Mit unbedeutender Niederlage in Winterpause.

PatriotsPatriots verlieren 24:6 (5:1/8:3/11:2) das Nachholspiel der 1.Bundesliga gegen den Ligaprimus Essen mit wortwörtlich dem letzten Aufgebot deutlich. Grippe und der kurzfristige Verlegungstermin ließen Kader auf am Ende 8 Feldspieler (davon ebenfalls noch Drei angeschlagen) schrumpfen.

Am Sonntag mussten die Rhein-Main Patriots nach dem Ausfall vor 4 Wochen endlich ihr letztes Saisonspiel in der 1.Bundesliga beim Vorrundenmeister der 1.Bundesliga Essen Rockets bestreiten. Bestimmten keine guten Vorzeichen schon vor der Abreise die Gedanken der verbliebenen acht Feldspieler und zwei Torhüter. Neben einigen Absagen von Spielern, die sich an diesem, eigentlichen spielfreien Wochenende, bereits anderweitig verplant hatten, kamen noch kurzfristige krankheitsbedingte Probleme dazu. In Essen angekommen begannen die Schützlinge von Trainer Stefan Napravnik gut, konnte Patric Pfannmüller nach schönem Pass von Marco Forster in der 5. Spielminute zur 1:0 Führung einnetzen. Doch die Freude warte nicht lange. Eine Minute später konnte der Vorrundenmeister ausgleichen. In der Folge vergaben die Patriots Überzahlmöglichkeiten zur erneuten Führung und Essen machte es besser. Mit 1:5 ging es am Ende in die erste Drittelpause.

Im zweiten Abschnitt sollte die Essener Dominanz an diesem Abend deutlich werden. Abgeklärt vor dem Tor agierend schraubten sie das Ergebnis nach oben. Doch auch die Patriots erarbeiteten sich weitere Torchancen, die aber oftmals zu leichtfertig vergeben wurden. Die Konter haben dann nahezu immer gesessen, was nach den zweiten 20 Minuten einen deutlichen 13:4 Vorsprung für die Ruhrmetropole zur Folge hatte. Die Tore in diesem Abschnitt schossen Pfannmüller zum zwischenzeitlichen 2:11 und 13:4, sowie Gabler zum 11:3.
Im Schlussabschnitt hieß es dann, das von den Unparteiischen, durch einige kuriose Entscheidungen auf beiden Seiten, emotional geladene Spiel halbwegs sauber über die Bühne zu bekommen. Die Gegentreffer vielen im Minutentakt, war einfach die Luft nun raus. Am Ende steht eine deutliche 6:24 Niederlage in einem unbedeutenden Nachholspiel, zu einem personell, überaus ungünstigen Zeitpunkt für den Niddataler Bundesligisten. Die letzten Patriotstore dieser Saison schossen Yannick Wehrheim (47.) zum 17:5 und Patric Pfannmüller (56.) zum 18:6. Jetzt geht es erst mal in die Winterpause. Die Planungen für die dann fünfte Saison in der höchsten Deutschen Skaterhockey-Spielklasse haben bereits begonnen. Einige wichtige und richtungsweisende Entscheidungen stehen kurz vor dem Abschluss, so der neue sportliche Leiter Patric Pfannmüller, der mit Trainer Stefan Napravnik bereits sehr intensiv in Sachen Kaderplanung aktiv ist.

Patriots:
Tor: Felix Dombrowsky (ab 21. Marcel Kempf)
Feld: Marco Forster, Andre Gabler (1), Alexander Blum, Marco Kluin, Patric Pfannmüller (4), Lars Bannenberg, Jan Bannenberg, Yannick Wehrheim (1),
Strafzeiten:
Essen: 12.+10 Min. / Patriots: 30.+10+10 Min.

Verspäteter Saisonabschluss am Sonntag in Essen

Marco Kluin wird in der Abwehr zukünftig nur sehr schwer zu Ersetzen sein. Das Patriots Eigengewächs  macht voraussichtlich am Sonntag sein letztes Spiel seiner Karriere.
Marco Kluin wird in der Abwehr zukünftig nur sehr schwer zu Ersetzen sein. Das Patriots Eigengewächs macht voraussichtlich am Sonntag sein letztes Spiel seiner Karriere.

