Jubel bei den Crash Eagles - Entsetzen bei den Chiefs
Jubel bei den Crash Eagles – Entsetzen bei den Chiefs

Kaarst. (MR) Im Kellerduell der Tabellennachbarn ging es für beide Teams darum, sich mit einem Sieg ein wenig Luft nach unten zu verschaffen. Die Gastgeber hatten hier die besseren Karten und Argumente gegen ein durch viele Ausfälle aktuell in dieser Liga nicht konkurrenzfähiges Team der Kreisnachbarn.

Die Chiefs mussten wie bereits in den vergangenen Spielen gleich auf mehrere Leistungsträger verzichten, als sie die 15 km zum Auswärtsspiel fuhren. So waren drei Spieler der Regionalliga mit von der Partie, um überhaupt genügend Wechselspieler aufbieten zu können; im Tor waren Caro Walz, die für eine Herren-Bundesliga-Mannschaft sicher nur als Nr. 3 geplant war, sowie Christian Pedarnig (2. Mannschaft) nur zu bedauern. Auf der anderen Seite war Richy Steffen ein vergleichsweise guter Rückhalt für sein Team.

Zunächst sah es nicht einmal so schlecht aus, konnten die Gäste doch den Frühstart der Eagles (von Berg, 1. Min.) nach fünf Minuten ausgleichen (Hellwig, 6.), doch spätestens ab Minute 8 entwickelte sich mehr und mehr ein Spiel in eine Richtung, und die Kaarster zogen bis zum ersten Seitenwechsel auf 6:1 davon. Ein Torhüterwechsel bei den Gästen brachte auch nicht den gewünschten Erfolg und Ruck. Nachdem erst die Chiefs zwei Strafen kassiert hatten, die jeweils durch Treffer bestraft worden waren, mussten auch die Eagles zwei Male auf die Strafbank und wurden genauso bestraft. Doch das blieben auch die beiden einzigen Treffer der Gäste im Mittelabschnitt.

Fassungslosigkeit auf der Chiefsbank bei Daniel Benske und Marcel Mörsch
Fassungslosigkeit auf der Chiefsbank bei Daniel Benske und Marcel Mörsch

Die letzten ca. 25 Minuten wurde es nickeliger und auf den Strafbänken voller, es fielen weitere Tore bei 3 gegen 3, 3 gegen 2, die Mehrzahl erneut für die Gastgeber. Zeigten die Chiefs bereits das gesamte Spiel über Unsicherheiten und viele Ballverluste, passten die Pässe gegen Spielende mit zunehmender Müdigkeit noch weniger, und man half sich oft nur mit Weitschüssen. Die Hausherren agierten am Ende auch zu lässig, sonst hätte das Ergebnis für die Neusser noch bitterer aussehen können. Dass Andri Salomonson kurz vor Ende noch einen Penalty verschoss, war dann auch nur noch für die Statistik. Für Uedesheims Kapitän Tim Bothe blieb am Ende nur noch Galgenhumor, als er seinem Gegenüber bescheinigte „Ihr seid aber schlechter als Bissendorf – die haben uns im letzten Spiel 20:6 geschlagen…“

Die Tore erzielten:

von Berg, Boschewski (je 3), Bleyer, Mackenstein (je 2), Lingscheidt, Ehlert, Dietrich, Surges, Stein, und Lindner für Kaarst; Scheu (3), Hellwig und Salomomson für Uedesheim.

Alle Bilder der Begegnung der Crash Eagles Kaarst 1985 e.V. gegen dieUedesheim Chiefs findet ihr hier: http://bit.ly/1Ot0xlq

(C) by Detleff Ross

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