Mit einem 4:3 (0:2,2:0,1:1,0:0,1:0) Sieg für den Krefelder EV endete am Sonntag das DNL Derby gegen den Kölner EC. Zunächst begannen die Jungs von KEV Trainer Elmar Schmitz gut in die Partie, mussten aber bereits in der vierten Spielminute den ersten Gegentreffer in Unterzahl durch Anton Latuske hinnehmen. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels entwickelte sich ein schnelles Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Immer wieder wussten die gut aufgelegten Goalies beider Teams zu überzeugen und hielten zunächst ihre Kästen sauber. Es dauerte bis zur 17. Minute, als erneut Haiespieler Anton Latuske nach Vorarbeit durch Niklas Hildebrand und Leonhard Niederberg das 2:0 aus Kölner Sicht erzielen konnte. Mit diesem Spielstand ging es in die erste Drittelpause.

Der Krefelder Trainer hatte wohl die passende Worte in der Kabine gefunden, denn es dauerte nur 128 Sekunden, bis Lucas Leuschner den Anschlusstreffer zum 1:2 erzielen konnte. Die Assistenten zum ersten Krefelder Treffer waren Balazs-Szabolcz Peter und Maximilian van Hees. Zwar hatte der Kölner EC in den nächsten Minuten wieder mehr vom Spiel, doch KEV Goalie Lucas Di Berado hielt, was zu halten war. Immer wieder tauchten die Domstädter gefährlich vor dem Krefelder Tor auf, doch der gebürtige Mannheimer Di Berado hielt sein Team im Spiel und brachte die Kölner schier zur Verzweiflung. Besser machte es dagegen der Krefelder Mike Schmitz. Auf Zuspiel von Gregor Kubail und Johannes Feuerpfeil glich der gelernte Verteidiger zum Jubel der heimischen Zuschauer in der 37. Spielminute aus. Kurz vor Ende des zweiten Drittels ging es dann rustikal zur Sache, als Krefelds Marcel Pfänder und Kölns Fabian Pfohl aneinander gerieten. Beide mussten wegen unnötiger Härte mit jeweils 2+2+10 Minuten in die Kühlbox. Mit dem Stand von 2:2 ging es dann in die zweite Pause.

Auch im letzten Drittel präsentierte sich das Krefelder Team sehr gut und ging in der 47. Spielminute durch Janek Seemann mit 3:2 in Führung. Die Vorarbeit zu diesem vielumjubelten Treffer gaben Mike Schmitz und Manuel Todam. Der KEV versuchte nun die Führung zu verteidigen und mit gezielten, schnellen Kontern, die Führung auszubauen. Nach einem harten Check von Marcel Pfänder an den zweifachen Kölner Torschützen Latuske, musste der Krefelder Stürmer mit einer Spieldauerstrafe frühzeitig vom Eis. Die fünfminütige Überzahl nutzten die Gäste prompt zum erneuten Ausgleich durch Dominik Lascheit. Nach 60 Minuten trennten sich die beiden Teams remis. Dabei blieb es auch in der Verlängerung, so dass die Entscheidung im Penaltyschießen fallen musste. Für den Krefelder EV trafen Janek Seemann und Kai Laux, während auf Kölner Seite Tim Deschmann verschoss und Fabio Pfohl am Pfosten scheiterte. Mit einem 4:3 Sieg blieben die Krefelder Jungs auch im fünften Spiel in Folge ungeschlagen und belegen derzeit mit 18 Punkten, Tabellenplatz 7.

Torfolge:

Drittel 1
0:1 Anton Latuske (Überzahl-Tor) (Peter Zirnov, Fabio Pfohl) 3:51
0:2 Anton Latuske (Niklas Hildebrand, Leonhard Niederberger) 16:38

Drittel 2
1:2 Lucas Leuschner (Balazs-Szabolcz Peter, Maximilian van Hees) 2:08
2:2 Mike Schmitz (Gregor Kubail, Johannes Feuerpfeil) 12:50

Drittel 3
3:2 Janek Seemann (Mike Schmitz, Manuel Todam) 6:55
3:3 Dominik Lascheit (Überzahl-Tor) (Cornelius Krämer, Fabio Pfohl) 13:10

Overtime
(es wurde kein Tor erzielt)

Penaltyschießen
4:3 Kai Laux

KREFELDER DNL-TEAM UNTERZIEHT SICH EINER LEISTUNGSDIAGNOSTIK

leistungsdiagnostik[2]

Am 23. Oktober unterzog sich das DNL-Team des KEV´81 einem Leistungstest und einer Leistungsdiagnostik mit dem Ärzteteam Dr. Dr. Gernot Golla und Dr. Erwin Umanski im König-Palast, wie es in diesem Umfang in der Liga sicherlich einzigartig ist. Mit dabei waren zwei sportwissenschaftliche Mitarbeiter des Olympiastützpunkt Rheinland (OSP) aus Köln. Die beiden OSP Mitarbeiter arbeiten unter Anleitung von Dr. Oliver Heine, der im Stützpunkt für die physiologische Leistungsdiagnostik zuständig ist. Zu seinen Kunden zählen etliche Spitzensportler, wie zum Beispiel der Olympia Silbermedaillengewinner im Kunstturnen, Fabian Hambüchen. Bei diesem Leistungstest werden die Laktatwerte der Sportler auf höchsten Niveau gemessen. Nach dem ersten Laktatwert müssen die Spieler mehrmals quer über die Eisfläche durch zwei Lichtschranken laufen, um einen Einsatz bei einem DNL Spiel zu simulieren. Danach wurden den Spielern erneut im Zwei-Minutentakt weitere Blutproben abgenommen, um diese im Olympiastützpunkt detailliert auszuwerten. „Die Tests werden uns einen exakten Überblick über den körperlichen Zustand der Spieler, sowie Ausdauer und Schnelligkeit geben“, so KEV-Trainer Elmar Schmitz. „Den Trainern bieten sie eine hochprofessionelle Leistungsdiagnostik zur Trainingssteuerung. Die Ergebnisse werden wir für das Off- und On-Ice Training nutzen. So werden wir die Möglichkeit bekommen, die Spieler deutlich individueller zu trainieren und auf Abweichungen sofort zu reagieren“, so Schmitz weiter. Auch für die Sportler selbst ist es interessant zu wissen auf welchem Stand sie sind und woran sie noch arbeiten müssen. 
#KEV81

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