IVA Rhein-Main Patriots reisen am Sonntag 05.10. zum Nachholspiel der 1.Bundesliga nach Essen. Spielbeginn ist 17:45 Uhr. Trainer Napravnik kann aktuell mit drei Reihen planen. Mit Erfolg die Saison beenden. Marco Kluin will Karriere nach diesem Spiel beenden

Das am vorletzten Spieltag wegen eines Einbruches in die Essener Kabine abgesagte Spiel wird am Sonntag nachgeholt. Das die Patriots mit dieser Situation nicht gerade glücklich sind, steht außer Frage, wollte man die turbulente Saison nach dem verpassen der Play Offs und dem Scheitern im Pokalhalbfinale planmäßig am 20.09. beenden. Doch der Einbruch in die Inlinehalle in Essen machte da einen Strich durch die Rechnung. „Wir nehmen es halt jetzt so wie es ist, haben zwei Wochen länger trainiert und fahren am Sonntag nach Essen. Dass wir die Saison dennoch mit einem Erfolg abschließen wollen“, daran lässt Trainer Napravnik aber keinen Zweifel. „Es ist einfach ein gutes Gefühl mit einem Sieg eine Saison zu beenden, können wir zudem auch noch in der Tabelle auf Platz 9 rutschen, was die Spielzeit noch ein wenig versöhnlicher machen würd. „Außerdem wollen wir Marco einen guten Abschluss seiner bisherigen Hockeykarriere machen, ergänzt der sportliche Leiter Patric Pfannmüller.

Marco Kluin kündigte schon vor einigen Wochen an, dass er ab der kommenden Saison wohl nicht mehr zur Verfügung stehen wird, da er gesundheitlich und privat einmal eine Auszeit vom Hockeysport brauche. Dass der gestandene Verteidiger den Patriots in Zukunft fehlen wird, daran gibt es keinen Zweifel, doch steht zunächst noch das Spiel in Essen auf dem Plan, welches natürlich mit dem 29 Jährigen Routinier und Leistungsträger stattfinden wird. Weiter kann Trainer Napravnik voraussichtlich auf drei Reihen zurückgreifen und sieht sein Team gut aufgestellt, beim aktuellen Tabellenführer der 1.Bundesliga. „Wir haben die letzten drei Vergleiche alle samt gewinnen können, warum dann nicht auch am Sonntag.“

Im Gegensatz zu den Patriots war die Saison für die Rockets bisher eine der Erfolgreichsten der Vereinsgeschichte, hat die Mannschaft letzte Woche den Deutschen Pokal gewonnen und stehen sie aktuell auf Platz 1 der 1.Bundesligatabelle. Besser geht es nicht, Mit Ihren Leistungsträgern Dominik Luft, Stefan Dreyer und Lars Wegener stehen drei Spieler unter den Top 15 der Bundesliga und auch Nationalspieler Benny Hüskens, Danny Albrecht und Damian Schneider zeigten in dieser Saison bereits ein ums andere Mal ihre Qualitäten. Eine harte Nuss, brauchen die Essener einen Sieg, um sicher den Platz an der Sonne in der 12.Bundesliga zu verteidigen. Aber auch die Patriots haben in den letzten Spielen gezeigt, dass man große der Liga ärgern kann, schrammte man mit einem doch recht dünnen Kader gegen den Bundesliga zweiten Köln knapp an einem Erfolg vorbei.

Aktuell laufen bei den Niddatalern bereits die Vorbereitungen für die kommende Bundesligasaison. Hat man schon einige Weichen gestellt, will man diese aber erst nach Beendigung der Saison, also nach dem Spiel in Essen, bekannt geben. „Wir haben schon einige positive Gespräche in allen Richtungen geführt und sehen uns gut aufgestellt in der kommenden Saison eine gute Rolle in der Liga mitspielen zu können. Im Pokal bleibt nach zwei Halbfinalausscheiden natürlich der Finaleinzug das Ziel,“ so Patric Pfannmüller.

