Miners Oberhausen unterliegen auch bei den Düsseldorf RAMS

Miners können sich auch bei den RAMS nicht durchsetzen – © by Detlef Ross (NRW Hockey)

Düsseldorf. (MR) Nach zuletzt 7 Niederlagen in Folge konnten die Düsseldorf RAMS zuhause einen 13:8 Sieg gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten Miners Oberhausen einfahren.

Obwohl die Miners in dieser Saison schwächeln und bisher nach 12 Spieltagen ohne einen einzigen Punkt dastehen, war das Spiel für die Gastgeber kein Selbstläufer, auch wenn sie wie der Blitz aus der Kabine gekommen waren und bereits nach 5 Sekunden (!) den ersten Treffer erzielt hatten. Diese frühe Führung sollten die Widder nicht wieder hergeben. Zwar kamen die Miners nach 3:0 Rückstand früh im zweiten Abschnitt auf 4:3 heran – ein Powerplaytor durch Tom Dannöhl hatte auch sie auf die Uhr gebracht -, doch hatten die Hausherren im Sportpark Niederheid postwendend die Antwort und den drei Tore Vorsprung wieder hergestellt. Das rief den Coach der Miners auf den Plan, der in der Auszeit seinen Spielern versuchte einzutrichtern „Ihr habt einen Körper, setzt den doch endlich mal ein! Was soll der Bullshit?!“ Aber es blieb dabei: auf ein Erfolgserlebnis für Oberhausen hatten die RAMS immer wieder mindestens eine Antwort.

Turbulente Schlussphase

Auch wenn es in den letzten fünf Spielminuten nochmals hektisch und turbulent wurde, der Hallensprecher mit dem Verlesen der Torschützen kaum nachkam, blieben die Punkte heute in Düsseldorf; acht erzielte Tore der Miners reichten nicht für einen Sieg, denn die RAMS hatten, wie erwähnt, bis zum Schluss eine Antwort und das am Ende letzte Wort zum 13:8. Während die RAMS sich doch wieder einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt bewegen, müssen die Miners wohl allmählich sich darauf einstellen, dass es in der nächsten Saison wieder eine Sole tiefer geht.

Die Tore erzielten:

Chris Schmidt, Nils Surges (je 4), Max Meyer, Oliver Markmann (je 2) und Victor Uhl für die RAMS sowie Tom Dannöhl, Stefan Dreyer (je 2), Marius Noll, Tim Sentker und Daniel Fischer für die Miners.

Alle Bilder vom Spiel: (C) Detlef Ross http://bit.ly/2tIFMAA

Duisburg Ducks gewinnen Hitzeschlacht gegen die Miners Oberhausen

Philip Grühn taucht einschussbereit vor Marvin Storb auf – © by Detlef Ross (NRW Hockey)

Duisburg. (MR) Bei hochsommerlichen Temperaturen, schwüler und vor allem verbrauchter Luft setzten sich die Duisburg Ducks gegen die in dieser Saison durch teaminterne Differenzen schwächelnden Miners Oberhausen mit 8:3 durch.

Das Spiel begann verspätet, weil bereits vorher die zweite Mannschaft der Ducks nach vielen Unterbrechungen dann auch noch ins Penaltyschießen musste. Aber auch im Spiel der ersten Herren kam mehrfach der Wischer zum Einsatz: bei den vorherrschenden Temperaturen Sport zu treiben, ist eben eine schweißtreibende Angelegenheit! So war natürlich kein hochklassiges oder rasantes Spiel zu erwarten. Die Hausherren jedoch legten bereits im Startabschnitt zügig den Grundstein zum ungefährdeten Sieg, hatten sie doch bis zur 13. Spielminute schon vier Treffer vorgelegt.

