Drittes und entscheidendes Finale um die Deutsche Meisterschaft!

Die Crash Eagles Kaarst bitten die Samurai Iserlohn zum Tanz

Mehr Finale geht nicht. Die Crash Eagles empfangen Iserlohn zum entscheidenden dritten Spiel der Final-Serie um die Deutsche Meisterschaft. Für den Weihnachtsbummel bleibt beiden Teams dieses Jahr wenig Zeit, denn schließlich gilt es den Deutschen Meistertitel einzutüten und der wird nun endgültig am 17.12.2017 in Kaarst vergeben.

Nach der klaren Heimniederlage der Crash Eagles im ersten Spiel, konnten sich die Adler in Iserlohn revanchieren und dort einen 14:10 Erfolg feiern. Ausschlaggebend war die Topleistung der Eagles im zweiten und dritten Abschnitt. „Hier haben wir endlich aggressives Play-Off-Hockey gezeigt und dadurch die Zweikämpfe erfolgreich bestritten“, so Co-Trainer Volker Evertz. An diese Leistung will die junge Kaarster Mannschaft nun anknüpfen und den Samurai keinen Raum zur Entfaltung geben. „Es ist zwar ein geflügeltes Wort, aber man muss über den Kampf ins Spiel finden“, gibt Trainer Georg Otten die Richtung vor.

Die Crash Eagles rechnen wieder mit vollem Haus in der Stadtparkhalle und hoffen mit der Unterstützung der Fans den Traum vom Titel war werden zu lassen.

Spielbeginn in der Kaarster Stadtparkhalle, ist am Sonntag , den 17.12.2017 um 18.30 Uhr

Totgesagte leben länger. Crash Eagles gleichen durch einen 14:10 Sieg in Iserlohn die Serie aus

Einen verdienten Erfolg feierten die Crash Eagles bei den Samurai Iserlohn und sichern sich somit ein drittes und entscheidendes Finalspiel in Kaarst.

Über das erste Drittel legen die Adler gerne den Mantel des Schweigens, denn etliche Strafzeiten und ein schwaches Offensivspiel waren die Ursache für die 4:2 Führung der Samurai. Constantin Wichern, Tim Linke und zweimal Pascal Neumann trafen für Iserlohn, Moritz Otten und Christian von Berg für Kaarst.

Im zweiten Drittel nahm Kaarst dann das Heft in die Hand und zeigte eine beeindruckende Leistung. Tore von Thimo Dietrich, Dominik Boschewski, Lennart Otten und dreimal Tim Dohmen drehten die Partie. Für Iserlohn trafen lediglich Constantin Wichern, Tim Linke und Dominik Bialke. So ging es mit einer 7:8 Führung für Kaarst in die Pause.

Im letzten Drittel konnte dann Tobias Wolff auf 7:9 stellen, ehe sich Iserlohn letztmalig aufbäumte. Jan Schreiner und Pascal Neumann glichen zum 9:9 aus und manch einer der zahlreich mitgereisten Kaarster Fans dachte nun die Partie würde kippen. Erneut war jedoch Tobias Wolff zur Stelle und brachte Kaarst mit 9:10 in Führung, die Moritz Otten auf 9:11 ausbaute. Christian von Berg und zweimal Thimo Dietrich machten dann den Deckel drauf. Der Treffer von Jan Schreiner hatte nur noch statistische Bedeutung. So konnten die Crash Eagles einen 14:10 Auswärtserfolg feiern, der nun ein drittes und entscheidendes Spiel nötig macht.

Die Mannschaft hat sich nach dem schwachen ersten Drittel am eigenen Schopfe aus dem Schlamassel gezogen und Richard Steffen im Tor hat eine bärenstarke Leistung gezeigt“, so Trainer Georg Otten. „Wichtig war, dass die zuletzt formschwachen Tim Dohmen und Moritz Otten wieder zu alter Stärke zurückfanden. Jetzt gilt es die Kräfte zu bündeln für das Spiel am kommenden Sonntag, denn gewonnen haben wir noch nichts“, ergänzt Co-Trainer Volker Evertz.

Anpfiff in der Stadtparkhalle Kaarst ist am Sonntag, 17.12. um 18.30 Uhr.

Alle Statistiken zum Spiel: https://www.ishd.de/saison/2017/ligen/1-bundesliga/runde/play-off/1810_09-12-2017-18-30-1-bl-samurai-iserlohn-i-crash-eagles-kaarst-i

 

Skaterhockey-Bundesliga: Das 1. Finalspiel sieht flügellahme Adler

Samurai Iserlohn siegen bei den Crash Eagles Kaarst – © Detlef Ross

Kaarst. (MR) Im ersten von drei möglichen Finalspielen empfingen die Crash Eagles Kaarst die Samurai Iserlohn – und wirkten dabei recht flügellahm. Am Ende hieß es 4:11, und die Eagles ließen auch noch die Köpfe hängen.

