an und es klingelt im Kasten der Brasilianer zum 4:0 Pausenstand.

Das brasilianische Team fand in der ersten Hälfte keine Mittel gegen Deutschland anzukommen. Anfang der zweiten Halbzeit versuchten die Südamerikaner Deutschland unter Druck zu setzen. Gabriel Hildebrandt setzte zum Schlagschuss an, traf und so hatte sich Deutschland eine komfortable 5:1 Führung herausgespielt. 25 Sekunden später konnte Brasilien einen Angriff zum 1:5 nutzen, denn Deutschland zog sich zurück und wollte das Ergebnis nur noch verwalten und auf Fehler warten.

Julian Hessel mit seinen Glanzparaden wieder ein Garant für den Erfolg. Er ließ hinten nicht viel anbrennen. Der viel zitierte Vorteil für Brasilien war in diesem Finale nicht zu erkennen. Deutschland schien wacher und kampfbereiter als die Südamerikaner zu sein. Brasilien fand einfach keine Mittel, um an die deutsche Abwehr vorbei zu kommen. Das 2:5 kam 52 Sekunden vor Schluss und war nur noch Ergebniskosmetik. Deutschland gewinnt somit Gold im B-Pool und hat sich für die World Games 2013 in Cali qualifiziert.

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FIRS WM 2012: Deutschland zieht durch ein 4:3 Sieg gegen Australien ins Finale ein

Kevin Trinder #11 erzielte die 1:0 Führung gegen Australien. Foto:worldinlinehockey.org

Im Halbfinale des B Pools bei der FIRS WM 2012 traf Deutschland auf Australien. Das Spiel begann sehr temporeich und die deutsche Nationalmannschaft hatte direkt zu Beginn zwei gute Chancen. Nach knapp 5 Minuten traf Kevin Trinder in einer Traumkombination und Vorlage von Thomas Müller zur 1:0 Führung. Deutschland ließ die Scheibe laufen und kontrollierte die Australier in den ersten Minuten nach belieben. Es dauerte nicht lange und Marco Forster konnte bei 13:54 auf 2:0 durch Thomas Müller erhöhen. Knapp 7 Minuten vor dem Ende erhielt Australiens Gavins Best eine zwei minütige Strafzeit – dies war die Chance auf 3:0 zu erhöhen. Deutschland mit zahlreichen Einschussmöglichkeiten, konnten aber nichts Zählbares rausarbeiten. Gegen Ende der ersten Halbzeit schaltete man einen Gang zurück und wurde 58 Sekunden vor Ablauf mit dem Anschlusstreffer bestraft. Die Schussbilanz von 18 zu 7 gegenüber Australien sprach eine deutliche Sprache. Deutschland musste in der Verwertung seiner Möglichkeiten effizienter werden.
In Überzahl ging es dann für Deutschland in die zweite Hälfte. Australien stand jetzt sicherer und wartete ab und reagierten auf das Spiel der Deutschen Das Spiel plätscherte so herunter, als plötzlich aus dem nichts ein Pass von Yannik Wehrheim, der hinter dem Gehäuse der Australier stand, auf Marco Forster kam und dieser in zur 3:1 Führung verwandeln konnte.  Glück hatten die Australier kurze Zeit später, als nur der Pfosten die 4:1 Führung durch Kevin Trinder verhinderte. In Überzahl rettete ein zweites Mal der Pfosten als Kristian Isenbergs Schlagschuss in Richtung des Australischen Gehäuse ging.

Australien jetzt in Überzahl und Julian Hessel wird ein paar Mal geprüft und musste sich dann doch zum 3:2 geschlagen geben. Dreieinhalb Minuten vor dem Ende – Überzahl Deutschland. Die Powerplayformation steht. Christian Müller war vor dem Tor, um dem Torwart die Sicht zu nehmen und es kam ein schön platzierter Handgelenkschuss von Thomas Müller der zum 4:2 trifft. Spannend wurde es dann noch einmal als Kristian Isenberg eine zwei Minutenstrafe erhielt, aber Julian Hessel parierte die Schüsse. Australien nahm den Goalie raus und warf alles nach vorne. Daraufhin wurden sie mit dem 3:4 belohnt – 16 Sekunden vor Schluss. Dennoch reichte es nicht mehr für Australien noch den Ausgleich zu erzielen. Deutschland hat das Spiel über weite Teile kontrolliert und durch eine geschlossene und kämpferische Mannschaftsleistung geschafft die Führung über die Zeit zu bringen und ins Finale einzuziehen. Einziges Manko ist die Chancenverwertung bei dem deutlichen Schussverhältnis. .

Stimmen zum Spiel (Christian Müller): „Wir wollten das Selbstvertrauen aus der Partie gegen Mexiko mit in das Spiel nehmen und Australien von Anfang an auf der ganzen Fläche 1 gegen 1 unter Druck setzen. Das hat uns zwar ermöglicht endlich mal bei einem Spiel direkt in Führung zu gehen, leider hat es auch sehr viel Kraft gekostet. Dies wiederum führte zu Unkonzentriertheiten und unnötigen Strafen was Australien dann wieder zurück ins Spiel brachte.“

Im Finale gegen Brasilien hat man noch eine Rechnung offen
„Im Augenblick sind wir alle ziemlich platt. Werden uns jetzt noch mal einen schönen ruhigen Tag machen und noch mal ein Teammeating einberufen, um über ein paar Kleinigkeiten zu sprechen. Morgen gilt es dann die letzten Kräfte zu mobilisieren um Gold zu holen. Wenn man so nah an Gold ist, dann will man das auch gewinnen, egal wie müde oder platt man ist. Wir versprechen morgen jeden einzelnen Wechsel alles zu geben um unseren Fans zu Hause am Livestream ein schönes Spiel zu liefern.“

