deg„Es war kein schönes Spiel, aber meine Jungs haben mit viel Herz und Kampfkraft den Sieg gegen Berlin geholt“, fasste DNL-Trainer Georg Holzmann das Spiel gegen den Ligakonkurrenten aus der Bundeshauptstadt zusammen. Das DNL-Team der Düsseldorfer EG gewann den dritten Vergleich mit den Eisbären Juniors mit 3:2 (2:1; 1:0; 0:1).

Auch in dieser Partie musste Coach Holzmann auf einige Akteure verzichten: Julian Lautenschlager fehlte verletzungsbedingt und Quirin Stocker saß seine Sperre aus dem Hamburg-Spiel ab. Auch Torwart Benny Roßberg stand heute nicht zwischen den Pfosten, sondern war, wegen der Verletzung von Bobby Goepfert, nur als Zuschauer bei der heutigen Partie dabei. Im Tor begann Kieren Vogel und er lieferte von Beginn an eine gute Leistung ab.

Das erste Tor des Spiels erzielten allerdings die Gäste aus Berlin nach nur 2:09 und das in eigener Unterzahl. Lois Spitzner hatte seine Gelegenheit genutzt und war alleine auf Vogel zugefahren und netzte zum Führungstreffer ein. Die DEG brauchte für eine Antwort mehr als zehn Minuten. Im Powerplay, für Berlin saß Maximilian Adam wegen eines Bandenchecks auf der Sünderbank, waren es die beiden Brazda-Zwillinge Tim und Tobias, die den Ausgleich besorgten (12:37). Und kurz vor Ende des Drittels stellte dann der Füssener Neuzugang Lukas Ogorzelec, nach schöner Vorarbeit von Erik Keresztury, auf 2:1 (18:49).

Ab dem zweiten Drittel nahm das Spiel dann mehr Fahrt auf. Die Eisbären schossen insgesamt 16 Mal auf das Tor der DEG. Kieren Vogel musste aber nicht hinter sich greifen, sondern nur „sein Gegenüber“ Dominik Gräubig im Kasten der Berliner. Von sieben Schüssen auf das Gehäuse der Gäste war genau einer „drin“ – diesmal hatte Tobias Brazda, nach Vorarbeit von seinem Bruder Tim und Paul Gebel, eingenetzt (25:02) und damit auf 3:1 erhöht.

Im Schlussabschnitt wurde das Spiel dann noch einmal richtig spannend, als Christian Konopatzki für die Eisbären den Anschlusstreffer zum 3:2 erzielte (50:23). Doch dieses Tor war dann schlussendlich nur noch Ergebniskosmetik, denn die DEG ließ den Ausgleich, mit dem eine Verlängerung erzwungen worden wäre, nicht zu – auch dann nicht als Dominik Gräubig zugunsten eines sechsten Berliner Feldspielers sein Tor verließ.

Am morgigen Sonntag folgt dann der vierte Vergleich in dieser Spielzeit. Ab 10:30 Uhr treffen sie beiden Teams an der Brehmstraße in der kleinen Halle erneut aufeinander. Ob Alexander Eckl und Simon Klemmer, die das Spiel verletzungsbedingt abbrechen mussten, wieder mit dabei sind, ist derzeit noch offen.

DNL-TEAM VERLIERT SONNTAGSSPIEL GEGEN BERLIN

DEG Eishockey – Eisbären Juniors Berlin 2:4 (1:2,1:0,0:2)
Am Sonntagvormittag konnte das Team um Trainer Georg Holzmann nicht an die Leistung vom Vorabend anschließen. Berlin konnte von Anfang an überzeugen und war in den entscheidenden Momenten einfach schneller auf den Beinen.

So konnten die Juniors aus Berlin in der 5. Spielminute die erste Überzahl direkt zur 0:1 Führung durch Ole Olleff nutzen. Danach erhöhten die in Rot spielenden Gäste weiter der Druck Richtung DEG Tor. Aber mit dem wieder gut aufgelegten Kieren Vogel im Tor blieb es weiter beim 0:1. In der 16. Minute dann ein folgenschwerer Querpass von Nils Lingscheidt direkt in den Lauf des Berliners Johannes Ehemann, der frei vor dem Tor keine Mühe hatte, den Puck rechts oben zu versenken. Die DEG versuchte über Kampf ins Spiel zu kommen. So konnte man 50 Sekunden vor Ende des 1.Drittels ein Überzahlspiel doch nutzen und Alexander Spitzer verkürzte auf 1:2.

Im Mittelabschnitt erhöhte Berlin den Druck weiter und konnte sich einige Male im Drittel der Düsseldorfer festsetzen. Auch nutze Berlin jede Gelegenheit, die Scheibe Richtung Düsseldorfer Tor zu bringen. Mit viel Glück, aber auch mit einem gutem Stellungsspiel von Kieren Vogel, konnte man das Spiel weiter offen halten. Die DEG versuchte sich mit gelegentlichen Vorstößen hinten zu befreien. Nach dem das Spiel am Anfang des Drittels etwas rauer wurde, beruhigten sich wieder beide Teams. Und aus dem Nichts fiel dann das 2:2 in der 37.Minute. Eine Einzelleistung von Tim Brazda brachte den Ausgleich. Er rumkurvte 2 Spieler und schlenzte den Puck aufs Berliner Tor. Der Puck ging dem Schlussmann durch die Hosenträger ins Tor. So stand es nach 40 Minuten 2:2 und man konnte auf das letzte Drittel gespannt sein.

Im Schlussdrittel merkte man schnell, dass Düsseldorf das Tempo nicht mehr mitgehen konnte; bedingt auch durch die vielen Ausfälle, die das Team zu beklagen hatte.
Man versuchte es mit Kontern und überließ Berlin die Mittelzone. Berlin aber heute läuferisch besser und auch im entscheidenden Moment mit dem Glück. In der 48. Minute war es Can Matthäs, der einen Querpass im Slot nur noch über die Linie drücken musste. Düsseldorf versuchte noch mal alles, um das Spiel in Richtung Berliner Tor zu verlagern. Aber in der Schlussphase gab es 2 Strafen nacheinander wegen Spielverzögerung und so musste man 82 Sekunden vor Ende des Spiels in Unterzahl das 2:4 schlucken. Daniel Volynec schoss aus spitzem Winkel aufs Tor und der Puck ging von den Schonern ins Tor.

Das Ergebnis geht auch in der Höhe in Ordnung. Schade, dass am Ende die Kraft fehlte. Mit einem weiteren Sieg heute hätte man Berlin überholen können und läge auf Platz 2 in der Tabelle hinter Mannheim.

DEG Eishockey – Eisbären Juniors Berlin

0:1 04:45 Min. Ole Olleff (Spitzner) PP1
0:2 15:33 Min. Johannes Ehemann (Spitzner, Merk) EQ
1:2 19:50 Min. Alexander Spister (Gebel, Lingscheidt) PP1
2:2 36:46 Min. Tim Brazda (Tobias Brazda, Clemens) PP1
2:3 47:11 Min. Can Matthäs (Merk) EQ
2:4 58:38 Min. Daniel Volynec (Spitzner, Schiller) PP1

Strafen:
DEG: 18 + 10 Disziplinarstrafe Erik Kerezstury (Unsportliches Verhalten)
EJB: 14 + 10 Disziplinarstrafe Gabriel Federolf (Unsportliches Verhalten)
+ 10 Disziplinarstrafe Can Matthäs (Check gegen Kopf und Nacken Bereich)

Zuschauer: 48

(Frank Spooren)

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