Von Beginn an hatten die Samurai mehr vom Spiel, es dauerte aber bis zur 7. Spielminute, dass Iserlohns Tim Linke den Goalie der Hausherren, Niclas Stobbe, erstmalig überwinden konnte. Nach mehreren Nickeligkeiten, die vom jeweils gegnerischen Fanblock mit „ej“ kommentiert wurden, gab es dann auch die erste Strafe gegen Kaarst – und postwendend den zweiten Treffer. Nachdem die Gäste gar einen dritten nachgelegt hatten, war endlich auch Thimo Dietrich für die Gastgeber erfolgreich. Auch wenn er noch in diesem Startabschnitt einen zweiten Treffer nachlegen konnte, war er aber meilenweit von seiner Treffsicherheit entfernt, die ihn noch im Halbfinale ausgezeichnet hatte (gegen die Miners gingen in Spiel 3 ganze 6 der 9 Tore für die Crash Eagles auf sein Konto). Dieses 2:3 ließ die Tribüne auf Kaarster Seite jubeln und auf den Turnaround hoffen. Constantin Wichern versetzte den Hoffnungen kurz vor der Pause einen Dämpfer und schickte die Eagles mit einem 2 Tore Rückstand in die Pause.

Kaarst im zweiten Durchgang stärker

Druckvoller kamen die Hausherren aus der Kabine, zogen in den ersten Minuten ein regelrechtes Powerplay bei 4 gegen 4 auf, der Treffer jedoch fiel wieder auf der anderen Seite. Gut sah auch das erste Überzahl der Kaarster aus, allein was fehlte, war der erfolgreiche Abschluss. Besser machte es nach dem Powerplay Ivo Puhle, der vom Wechsel kommt und eine 2 auf 1 Situation vor dem Gästetor herstellen und den Querpass am Goalie vorbei verwerten kann. Und kurz darauf scheiterten die Adler am Gestänge, das hätte der Anschluss zum 4:5 sein können, ja müssen. Statt dessen scheiterte man immer wieder an gegnerischen Kellen, ungenauen Zuspielen, oder letztlich am gegnerischen Goalie.

Kommen die Crash Eagles nochmals zurück?

Mit einem Doppelschlag binnen 14 Sekunden zu Beginn des letzten Durchganges setzte Linke seine Samurai endgültig auf die Siegerstraße. Das Spiel nahm an Härte zu, doch die Strafzeiten konnten nur die Gäste ausnutzen. Zwar meldeten sich die Hausherren nach 48 Spielminuten nochmals zu Wort, doch nur 30 Sekunden nach dem 4. Tor für Kaarst schepperte es gleich zwei Male in noch kürzerem Abstand im Kasten hinter Stobbe, der schließlich ausgewechselt wurde. Auf dem Feld wurde es allmählich unschön, Linke wurde in eine der „Garagen“ gecheckt, dass er minutenlang auf dem Feld liegen blieb und behandelt werden musste – das heimische Fanlager unterstellte dem Spieler Schauspielerei… Linke allerdings konnte nicht mehr weiterspielen. Für Kaarst gab es nur eine kleine Strafe, doch auch diese wurde mit einem Treffer bestraft. Es blieb bei der miserablen Chancenauswertung, am Ende war es nochmals Wichern, der in Überzahl den Endstand von 11:4 für die Samurai markierte, die sich von ihrem Block feiern lassen konnten.

So kommt es für den Tabellenführer der Hauptrunde bereits am kommenden Wochenende zum „Do-or-Die-Spiel“ im Sauerland.

Die Tore erzielten:

Dietrich (2), Puhle, Wuschech für die Crash Eagles und Linke, Poerschke (je 3), Wichern, Neumann (je 2) und Riepe für die Samurai.

Alle Bilder vom Spiel: (C) Detlef Ross http://bit.ly/2BEC7WM

Samurai gehen in Oberhausen unter (6:1 / 5:1 / 5:2)

Constantin Wichern und Fabian Lenz geraten aneinander - ©Detlef Ross
Constantin Wichern und Fabian Lenz geraten aneinander – ©Detlef Ross

Oberhausen. (MR) Mit 16:4 gehen die Samurai Iserlohn bei den Miners Oberhausen unter – und das hatte keine wettertechnische Ursache. Doch es grollte und krachte auch in der Pflugbeilarena teilweise gewaltig, es hagelte (am Ende) Strafzeiten und regnete Tore.

Mit einem Traumstart eröffneten die Miners das Spiel, Fabian Lenz brachte das 1:0 auf die Uhr, als diese gerade einmal 38 Sekunden anzeigte. Der nächste Streich ließ etwas auf sich warten, doch dann bediente Stephan Kreuzmann in eigener Unterzahl den Kollegen Benedikt Hüsken, der sich vor das Tor geschlichen hatte. Die nächsten drei Treffer erzielte wieder Topscorer Lenz, mal im schnellen Alleingang, dann wieder mit rustikalem Durchsetzungsvermögen vor dem gegnerischen Tor. Erst in der Schlussminute waren auch die Gäste erstmalig erfolgreich, sodass beim Stand von 6:1 die Seiten gewechselt wurden. Eine frühe Strafe gegen die Hausherren bescherte den Samurai gleich nach Wiederbeginn den zweiten Treffer, doch Kevin Wilson hatte nahezu postwendend die passende Antwort. Und die Miners zogen weiter ihre Kreise, während hinten Marvin Haedelt fast alles entschärfen konnte. Sein Gegenüber, Jonas Nettin, hingegen konnte einem fast leidtun, denn auch im mittleren Abschnitt musste er mehrfach die Bälle aus dem Netz fischen.

