Mit 7 zu 9 verloren die Panther am Samstag gegen den fünften der ersten Skaterhockeybundesliga aus Lüdenscheid. Die Entscheidung in der stets umkämpften Partie fiel erst im letzten Drittel. Die Wedemärker stecken nun wieder tief im Abstiegskampf.

Die Kulisse stimmte in dieser wichtigen Partie für die Panther: Knapp 300 Zuschauer fanden trotz Hitze und hoher Temperaturen den Weg in die Mellendorfer Wedemarksporthalle und unterstützten von der ersten Minute die Raubkatzen auf dem Parkett lautstark. Diese zahlten auch sofort mit Einsatz und Elan zurück und so entwickelte sich schnell eine recht einseitige Partie: Bissendorf machte das Spiel während Lüdenscheid geschickt auf Konter lauerte. Zunächst war es allerdings Panther-Kapitän Markus Köppl der auf Vorlage von Felix Gollasch in Überzahl zum umjubelten 1 zu 0 einschoss. Leider versäumten es die Panther nach zu legen und in der 11ten Spielminute ließ der Lüdenscheider Dieter Orendorz mit einem Lauf über die ganze Fläche und einem schönen Schuss in den Winkel die Pantherdefensive ganz alt aus sehen. Die erste Führung erzielte dann – wie sollte es anders sein – der beste Scorer der Lüdenscheider, Jiri Sveyda, als sich die Pantherdefensive gerade auf ein Unterzahl einstellen wollte.  Kurz vor Schluss des ersten Abschnitts gelang den Wedemärkern noch der Ausgleich durch Stephan Neben nach sehenswerte Vorarbeit von Maxim Faber. Die Statistiker in Reihen der Panther attestierten ihren Spielen fast 20 Torschüsse im ersten Drittel denen fünf aus Lüdenscheid entgegen standen.

Im zweiten Drittel dann das ähnliche, gewohnte Bild: Bissendorf drückt auf das Tor der Gäste, setzt die Überlegenheit aber nur bedingt in Tore um. In der 25ten fängt dann Pantherroutinier Jan-Christoph Pries einen Pass der Lüdenscheider ab, zieht kurz auf das Gäste Tor und jagt die Kugel in den Winkel zum umjubelten 3 zu 2 für die Panther. Aber auch diese Führung hat nur kurz bestand und so kam Lüdenscheid zunächst zum Ausgleich in der 27igsten Spielminute und zum Führungstreffer in der 30igsten. Maxim Faber konnte kurz vor Schluss des Drittels noch für die Panther auf Vorlage von Tommy Sellmann den Ausgleich erzielen und so musste die Entscheidung im letzten Drittel fallen.

Im Schlussabschnitt zunächst wieder das gleiche Bild: Bissendorf drückt und Lüdenscheid lauert auf Fehler und genau diese Fehler machen die Panther dann auch in der 50igsten Minuten zuhauf: Drei ganz üble Aussetzer in der Pantherdefensive nutzen die Lüdenscheider für gleich drei Tore binnen nur zwei Minuten. Es spricht für die Moral der Panther, dass sie diesen herben Rückschlag kompensieren können und noch einmal durch Markus Köppl auf Vorlage Jan-Christoph Pries und Felix Gollasch auf Vorlage von Kapitän Markus Köppl heran kommen. Doch Lüdenscheid hat am Schluss das glücklichere Ende für sich und gewinnt das Drittel durch zwei weitere Treffer  mit 3 zu 5 und die gesamte Partie damit mit 7 zu 9.

Im Lager der Panther herrscht nach dieser Niederlage natürlich Frust, war man doch über 60 Minuten sehr engagiert bei der Sache. „Heute haben uns ganz klar zwei Dinge von den Lüdenscheidern unterschieden: Zum einen eine gewisse Abschlussschwäche und zum anderen die Konzentration in der Defensive“ so ein ernüchterter Panthercoach Darian Abstoß nach der Partie. Für die Panther gilt es nun schnellstmöglich aus den gemachten Fehlern zu lernen und es am kommenden Wochenende besser zu machen. Kommenden Donnerstag, am Himmelfahrtstag, geht es bereits zum Rückspiel nach Lüdenscheid wo die Panther sicherlich die Möglichkeit haben werden, sich mit drei Punkten selbst aus dem Abstiegskampf zu befreien.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.