Miners treffen erst im zweiten Drittel das Tor

Im Mitteldrittel schob sich Oberhausens Goalie den Ball fast selbst ins Tor, ehe den Miners endlich auch mal ein Erfolgserlebnis vergönnt war. Sie konnten die dritte Überzahlsituation gewinnbringend nutzen. Zum Ende des Drittels jedoch legten die „Enten“ nochmals nach, nun ihrerseits im Powerplay, und es wurden beim Stand von 6:1 nochmals die Seiten gewechselt. Auch der letzte Abschnitt zog sich wie Kaugummi, aber diesmal konnten fast alle Überzahlspiele in Tore umgemünzt werden. Die Gäste kamen auf 6:3 heran, doch ehe das Spiel vielleicht noch kippen konnte, legten die Gäste wieder vor: beim 7:3 war Marvin Storb trotz Hechtsprung auf die andere Seite machtlos. Obwohl die Punkteverteilung nach 55 Spielminuten eigentlich eindeutig war, brannten ein bei beiden Mannschaften wenig die Sicherungen durch, und es gab noch ein kleines, unnötiges Handgemenge – und der Wischer musste nochmals zum Einsatz kommen… Bei 3 gegen 3 setzte Duisburgs Kapitän Philip Müller den Schlusspunkt zum 8:3.

Damit bleiben die Miners weiterhin punktlos am Tabellenende festgetackert, während sich die „Enten“ nach vier Siegen in Folge so langsam in die Playoff-Plätze tanzen…

Die Treffer erzielten: Fiedler, Petry (je 2), Schlie, Marten, Grühn und Müller für die Ducks sowie Renkewitz, Janßen und Möllmann für die Miners.

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Highlander dominieren in Oberhausen

Highlander Lüdenscheid siegen bei den Miners Oberhausen – © by Detlef Ross

Oberhausen. (MR) Die Miners Oberhausen sind noch nicht wirklich in der neuen Bundesliga-Saison angekommen, auch das zweite Spiel ging verloren – mit 4:8 musste man sich den Highlander aus Lüdenscheid geschlagen geben.

Früh und in Überzahl gingen die Gäste durch Routinier Jiri Svejda in Führung und legten zur Mitte des Startabschnittes nach. Die Miners ihrerseits konnten Überzahlsituationen des teilweise kleinlich pfeifenden Schiedsrichtergespanns nicht nutzen. Auf den schließlich dritten Treffer der Highlander hatte Sebastian Schneider endlich die Antwort, die noch von Joey Menzel abgefälscht wurde. Doch ebenfalls wenig später konnten die Sauerländer gar in eigener Unterzahl den vierten Treffer erzielen. Beim Stand von 1:5 wurden nochmals die Seiten gewechselt.

Ausgeglichener Schlussabschnitt

Auch mit Fortdauer dieses Spiels war leicht zu erkennen, dass den Hausherren mit der heutigen Besetzung der Goalgetter und Knipser fehlt. Die beiden Juniorenspieler sowie drei Spieler aus der Zweitligamannschaft zeigten sich zwar lauffreudig und engagiert, konnten aber die fehlenden Stammkräfte nicht gleichwertig ersetzen, was Übersicht und Passgenauigkeit angeht. Zumindest gelang es den Miners, den Schlussabschnitt ausgeglichen zu gestalten, was vielleicht auch daran lag, dass Lüdenscheids „alte Spieler doch schon müde“ waren und „nicht mehr konnten“, wie der Coach seinen Jungs mit auf den Weg gab. In den Schlussminuten ging es Schlag auf Schlag, doch mehr als ein 4:8 sollte heute nicht herausspringen.

Die Tore erzielten: Joey Menzel (2), Stefan Dreyer und Sebastian Schneider für die Miners Oberhausen sowie Jiri Svejda (2), Lucas Kleinschmidt, Alexander Wille, Colin Dehnke, Christian Unger, Tim Seuster, André Bruch für die Highlander Lüdenscheid.