Das B-Pool Finalspiel gegen Brasilien könnt ihr am Samstag Live über einen Stream verfolgen. Spielbeginn ist 19:00 Uhr deutscher Zeit. Livestream zum Finale

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Nationalcoach Christian Müller & Nationalmannschaftskapitän Alexander Brinkmann

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Deutschland dreht spiel nach 1:4 Rückstand gegen Mexiko. Kapitän Alexander Brinkmann bringt Deutschland mit 2 Toren auf Siegkurs

Jubel nach dem hart erarbeiteten Ausgleichstreffer gegen Mexiko. Torschütze Kapitän Alexander Brinkmann. Foto: worldinlinehockey.org

Nachdem man den heutigen Gegner Mexiko gestern genau studierte, war die Marschrichtung eigentlich ganz klar – Scheibe laufen und Mexiko nicht ins Spiel kommen lassen. Ernüchternd dann das Ergebnis nach der ersten Halbzeit. Es ist Deutschland nicht gelungen das Spiel zu kontrollieren und sie gaben den Mexikanern viel Raum das Spiel zu bestimmen. Christian Müller gelang in der ersten Halbzeit zwar noch der 1:1 Ausgleich, doch die Mexikaner zogen auf 1:4 davon.

In der Halbzeitpause gab es eine lautstarke Ansage, Reihen wurden umgestellt und Torben Grass machte Platz im Kasten für Julian Hessel. Von da an lief es. Unterzahl  Deutschland und Christian Müller setzt zum Konter an – 2:4 nun der Spielstand. Deutschland bekam mehr Oberwasser und setzte die Vorgaben um und sie ließen die Scheibe laufen. Mexiko hatte Probleme sich auf das Spiel der Deutschen einzustellen und 4 Minuten später ist es Thomas Müller der zum 3:4 trifft.

Julian Hessel ist im Tor über sich hinaus gewachsen. Er war ein sicherer Rückhalt für sein Team und vorne hatte man das Selbstbewusstsein erlangt was man brauchte. Der unbedingte Siegeswille der Deutschen wurde belohnt. Sie liefen sich die Lunge aus dem Hals und Kapitän Alexander Brinkmann erzielte 2 Minuten vor Ende den Ausgleich.

Es ging in die Overtime und die ersten beiden Verlängerungen ließen vergeblich auf Tore warten. Deutschland mit vielen Schüssen aufs gegnerische Tor aber ohne Ausbeute.  Dennis Spanke gab einen Pass in den Lauf, Kapitän Alexander Brinkmann steht genau richtig, Schuss und Tor in die kurze Ecke.

Christian Müller: „Das war echt der Wahnsinn. Morgen treffen wir auf Australien.  Australien ist ebenfalls eine sehr starke Mannschaft, die gerade erst aus dem A Pool kommt. Schaffen wir es aber an der Leistung von heute anzuknüpfen (besonders auch körperlich und konditionell), haben wir Chancen das Spiel zu gewinnen und damit ins B Pool Finale einzuziehen.“

Das Halbfinalspiel im B Pool gegen Australien kann am 13.07.2012 ab 19:00 Uhr deutscher Zeit im Livestream verfolgt werden. Hier geht es zum Stream: http://www.worldinlinehockey.org/

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Auftaktniederlage für die Deutsche Inlinehockey Nationalmannschaft

Bei der FIRS WM 2012 in Bucaramanga verlor die deutsche Nationalmannschaft  ihr Auftaktspiel gegen Lettland unglücklich mit 5:2. 

Coach Christian Müller nahm die Stürmerpostition für den fehlenden Tobias Schmidt ein. Foto: Deutsche-Inlinehockey-Nationalmannschaft

Vor dem Turnier war Lettland nur schwer einzuschätzen und landeten auch nur im B – Pool, weil sie bei der letzten WM kurzfristig abgesagt haben. Bei der diesjährigen WM tritt Lettland in Topbesetzung an und machte es der deutschen Mannschaft schwer. Zunächst war man mit Lettland auf Augenhöhe und hatte zahlreiche Chancen, die aber nicht in Zählbares umgesetzt wurden, was die Letten sofort bestraften.

Unachtsamkeiten der deutschen Mannschaft nutzten die Letten clever aus und kontrollierten das Spiel. Eine 5 minütige Strafe der Letten brachte für Deutschland auch keine Wende herbei.  Die Tore für Deutschland schossen Marco Forster und Thomas Müller.

Christian Müller „Dieses Spiel hätten wir gewinnen können. Wir werden uns noch mal zusammensetzen und über Kleinigkeiten sprechen, die es zu verbessern gilt. Dann heißt es Abhaken und auf das morgige Spiel konzentrieren.“

Morgen um 14:00 Uhr MEZ erwartet die deutsche Mannschaft mit Brasilien die zweitstärkste Mannschaft der Gruppe. Brasilien hat Venezuela heute bereits mit 10:3 geschlagen und ist bereit auch Deutschland alles abzuverlangen. Das Spiel gegen Venezuela sollte Pflichtaufgabe sein. Im Falle, dass Lettland die Gruppe gewinnt, ist das Ziel ganz klar die Goldmedaille im B – Pool, um als erster Nachrücker für die World Games nächstes Jahr bereitzustehen.

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