Patriots mit Sieg im letzten Heimspiel

-57- Marcel Patejdl (IVA Rhein-Main Patriots), ISHD 1. Bundesliga 2014 - IVA-Rhein-Main-Patriots gegen Samurai Iserlohn - Foto © A. Chuc
-57- Marcel Patejdl (IVA Rhein-Main Patriots), ISHD 1. Bundesliga 2014 – IVA-Rhein-Main-Patriots gegen Samurai Iserlohn – Foto © A. Chuc

Patriots bezwingen Kaarst mit 6:5 (3:1/0:3/2:1/1:0) n.P. im letzten Heimspiel der 1.Bundesligasaison 2014. Starker Beginn und überzeugendes Schlussdrittel machen Erfolg perfekt. Play Offs aufgrund Auswärtssieg von Duisburg in Bissendorf nicht mehr zu realisieren Unbedeutendes Nachholspiel in Essen auf 03.10. terminiert.

Im letzten Heimspiel der aktuellen Bundesligasaison konnten die Spieler um Trainer Stefan Napravnik einen knappen, aber verdienten Erfolg gegen kämpferisch starke Gäste einfahren. Zeigten die Niddataler gerade in der Anfangsphase des Spiels, dass sie sich mit einem Sieg von ihren Zuschauern verabschieden wollten. Schon nach 50 Sekunden war es Kapitän Marco Forster, der mit einem platzierten Handgelenkschuss den Ball im Tor der noch ungeordneten Kaarster-Hintermannschaft einschoss. Knapp 4 Minuten später war es dann Marcel Patejdl, der auf Zuspiel von Hannes Ressel zum 2:0 traf. Hannes Ressel war es dann selbst, der in der 12. Spielminute eine Power Play Situation nutzte und auf 3:0 erhöhte. Die Patriots dominierten weiter das Spiel, doch 70 Sekunden vor der Pausensirene war es ein Eigentor, was Kaarst auf 3:1 heranbrachte. Marcel Kempf konnte zwar den ersten Schuss noch entschärfen, doch dann prallte der Ball vom Inliner von Patric Pfannmüller unhaltbar in das Gehäuse der Hessen.

Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in Abschnitt zwei, welcher absolut nicht nach dem Geschmack der Patriots und deren Anhänger verlaufen sollte. Zu viele Abstimmungsfehler brachten die Gäste immer besser ins Spiel und so drehten die Rheinländer durch Tore in der 22., 33., und 36. das Spiel. Mit 3:4 sollten somit die Patriots zu Beginn des Schlussdrittels einem Rückstand hinterherlaufen. Patriotscoach Napravnik reagierte, stellte in der Pause auf zwei Reihen um, was den gewünschten Erfolg bringen sollte. Die Niddataler agierten wieder Druckvoller und waren wieder spielbestimmend. Kaarst beschränkte sich im Schlussabschnitt nur noch auf das Konterspiel, was aber dennoch gefährlich blieb. Doch der Druck der Hessen auf das Tor von Kaarst wurde immer stärker, und so war es Yannick Wehrheim, der in der 44. zum Ausgleich einnetzte. Nur drei Minuten später war es dann Jan Erik Bannenberg, der die verdiente Führung zum 5:4 für Assenheim realisierte. In der Folge dann einige fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen, zum einen ein geahndetes Foul gegen Marco Kluin, der sofort wegen einer Platzwunde vom Feld und genäht werden musste, wurde lediglich mit einer 2 Minuten Strafe belegt und Kleinigkeiten, die ebenfalls zu Herausstellungen führten ließen den Spielfluss leiden, so dass Kaarst eine 4:2 Überzahlsituation in der 58. Spielminute zum erneuten Ausgleich nutze. Was folgte war das erste Unentschieden der Patriots nach regulärer Spielzeit in dieser Saison und somit musste das Penaltyschiessen die Entscheidung bringen. Nach den ersten drei Strafschüssen konnten beide Teams jeweils einen Treffer für sich verbuchen, Hannes Ressel war der Torschütze für die Patriots. Im 1 gegen 1 Duell war es erst Patric Pfannmüller, der seinen Penalty versenkte, doch im Gegenzug war auch Kaarst erfolgreich. Im zweiten Duell legten erneut die Patriots vor. Marcel Patejdl war der Vollstrecker. Kaarst konnte seinerseits den Ball nicht mehr am guten Ingo Schwarz vorbeilegen und so siegten die Hessen am Ende knapp aber verdient mit 6:5. Das das vor dem Spiel theoretisch, mögliche Erreichen der Play Offs nun nicht mehr realisierbar ist, liegt einzig und allein an dem Auswärtserfolg der Duisburg Ducks, die in Bissendorf mit 10:3 gewannen und somit uneinholbar Platz 8 belegen werden. Für die Patriots gilt es nun im, wegen eines Einbruchs in der Essener Inlinehalle, auf den 03.10., verlegten Nachholspiels mit einem Erfolg noch den Sprung auf Platz 9 zu sichern und so das Ergebnis aus dem Vorjahr zu egalisieren.