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Thimo Dietrichs Hattrick schießt Crash Eagles ins Finale

Crash Eagles feiern den Finaleinzug – © Detlef Ross

Oberhausen. (MR) Es war ein tolles Halbfinale und ein krönender Abschluss der ersten Bundesliga-Saison für die Miners Oberhausen, doch gegen die Crash Eagles aus Kaarst hatten sie nach der 13:3 Niederlage im ersten Spiel auch im Heimspiel nicht viele Chancen, die Saison über das Halbfinale hinaus zu verlängern.

Für die Crash Eagles Kaarst stand der zweite Finaleinzug in Folge auf dem Plan, und nach dem ersten, eindeutigen Erfolg hatten sie alle Trümpfe in der Hand, in Spiel 2 schon alles klarzumachen. Die Miners Oberhausen hatten zwar zuhause wieder eine „volle Bank“, mussten aber auf die Eishockeyspieler des Herner EV verzichten. Die Gäste stoben gleich nach vorne, schossen Marvin Haedelt die Bälle nur so um die Ohren. Und die Miners liefen bereits ab der vierten Spielminute einer Führung hinterher. Konnte Haedelt in der Folge zunächst einiges entschärfen, sah er spätestens beim dritten Gegentreffer nicht ganz glücklich aus, als ihm das rote Spielgerät über die Fanghand hüpfte. Einen Aufreger und Diskussionen verursachte die Verletzung Wuschechs, der neben dem Oberhausener Tor in die Bande krachte und den Gang in die Pause um knapp vier Minuten vorziehen musste. Ein Schuldiger dafür konnte wohl nicht ausgemacht werden, genauso wie wenig später eine Bewegung des Fangnetzes, als Stefan Dreyer für die Miners vermeintlich ein Tor erzielt hatte.

Das erste Lebenszeichen der Miners

Wuschech konnte nach der Pause wieder mitspielen, das Tor für die Hausherren fiel auch endlich. Mit einem Hattrick innerhalb von 59 (!) Sekunden allerdings machte Thimo Dietrich allen in der Halle klar, dass dies der Tag der Crash Eagles ist. Auch der Verletzte Nils Lingemann konnte wenig später wieder für die „Adler“ fliegen. Zur Spielmitte kassierte Kaarst die dritte Strafe des Spiels, und plötzlich kamen die Gastgeber, konnten selbst Akzente setzen statt nur zu reagieren. In der Folge kamen sie zunächst in Überzahl, später bei gleicher Mannstärke auf 3:6 heran. Doch Thimo gelang auch nicht alles, und nach einem Pfostentreffer nutzte Kevin Wilson einen weiten Pass, um selbst – alleingelassen – Kaarsts Goalie Niclas Stobbe zu düpieren. Es wurde ruppiger, doch bei 3 gegen 2 konnte Dietrich den vermehrten Platz nutzen und wieder vorlegen. Und obwohl die Miners im Schlussabschnitt druckvoller wirkten, konnten sie nicht mehr nachlegen – die Tore erzielten nur noch die Gäste und zwar derer zwei zum Endstand von 4:9. Damit steht bereits nach zwei Halbfinalspielen der erste Finalteilnehmer fest.

Miners haben das Saisonziel mehr als erreicht

Die zahlreichen Zuschauer in der Pflugbeil Arena konnten die Miners für diese erfolgreiche Saison feiern, sind sie doch als Aufsteiger in die Bundesliga nicht nur in die Playoffs gewandert, sondern konnten auf Anhieb noch das Halbfinale erreichen, wo sie dann gegen den Tabellenersten ausgeschieden sind.

Die Tore erzielten: Lenz (2), Hüsken und Wilson für die Miners; Dietrich (6), Boschewski, Lennart Otten und Dohmen für die Crash Eagles.

