Nach dem 6:4-Heimsieg gegen die Hammer Eisbären konnten die Bulldogs am Sonntag in Herne ihren nächsten Sieg einfahren. Nach Verlängerung gewann der KJEC mit 4:3. Dabei sah es zunächst nach einem deutlichen Sieg für Königsborn aus: In der 10. Minute traf Sven Linda in doppelter Überzahl mit einem Schlagschuss von der blauen Linie zum 1:0.

Im zweiten Drittel erhöhte Pierre Wex auf 2:0 und in der 37. Minute erhöhte Martin Filo nach einem schönen Konter in Unterzahl sogar auf 3:0. Doch nachdem Bulldogs-Verteidiger Patrick Raaf-Effertz aus dem Nichts heraus nach einem angeblichen hohen Stock mit Verletzungsfolge in der 39. Minute mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe unter die Dusche geschickt wurde, verkürzten die Herner in der 40. Minute durch Tobias Stolikowski auf 3:1. Im letzten Spieldrittel wurde es dann spannend: Erst brachte Jakub Rumpel den Herner EV durch einen Penalty auf 3:2 heran (56.), nur eine Minute später gelang dem Heimteam durch Michél Ackers der Ausgleich zum 3:3. Also musste die Entscheidung in der Verlängerung fallen. Für diese sorgte Bulldogs-Stürmer Martin Filo, der in der 64. Minute zum Siegtreffer für die Königsborner traf.

Bulldogs-Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges zum Spiel: „Unter regulären Umständen hätten wir alle drei Punkte mit nach Hause nehmen müssen. Das Spiel fand unter gleicher Hauptschiedsrichter-Leitung wie am Freitag statt und nach unserem 3:0 brach eine Strafenflut über uns hinein, die wie schon am Freitag absolut nicht nachvollziehbar ist. Am Freitag war es niemals eine Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Kevin Thau und heute ist deutlich auf Video zu sehen, dass der Herner Spieler den Puck ins Gesicht bekommen hat und nicht den Schläger von Patrik Raaf-Effertz.“

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