degNach vier Auswärtsspielen in der DNL-Saison kam es am vergangenen Wochenende zu den ersten beiden Heimspielen. Gegner war der Rheinische Erzrivale aus Köln.

Samstag, den 13.09.2014 – 19:30 Uhr
DEG Eishockey – Kölner EC „Die Haie“ 5:2 ( 0:0,4:0,1:2 )

Bei einem Sieg in Mannheim (8:1) und drei Niederlagen in Berlin (3:4, 1:5) und Mannheim (1:6) stand das Team von Georg Holzmann schon etwas unter Druck um den Anschluss nach oben nicht zu verlieren. So begann das Team auch im ersten Drittel eher zurückhaltend und überlies den Haien das Spiel. Köln,war wohl das überlegende Team, aber auch sie konnten keine Großchancen heraus spielen. Auch ihre insg. 3 Überzahlspiele davon eine Doppelte konnte das Gästeteam nicht nutzen um das Abwehr Bollwerk der DEG zu knacken. So ging es Torlos in die erste Drittel Pause. Zu beging des zweiten Drittels war direkt Feuer im Spiel. Nach nur gespielten 30 Sekunden gerieten Tobias Brazda und Marius Erk aneinander und erhielten jeweils 2+2 wegen Unnötige Härte. Das war der Startschuss zu einen verrückten Drittel.

Nur 28 Sekunden später könnte Erik Kerestury einen Abpraller über die Linie stochern zur 1:0 Führung. Mitte des Drittels war es ein ausgeglichenes Spiel und die Führung war mittlerweile verdient. Düsseldorf erzeugte immer mehr Druck auf die Kölner Abwehr und konnte in der 30.Minute auf 2:0 erhöhen. Quirin Stocker zog von der blauen Linie ab und der Puck flog an Freund und Feind vorbei ins Netz. Man hatte das Gefühl das die Kölner wie ein Boxer angezählt sind. Sie kamen bei jeder Aktionen zu spät und Produzierten eigenen Strafzeiten. So war die Strafbank mit drei Haie Spielern besetzt. Dieses nutze Düsseldorf mit einem Doppelschlag. Zuerst war es Hagen Kaisler der dem Gästetorwart mit seinen platzierten Schuss ins lange Eck keine Chance ließ, als Eric Kerestury nur eine halbe Minute später abstaubte und das 4:0 erzielte. Das spiel beruhigte sich danach und so ging es auch in die 2. Pause.

Im letzten Drittel passierte lange nix. Düsseldorf auf Konter bedacht und Köln war gewillt das Ergebnis freundlicher zu gestalten. Aus dem nix passierte es dann. Ein verdeckter Schuss konnte Benny Roßberg noch abwehren aber beim nach Schuss war er Chancenlos. Köln mit neuer Luft und Stürmte von da an das Düsseldorfer Tor. Nur 90 Sekunden nach dem 1:4 nutze Köln eine Unachtsamkeit der Abwehr zum 2:4. Trainer Holzmann nahm direkt eine Auszeit um die Junges wieder zu Ordnung zu rufen. Mit Erfolg, das Spiel spielte sich immer mehr im Mitteldrittel statt. Eine Minute vor Spielende versuchte Gäste Trainer noch mal alles und nahm zu Gunsten eines 6 Feldspielers seinen Torwart runter. Köln vertändelte aber die Scheibe und so war es Leon Fern mit einen Empty Net zum 5:2 Endstand traf.

1:0 20:58 Min. Eric Kerestury (Ogorzelec, Stocker)
2:0 29:06 Min. Quirin Stocker
3:0 35:29 Min. Hagen Kaisler (Ti.Brazda, Eckl) PP2
4:0 36:05 Min. Erik Kerestury (Ti.Brazda, To.Brazda) PP2
4:1 48:34 Min. Mike Gemser (Pniewski, Ratmann)
4:2 49:47 Min. Nikolaus Kraus (Alexandrov)
5:2 59:19 Min. Leon Fern (To.Brazda) EN
Strafenzeiten: 18 – 22
Zuschauer: 200