Alle Bilder vom Spiel von Detlef Ross: http://bit.ly/2yYdDpV

Miners Oberhausen schaffen in „letzter Sekunde“ den Sprung ins Halbfinale

Miners Oberhausen feiern Halbfinaleinzug – © Detlef Ross

Oberhausen. (MR) Die Crefeld Skating Bears durften nach dem deutlichen 16:5 Sieg aus dem zweiten Spiel heute 57 Minuten lang vom Halbfinale träumen, doch Maik Klingsporn erweckte die Gäste 15 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit aus diesen Träumen.

Zunächst sah es aber eher so aus, als wollte Krefeld dort weitermachen, wo man das zweite Spiel der Serie beendet hatte, druckvoll legten sie im Startabschnitt zwei Treffer vor. Erst in der 18. Spielminute ein zählbares Lebenszeichen der Hausherren. Seinem ersten Treffer ließ Benedikt Hüsken zu Beginn des mittleren Abschnittes einen weiteren folgen, und der Ausgleich hätte den Miners Auftrieb geben können. Doch die erste Strafe ließ die Gäste kurz darauf jubeln, und bis zur Spielmitte erhöhten die Niederrheiner auf 2:5. Auch auf Kevin Wilsons Anschluss hatten die Gäste fast postwendend die Antwort, diesmal konnten sie wieder eine Strafe gegen die Hausherren ausnutzen.

Am Ende drehten die Miners auf

Konzentrierter wollten die Miners in den Schlussabschnitt gehen, und Klingsporn nutzte die Verwirrung um einen ausgebliebenen Pfiff zur Verkürzung auf 4:6. Das allerdings machte Miners-Goalie Marvin Haedelt umgehend wieder zunichte, als er weit von seinem Kasten das Spielgerät in eine Krefelder Kelle klärte – Jan Lankes fackelte nicht lange. Drei Tore in 19 Minuten? Ist ja nicht unmöglich. Zunächst Robert Eefting, und noch 15 Minuten. Oberhausen stellte auf zwei Reihen um, Krefeld verließ kaum noch die eigene Hälfte und mauerte. Und es sollte lange Zeit immer noch nichts Zählbares passieren, wenn auch die Miners dem Tor immer näher kamen. Man sah die Zeit förmlich von dannen rinnen. Aus der Distanz schließlich zimmerte Sebastian Schneider den Ball in die Maschen: 144 Sekunden und ein Tor bis zur Verlängerung! Max Bleyer blockte schmerzhaft gegen Stefan Dreyer, doch es half nichts. Kreuzmann auf Wilson – Ausgleich (68 Sekunden)! Und als sich schon alle auf eine Vertagung der Entscheidung eingestellt hatten, ließ Krefelds Goalie Rene Hippler den Ball aus der Fanghand fallen, sodass Klingsporn ihn über die Linie drücken konnte! Da nur noch 15 Sekunden auf der Uhr standen, blieb der Gästegoalie direkt bei diesem Mittelbully auf der Bank, doch Oberhausens Denis Nimako hatte sich am leeren Tor positioniert und konnte nach dem Bullygewinn den Sack zumachen.

Riesenjubel bei den Miners, die mit einem Kraftakt und auf den letzten Drücker den Einzug ins Halbfinale geschafft haben – oder wie es ein Fan formulierte „50 Minuten Sch.eiße gespielt und am Ende Glück gehabt“. Für die ebenfalls gerade (wieder) aufgestiegenen Bears war das Erreichen der Playoffs sicher auch das Saisonziel, doch war die Enttäuschung groß, dass man so knapp die nächste Runde verpasst hat.

Die Tore erzielten: Hüsken, Wilson, Klingsporn (je 2), Eefting, Schneider und Nimako für die Miners, Fabian Zillen, Schopp, Lankes (je 2) und Bleyer für die Skating Bears.

Für die Miners geht es bereits am kommenden Wochenende weiter, im Halbfinale warten die Crash Eagles Kaarst.

Alle Bilder vom Spiel von Detlef Ross http://bit.ly/2lVREhl