Patriots:
Tor: Marcel Kempf (ab 41. Ingo Schwarz)
Feld: Marco Forster, Hannes Ressel, Yannick Wehrheim, Alexander Blum, Jan Bannenberg, Patric Pfannmüller, Andre Gabler, Lars Bannenberg, Marco Kluin, Sebastian Aletter, Hendrik Stengel und Kenneth Kullmann

Strafen:
Patriots 21. Minuten + 10 Min. J. Bannenberg / Kaarst 16 Min.

Klassenerhalt trotz Spielausfall

Die Planungen für 2015 können nach erreichtem Klassenerhalt beginnen.
Die Planungen für 2015 können nach erreichtem Klassenerhalt beginnen.

Das für letzten Samstag angesetzte Bundesligaspiel zwischen dem SHC Essen Rockets und den IVA Rhein-Main Patriots konnte wegen eines Einbruches in der Inlinehalle in Essen in der Nacht zu Samstag nicht wie geplant stattfinden. Grund war, dass zahlreiche Ausrüstungsgegenstände der Essener-Bundesligamannschaft entwendet wurden, für welche auf die Schnelle natürlich kein Ersatz gefunden werden konnte. Wann das Spiel jetzt neu angesetzt wird, ist noch nicht geklärt. Die Rhein-Main Patriots sind trotz ihres heutigen Spielausfalls nach der 7:9 Niederlage von Krefeld zu Hause gegen Bissendorf auch 2015 in der 1.Skaterhockey Bundesliga. Krefeld steht damit als zweiter Absteiger neben Kaarst fest. Die Planungen für die dann 5. Spielzeit in der besten Liga Europas können beginnen.
Doch damit noch nicht genug. Ein turbulenter Spieltag bringt für die Patriots nach der vor kurzem noch bestehenden Abstiegsangst sogar noch theoretische Chance auf die Play Off-Teilnahme.

Grund sind die beiden Niederlagen von Uedesheim gegen Köln 4:9 und Augsburg 4:10 beziehungsweise von Duisburg gegen Lüdenscheid 6:7 n.P.. So haben nun beide Teams 4 Punkte Vorsprung, wobei die Patriots und Duisburg noch zwei offene Spiele auszutragen haben. Uedesheim hat seine Spiele bereits absolviert. Eine kleine Chance besteht also doch noch unter die besten Acht zu rutschen. Somit hat auch das anstehende Heimspiel der Hessen am 20.09. um 18:00 Uhr gegen Kaarst eine nun doch wesentlich größere Bedeutung.
Ein Sieg muss also her!!!!

