Für das Oberligateam des KEV ’81 waren die Voraussetzungen zum Auswärtsspiel bei den Hammer Eisbären alles andere als ideal. So konnte KEV-Trainer Elmar Schmitz nur 14 Spieler mit zum Maximilianpark mitnehmen. Dennoch schaffte es der kleine Krefelder Rumpfkader am Ende mit einem 1:2 (0:0,0:1,1:0,0:1) nach Verlängerung noch einen Punkt zu entführen.

Das  Pech ging schon vor dem Bullyauftakt weiter, denn zusätzlich musste auch noch ein Spieler wegen defekter Schlittschuhe passen. Kaum waren die ersten Minuten gepsielt ging es nahtlos weiter. So bekam Robin Beckers kurz nach dem Anpfiff einen Schlagschuss ins Gesicht, wenig später musste Routinier Andre Grein ohne Fremdeinwirkung mit einem Hüftproblem vom Eis. Als der KEV dann nach einem bösen Foul an Niklas Solder zeitweise zwei Mann mehr auf dem Eis hatte, gab es zwar die Möglichkeit zu Führung, doch man konnte den Krefelder Akteuren noch die Unsicherheit anmerken. So blieb das erste Drittel torlos, da sich auch Christian Wendler im Krefelder Tor bei  Angriffen der Eisbären bestens auszeichnete. Im zweiten Drittel machten es die Hammer dann in Überzahl besser, wo Ibrahim Weißleder in der 23. Minute zum 1:0 traf . Der KEV kämpfte danach aufopferungsvoll weiter und brachte das 0:1 bis in die zweite Pause. Im letzten Drittel wurde dann Artem Klein durch Andre Oesterreich mit einem steilen Pass bedient, den er mit einem Sololauf zum 1:1 (42.) abschloss. So blieb es auch nach 60 Minuten.

In der anschließenden Overtime musste dann abermals  eine Überzahlsituation her, um den KEV-Schlussmann zu überwinden. Knapp eine  Minute nach Wiederanpfiff nutzte Hamm den  einen Mann mehr auf dem Eis zum alles entscheidenden 2:1. „Wir haben trotz der Tore in Unterzahl sehr gut gestanden. Unsere Jungs haben sehr gut gekämpft, war war wieder eine Werbung für das Krefelder Eishockey“, sagte KEV-Sportobmann Achim Staudt nach der spannenden Partie.

PM Krefelder EV

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