Brandon Bernhardt erzielt das 2 zu 1 gegen Bremerhaven. Foto: Raiko Gayk

Die Skating Bears starteten am Samstag gegen die Bremerhaven Whales in die Erstliga-Saison 2013. Der Aufsteiger aus dem Norden zeigte eine starke Saison in der zweiten Liga Nord und hat sich entschieden das Abenteuer 1. Bundesliga einzugehen. Die Whales zeigten keinen Respekt und spielten von Beginn an munter mit, so dass sich von Beginn an eine flotte Partie entwickelte. Die Bears erspielten sich in den ersten fünf Minuten leichte Feldvorteile und ein geringes Chancenplus, waren aber nicht zwingend genug.

Die Gäste standen eigentlich recht sicher, doch den ersten Fehler in der Defensive wurde vom aufmerksamen Maximilian Wilk postwendend mit der 1:0 Führung für die Bears bestraft. Die Whales antworteten mit wütenden Angriffen, aber Neuzugang Marius Zimmermann zwischen den Pfosten des CSC hielt seinen Kasten sauber. In der 14. Minute rettete der Pfosten nach einem Schlagschuss von Patrick Komor die Gäste vor dem 2:0 Rückstand. Die Bears zogen in den letzten Minuten noch einmal an und kamen zu ein paar guten Chancen, doch bis zur Pause blieb es beim 1:0 für die Skating Bears.

Die Skating Bears spielten auch zu Beginn des zweiten Drittels überlegen, erspielten sich aber kaum Torchancen, während sich Bremerhaven aufs Kontern verlegte, und das nicht ungefährlich und so war der Ausgleich in der 27. Minute nicht ganz unverdient, denn die Konterchancen waren gefährlicher als die, die sich die Bears im zweiten Abschnitt erspielten. Die Skating Bears waren aber keineswegs geschockt. Bereits mit dem nächsten Angriff ging der CSC wieder in Führung. Sebastian Müller hatte vors Bremerhavener Tor gepasst, wo Co-Trainer Brandon Bernhardt im Fallen die erneute Führung für die Bears erzielte. Kurz darauf brannte es noch einmal lichterloh im Torraum der Gäste, als ein Verteidiger der Whales für seinen geschlagenen Goalie kurz vor der Torlinie rettete. In der 15. Minute war es dann Patrick Komor, der mit einem Schlagschuss aus der zweiten Reihe das 3:1 für die Skating Bears erzielte. Dieser war es auch, der von der Strafbank kommend, auf Vorlage von Captain Tim Bothe kurz vor der Pause auf 4:1 für die Bären erhöhte.

Etwas müde begann das dritte Drittel. Erst eine doppelte Überzahl war nötig, um den Spielstand zu verändern. Zwei Whales saßen auf der Bank und Brandon Bernhardt markierte seinen zweiten Treffer mit einem listigen Bauerntrick zum 5:1. Bei drei gegen drei hatten die Bears viel Platz, ein schöner Pass von Sebastian Müller auf den heraneilenden Patrick Komor brachte das 6:1 für die Skating Bears, ein Hattrick für Paddy Komor. Ein Schuss so aus dem nichts von Max Zillen wurde von Brandon Bernhardt unhaltbar ins Tor abgefälscht, auch für ihn ein Hattrick. Im Gegenzug auch noch in der 51. Minute verkürzten die Whales auf 7:2. In den letzten Minute wurde es dann unnötigerweise etwas ruppiger, denn bis dahin sahen die gut 270 Zuschauer eine sehr faire Begegnung.

Die Bears zeigten eine überzeugende Leistung, hatten mir Marius Zimmermann einen Ruhe ausstrahlenden Goalie zwischen den Pfosten, der einige glänzende Paraden zeigte, und mit Patrick Komor und Co-Trainer Brandon Bernhardt zwei starke Torschützen. Bremerhaven war der erwartet schwere Gegner, der mit einer kompakten, robusten Abwehr agierte und einen sicheren Goalie im Tor hatte.

Trainer Harald Holthausen war mit der Leistung seines Teams sichtbar zufrieden, auch Captain Tim Bothe freute sich über den Sieg gegen den robusten und unbequemen Gegner.

PM: Skating Bears

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