Am Freitag empfingen die Königsborn Bulldogs im vorletzten Testspiel den NRW-Ligisten Eisadler Dortmund. Zumindest auf dem Papier war die Angelegenheit klar: Während die Bulldogs 22 Mann aufboten, reisten die Eisadler mit gerade einmal zwei Blöcken an. Auf dem Eis musste das Spiel aber dennoch erst noch gewonnen werden. Foto: Kowalsky
Am Freitag empfingen die Königsborn Bulldogs im vorletzten Testspiel den NRW-Ligisten Eisadler Dortmund. Zumindest auf dem Papier war die Angelegenheit klar: Während die Bulldogs 22 Mann aufboten, reisten die Eisadler mit gerade einmal zwei Blöcken an. Auf dem Eis musste das Spiel aber dennoch erst noch gewonnen werden. Foto: Kowalsky

Und der NRW-Ligist zog sich dabei zu Beginn sogar achtbar aus der Affäre. Mit allen Spielern verteidigten die Dortmunder das eigene Tor und machten den Bulldogs so ein Durchkommen umso schwerer. Zudem war die Spielweise der Gäste nur darauf ausgelegt, den Spielaufbau der Königsborner zu stören. Daher mussten sich die KJEC-Fans bis zur 11. Minute gedulden, dann traf Oliver Duris zum 1:0 für die Bulldogs. Fünf Minuten später konnte sein Sturmpartner Martin Filo auf 2:0 erhöhen.

Und auch im zweiten Drittel war gegen die Dortmunder Hintermannschaft ein Durchkommen schwer. In der 25. Minute konnte Martin Filo dann aber auf 3:0 erhöhen. Nach einem schönen Alleingang von Denis Fominych stand es in der 27. Minute dann schon 4:0. Zur Spielhälfte wechselte Bulldogs-Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges die Torhüter. Für den fast schon gelangweilten Jan Kremer hütete für den Rest des Spiels Sebastian May den Kasten. Dass May zu diesem Zeitpunkt noch nicht richtig warm war, nutzten die Gäste mit ihrer ersten richtigen Torchance zum zwischenzeitlichen 4:1. Für die Bulldogs bestreitet der Slowake Ondrej Mikula derzeit ein Try-out bei den Bulldogs und durfte sich in der 36. Minute mit dem 5:1 in die Liste der Torschützen einreihen.

Im Schlussdrittel entschwanden der Dortmund er Rumpftruppe allmählich die Kräfte, was die Bulldogs eiskalt ausnutzen konnten. Nur Sekunden nach der Pause erhöhte Martin Filo mit seinem dritten Treffer auf 6:1. Und in der 45. Minute gelang Oliver Duris das 7:1. Nur eine Minute später erhöhte Stefan Streser in Unterzahl sogar auf 8:1 und in der 50. Minute war es wiederum Duris, der ebenfalls Treffer Nummer drei beisteuern konnte. Den Schlusspunkt setzte Jannik Striepeke in der 58. Minute zum 10:1-Endstand. Einzig der sehr gut aufgelegte Dortmunder Schlussmann Christian Lüttges verhinderte einen höheren Sieg der Bulldogs.

Am Sonntag treten die Königsborner um 19 Uhr im Eissportzentrum Westfalenhallen zum Rückspiel bei den Eisadlern an.

Königsborner JEC – Eisadler Dortmund   10:1 (2:0,3:1,5:0)

Tore: 1:0 (11.) Duris (Filo), 2:0 (16.) Filo (Vanek, Duris), 3:0 (25.) Filo (Duris, Raaf-Effertz), 4:0 (27.) Fominych, 4:1 (31.), 5:1 (36.) Mikula, 6:1 (41.) Filo (Gerike), 7:1 (45.) Duris (Raaf-Effertz), 8:1 (46.) Streser (Raaf-Effertz, Striepeke), 9:1 (50.) Duris (Gerike), 10:1 (58.) Striepeke (Maas, Wex)

Strafen: Königsborn Bulldogs: 4; Eisadler Dortmund: 14

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