Tabelle und Ergebnisse unter www.ishd.de und dort unter 1.Bundesliga

Patriots verpassen Sprung ins Pokalfinale

Auch Geburtstagskind und Patriots-Topscorer Hannes Ressel hatte wenig Glück im Abschluss
Auch Geburtstagskind und Patriots-Topscorer Hannes Ressel hatte wenig Glück im Abschluss

Hochmotiviert waren die, erneut durch zahlreiche Ausfälle geschwächten Rhein Main Patriots, in das Wochenende gegangen. Zum einen wollte man das Heimspiel am Freitag gegen Köln nutzen, um sich ein beruhigendes Polster auf die Abstiegsränge zu erspielen und zum anderen sollte am Samstag im Spiel gegen die Gastgeber aus Kaarst endlich der Einzug ins Pokalfinale perfekt gemacht werden. Doch trotz Kampf und großer Moral musste man sich in der Bundesligapartie gegen die Rheinos aus Köln mit 5:7 (1:2/1:1/3:4) geschlagen geben. Die größere Enttäuschung für die Hessen durfte aber die bittere Niederlage am Samstag gewesen sein, als man im Pokalhalbfinale bei den Crash Eagles aus Kaarst, wie auch schon im Vorjahr, den Einzug ins Pokalfinale durch eine 7:2 (1:0/2:2/4:0) Niederlage verpasste.

Im Heimspiel gegen die Rheinländer, bei dem erstmals auch wieder Patric Pfannmueller von der Trainerbank auf das Spielfeld wechselte und Florian Schneider sein Debut feierte,  konnten die Patriots seit langem wieder einmal mit drei Reihen auflaufen. Trotz der Ausfälle von Kevin Napravnik, Marcel Patejdl, Jan Barta, Tim May und am Freitagabend André Gabler war das Team zuversichtlich im Spiel gegen Angstgegner Köln, gegen den man bisher noch keine Partie in der Bundesliga gewinnen konnte, etwas Zählbares mitzunehmen. Die Niddataler waren von Beginn des Spiels auf Augenhöhe und mussten dennoch früh einem Rückstand hinterherlaufen. Der Ausgleichstreffer durch Marco Forster (11.) wurde prompt durch einen weiteren Treffer von den Rheinos beantwortet und so ging es mit einem knappen 1:2 in die erste Pause.

Nach der Pause ein ähnliches Bild. Die Hessen drängten auf den Ausgleich, aber die Gastgeber waren konsequenter und konnten mit dem 1:3 erstmals eine zwei Tore Führung in dieser Partie verbuchen. Angeführt von Patriots Kapitän steckten die Hausherrn nicht auf und konnten noch vor der zweiten Pause den 2:3 Anschlusstreffer in der 35. Spielminute erzielen. Im letzten Abschnitt wurden die Gastgeber dann eiskalt erwischt und durch zwei weitere Treffer der Kölner zum zwischenzeitlichen 2:5 schien die Begegnung vorentschieden. Aber die Patriots zeigten abermals große Moral und konnten, angetrieben von den Zuschauern in der Halle, innerhalb von 2 Minuten durch Treffer von Jan Bannenberg, Hannes Ressel und zum dritten Marco Forster das Spiel ausgleichen. Leider schien im Anschluss die Konzentration wieder etwas nachzulassen und so mussten sich die Niddataler durch zwei weitere Gegentreffer in der Schlussphase der Partie am Ende doch noch mit 5:7 geschlagen geben.

„Wir waren, auch durch die vielen Umstellungen im Team, im Powerplay nicht konsequent genug. Die Moral der Truppe war aber hervorragend und wir haben uns heute teuer verkauft. Am Ende waren die Kölner einfach cleverer“, so ein zufriedener Stefan Napravnik, der an diesem Abend erstmals Patric Pfannmueller als Coach hinter der Bande ersetzte. Mit der Leistung bin ich zufrieden, es war das beste Heimspiel sowohl vom Ergebnis, als auch von der Leistung gegen Köln was wir bisher gemacht haben. Die aus den letzten Jahren in den Köpfen eingeprägte Tatsache das Köln uns nicht liegt, kann man nach diesem Spiel so nicht mehr stehen lassen. Auch die sind für uns schlagbar“, so ein zufriedener Patric Pfannmueller nach dem Spiel.

