Eishockey ist ein teurer Sport – eine Binsenweisheit, die Keinen überraschen dürfte.

Die Idee zu einem Freundschaftsspiel unter Nachbarn reifte vor einigen Wochen bei einem lockeren Plausch hinter der Bande der Duisburger Eissporthalle zwischen Dinslakens Stadionsprecher Dietmar Mensch und dem sportlichen Leiter der Füchse, Herrn Matthias Roos. Damit gehen die Duisburger Füchse mit gutem Beispiel voran und möchten den Dinslakener Kobras auch während der laufenden Saison unter die Arme greifen.

Die Kobras dürfen bereits jetzt als Hauptgewinner angesehen werden, denn vereinbart wurde, dass sämtliche Zuschauereinnahmen dieser Begegnung in Dinslaken bleiben. „Eine noble Geste unseres Eishockeynachbarn, für die sich alle, die es mit dem Dinslakener Eishockey halten,  ausdrücklich bei den Duisburgern bedanken. Wünschenswert, dass sich diese Verbindung auch auf die eine oder andere Art zukünftig weiter ausbauen lässt“, erklärt Henner Sander, 1. Vorsitzender der Kobras.

Sportlich möchten die Dinslakener in dieser Partie natürlich nichts unversucht lassen, um den  Füchsen, die man getrost als Favorit dieser Partie bezeichnen darf, die 60 Minuten so schwer wie möglich zu machen. Denn auch wenn man derzeit nicht im Meisterschaftsbetrieb aufeinandertreffen kann, so ist der Reiz eines Lokalderbys selbst in diesem Freundschaftsspiel gegeben.

Daher bitten beide Vereine um zahlreiche und lautstarke Unterstützung aus ihrenLagern, denn der gute Zweck dieses Spiels steht im Vordergrund.

„Für das leibliche Wohl wird natürlich in und rund um die Eishalle gesorgt sein und es ist gut möglich, dass „die Hütte“ mal wieder so richtig voll wird – ganz wie in den guten alten Zeiten“, hofft Pressesprecher Olav Hamann.

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