Sonntag, den 14.09.2014 -10:30 Uhr
DEG Eishockey – Kölner EC „Die Haie“ 3:2 n.P. ( 0:0,1:1,1:1,0:0,1:0 )

Am Sonntag Morgen kam es dann zum zweiten Vergleich beider Mannschaften. Trainer Holzmann musste auf Tim Brazda verzichten der sich am vorabend verletzt hatte. War man am vor Tag noch zurückhaltend im ersten Drittel, spielete die DEG diesemal Druck voll nach vorne und konnte Köln einigemale im eigenen Drittel fest setzen. So kam es das Köln immer ein Schritt zu spät dran war in den Zweikämpfe und nur mit Fouls sich zu helfen wusste. Alle Überzahlspiele der DEG blieben aber ungenutzt. So ging es mit einem 0:0 in die Pause. Die Chancen Auswertung war, was man dem Team ankreiden musste. Umgekehrtes Bild im Abschnitt zwei. Köln kam besser aus der Kabine und hatte das Spiel an sich gerissen. Benny Roßberg musste 1-2 mal mit seinen schnellen Reflexen reagieren und konnte den Rückstand verhindern. Einige Strafzeiten auf beiden Seiten zeichnete das Spiel. Ein Spielfluss war zu diesem Zeitpunkt nicht zu erkennen. Ein Überzahlspiel der DEG brachte vorerst die Erlösung.

Hagen Kaisler überwindete Kölns Schlussmann mit einem Schlenzer und brachte die DEG 1.0 in  Front. Heute war es ein Spiel der Specials Teams. Köln´s Ausgleich 150 Sekunden vor Drittelende  resultierte auch von einem Überzahlspiel. So ging man in die letzte Pause mit einen gerechtem 1:1. Im letzten Drittel war von der DEG nicht mehr viel zu sehen. Köln hatte mehr zug zumTor und man merkte sie wollten alle 3 Punkte mitnehmen. Düsseldorf merkte man das Tempo vom ersten Drittel  an. Die Beine wurden müde und die Aktionen ungenauer. Auch die Zweikämpfer wurden nicht  mehr Sauber gespielt.So war es das man im Schlussabschnitt im öfter in Unterzahl spiele musste. So auch in der 49. Minute. Köln wollte im Überzahl wechseln und spielt den Puck tief in die  Düsseldorfer hälfte. Benny Roßberg schaltete am schnellsten und spielte den Puck nach vorne. Alex Eckl sah Quirin Stocker alleine an der Blauen Linie und schickte in auf die Reise. Abgezockt schoss er die DEG wieder 2:1 in Führung. Eine weiteres Unterzahlspiel brachte aber wieder den verdienten Ausgleich für die Haie. Beide Teams merkte man an das sie mit dem einen Punkt vorerst zufrieden sind. In der Verlängerung riskierte kein Team was und so ging man ins Penaltyschiessen. Im ersten Durchgang traf Erik Kerestury für die DEG und für Köln Lucas Dumont. Danach gab es ertsmal nur Fahrkarten. Der 17. Penalty fand wieder den Weg in Tor. Alexander Eckl traf zu Führung. Als Nico Kolb vom KEC an Benny Roßberg scheiterte war der 3:2 Sieg perfekt. So sicherte sich Düsseldorf den Zusatzpunkt.

1:0 31:21 Min. Hagen Kaisler (Ogorzelec, Mannes) PP1
1:1 37:26 Min. Tim Dreschmann (Schüpping, Schug) PP1
2:1 48:54 Min. Quirin Stocker (Eckl, Roßberg) SH1
2:2 51:59 Min. Ulib-Gleb Berezovskyy (Koln, Granz) PP1:
3:2 65:00 Min. Alexander Eckl Penaltyschiessen
Strafenzeiten: 20 + 10 Eckl (Unsportliches Verhalten) – 16
Zuschauer: 86
Die DEG, liegt mit 8 Punkten hinter Berlin (15 Pkt) und Mannheim (12 Pkt) auf Platz 3 in der Tabelle.
Frank Spooren

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