Neben der Niederlage gab es an diesem Abend einen weiteren Wermutstropfen beklagen. Nach einem Check verletzte sich Patriots Stürmer Fabian Horak so stark, dass er behandelt werden musste und für den Rest des Spiels sowie für das Pokalhalbfinale ausfiel. Während die Kölner sich durch den Sieg auf Platz 4 in der Tabelle schieben konnten und die Play-Offs fest im Visier haben, müssen die Patriots ihre ganze Konzentration dem Kampf gegen den Abstieg widmen. Aktuell haben die Niddataler auf Platzt 10 liegend 5 Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Noch fehlen aber 2 Punkte, um dem Abstieg sicher zu entkommen.

Am Samstag sollte dann der Einzug ins Pokalfinale folgen – das erklärte Ziel der Patriots. Mit dem Bundesligakonkurrenten aus Kaarst als Gastgeber schien eine machbare Aufgabe vor den Niddatalern zu liegen. Doch leider kam es nicht wie gewünscht. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase konnten die Hausherren zum Ende des ersten Drittels die Führung erzielen. Den Vorsprung baute der Bundesliga 12. In der 26.Minute auf 2:0 aus. Die Patriots versuchten alles um wieder zurück in die Partie zu kommen und die Bemühungen sollten zumindest teilweise belohnt werden. Geburtstagskind und Patriots Topscorer Hannes Ressel erzielt in der 29. Minute den Anschluss und nachdem die Hausherren wieder den alten zwei Tore Vorsprung herstellen konnten wussten die Patriots auch in dieser Situation durch das 3:2 von Yannick Wehrheim eine passende Antwort zu geben. Mit einem Tor Rückstand ging es für die Patriots ins letzte Drittel. Motiviert wollte das Team ein schnelles Tor erzielen, um die Partie auszugleichen. Doch die Gastgeber aus Nordrhein Westfalen agierten in dieser Phase sehr clever und konnten zwischen der 42. Minute und der 53. Minute durch vier Treffer auf 7:2 davonziehen. Das Halbfinale war entschieden, denn die Patriots fanden kein Mittel mehr, das Team aus Kaarst nochmal ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Bester Spieler der Niddataler war Geburtstagskind Hannes Ressel, der aber wie seine Teamkollegen des Öfteren im Abschluss nicht das Glück auf seiner Seite hatte. „Das Spiel war zwei Drittel ausgeglichen, doch mit nur zwei Toren gewinnst du kein Skaterhockeyspiel“, so der enttäuschte Stefan Napravnik nach dem Spiel. Das leidige Thema der mangelnden Chancenverwertung bei den Hessen über nahezu die gesamte Saison, wird den Verantwortlichen sicher noch einiges an Arbeit bescheren, will man künftig offensivstärker auftreten.

„Wir wollten das Spiel gewinnen und ins Finale einziehen, doch zu Beginn des dritten Drittels ziehten die Kaarster mit zwei platzierten Schlagschüssen uns den Zahn und wir konnten nichts mehr dagegen setzen. Auch die Herausnahme von Felix Dombrowsky 5 Minuten vor Schluss brachte nichts mehr. Spätesten im letzten Heimspiel der Saison am 20.09. soll es aber gegen den gleichen Gegner wieder klappen, wenn wir in den beiden letzten Spielen die noch fehlenden zwei Punkte zum Klassenerhalt einfahren wollen“, so Patric Pfannmueller.

Patriots 5:7 Köln West Rheinos (1:2/1:1/3:4)
Strafen: Patriots 28 Min. / Köln 20 Min.
Dombrowsky, Forster, Ressel, Berk, Kluin, L.Bannenberg, J.Bannenberg, Blum, Wehrheim, Horak, Aletter, Pfannmueller, Schneider

Restprogramm:
06.09. 18:00 Uhr Essen – R-M Patriots
20.09. 18:00 Uhr R-M Patriots – Kaarst

Kaarst 7:2 Patriots (1:0/2:2/4:0)
Strafminuten: Kaarst 12 Min. / Patriots 24 Min.
Dombrowsky, Forster, Ressel, Berk, Kluin, L.Bannenberg, Blum, Wehrheim, Aletter, Pfannmueller, Gabler