Nachdem es zum Drittelende nicht nur verbales Gewitter sondern anschließend auch noch eines mit den Fäusten gegeben hatte und anschließend mit 2 gegen 2 weitergespielt wurde, schickte dann zum rechten Zeitpunkt die Sirene die Teams in die Kabinen. Auf dem Weg dorthin allerdings stieß man nochmals aneinander. Die Pause hatte dann die Gemüter ein wenig abgekühlt, und eine ganze Zeit ging es gut. Das Spiel war aber vor lauter „rohen Eiern“ und „Samthandschuhen“ auf dem Feld ziemlich langweilig geworden. Zur Drittelmitte aber zog es wieder an, der Ball wurde gespielt, statt ihn nur hin und her zu passen. Iserlohns Constantin Wichern überwand ein drittes Mal Keeper Haedelt, doch im direkten Anschluss trafen gleich fünfmal die Miners und schraubten den Spielstand innerhalb von sieben Minuten von 11:3 auf 16:3. In der Schlussminute gab es nochmals Action, als zunächst Haedelt akrobatisch einen Ansturm parieren wollte und eiskalt ausgespielt wurde. Wenige Sekunden vor dem Ende brach sich dann der Frust aus wechselseitigen Nickeligkeiten und Provokationen auf beiden Seiten Bahn und endete nochmals mit Beschimpfungen und „Sportartwechsel“ sowie ein paar Strafzeiten.

Die Treffer erzielten: Lenz (5), Hüsken (3), Klingsporn (2), Luft, Wilson, Müller, Schneider, Dreyer und Renkewitz für Oberhausen sowie Noel Riepe, Schreiner, Wichern und Linke für Iserlohn.

Alle Bilder vom Spiel: (C) by Detlef Ross http://bit.ly/2vW0tIO

Erster Adlerauftritt im Sauerland – Samurai Iserlohn vs. Crash Eagles Kaarst

Das Heimspiel gewannen die Eagles gegen die Sauerländer mit 6:4, nachdem diese Mannschaft eine Woche zuvor zwei Punkte überraschend in Köln entführte. 

Thimo Dietrich ( Mitte) umringt von seinen Mitspielern. Foto: W.Dietrich

Seitdem hat sich Iserlohn gut entwickelt. Sie stehen aktuell auf dem 5. Platz punktgleich mit zwei anderen Ligakonkurrenten, aber mit bis zu drei Spielen weniger auf dem Buckel. Insgesamt sind dies gute Aussichten in der Tabelle weiter nach oben zu klettern und sich vom Mittelfeld abzusetzen.

Das Quartett Tim Linke (16 Tore), Pascal Neumann (15), Marco Peters (13) sowie Constantin Wichern (11) sind die Goalgetter der Samurais. Von solchen Zahlen träumen die Eagles, denn hier liegen die Zahlen eher im bescheidenen Bereich von 10 Toren von Christian Perlitz. Sie sind außerdem selten auf der Strafbank zu Gast, was sich allerdings auf Kaarster Seite in den letzten Begegnungen auch verbessert hat. Kaarst darf darauf hoffen, dass Iserlohn anscheinend nicht konstant genug spielt. Großartigen und überraschenden Siegen in Köln und Bissendorf, stehen Niederlagen und Punktverluste gegen Crefeld, Assenheim und eben gegen die Eagles entgegen. So halten sich wahrscheinlich geplante und ungeplante Punkte die Waage.

Im Kader von Jan Opial fehlen am kommenden Sonntag die Torhüter Philipp Inger und Markus Felkel, sowie die Feldspieler Dominik Boschewski und Tim Hauck. Neben Keeper Christoph Oster kehrt Justin Schrörs wieder zurück, sodass Opial die Qual der Wahl zwischen den Pfosten hat. Scott Clark wird seinen dritten Auftritt abliefern und wir hoffen sehr, dass die Anwesenheit von Benjamin Hanke ein gutes Omen für die Mannschaft sein wird. Er gab beim Heimspielsieg sein Ligadebut für die Adler. Inzwischen absolvierte er 4 Spiele und tat sich dabei als Vorlagengeber hervor (1 Tor + 4 Assist).

Am letzten Wochenende hatten die Iserlohner spielfrei und konnten sich sicherlich mit ausreichendem Training in Form halten, was den Adlern in dieser Woche wegen der Ferien nicht so wie gewohnt gelang. Dennoch kein Grund zum Pessimismus.

Die Begegnung im Überblick:

15.07.2012 um 15:30 Uhr Samurai Iserlohn gegen Crash Eagles Kaarst in der alt bekannten Zöpnikhalle, Iserlohn-Sümmern

NRWHockey.de / PM Crash Eagles Kaarst