Düsseldorfer EG

 

Düsseldorfer EG

Die Düsseldorfer EG konnte gegen die Thomas Sabo Ice Tigers den fünften Sieg in Folge feiern und sich damit den vierten Tabellenplatz sichern.

Der 6:4-Sieg der DEG kam an einem besonderen Tag. Es war der erste „Schools Day“ der laufenden Saison, bei dem Kinder und Jugendliche mit ihren Schulen und Sportvereinen zu stark ermäßigten Preisen in den ISS Dome kamen. Die Folge: der Dome war mit 12.425 Fans, davon 5.500 Kinder und Jugendliche, fast ausverkauft. Zudem waren Dany Heatley, 946-facher NHL-Spieler, und Tyler Beskorowany, Torhüter des Jahres in der vergangenen Saison bei der DEG, mit den Ice Tigers zu Gast in Düsseldorf.

Wie erwartet ging es sofort heiß her, wobei die Nürnberger deutlich besser aus den Startlöchern kamen. Die Führung der Gäste ließ nicht lange auf sich warten, die ersten Torchancen der DEG dafür schon. Bereits in der dritten Minute konnte Matthew Murley den Düsseldorfer Tohüter Mathias Niederberger überwinden, bevor Düsseldorf überhaupt zum ersten Mal den Weg ins Angriffsdrittel finden konnte.

Der frühe Gegentreffer war wie ein Weckruf für die DEG. Die Rot-Gelben kamen immer besser in Schwung und ließen den Gästen kaum noch eine Chance. Es dauerte keine zwei Minuten, bis Düsseldorf den Ausgleich durch Bernhard Ebner erzielen konnte. Kurz vor Ende des ersten Durchgangs gelang den Gastgebern dann auch die Führung durch Christopher Minard, die Auslöser für „selbst mit Tyler habt ihr keine Chance“-Gesänge der Fans war.

Der Mittelabschnitt war deutlich ausgeglichener als das erste Drittel. Dennoch spielte die DEG mit das beste Eishockey, das man in Düsseldorf diese Saison hat sehen können. Niederberger hielt alles, was zu halten war – also alles – und Mindard, Marcel Brandt und Tim Conboy machten die Tore. Von diesem Zeitpunkt an hätte es eigentlich eine klare Sache werden sollen. Die Düsseldorfer Fans waren in bester Laune und frotzelten noch weiter über Ice Tigers Schlussman Beskorowany: „im Tor da steht ein armer Mann“, angelehnt and das St. Martinslied.

Im Schlussdrittel kam dann doch alles anders, denn Niederberger musste sich innerhalb der ersten zehn Minuten bereits zwei Mal geschlagen geben. Nach 16:49 Minuten bekam Stephan Daschner zudem eine Strafzeit und Leonhard Pföderl erzielte in Überzahl den Anschlusstreffer zum Spielstand von 5:4, nur 114 Sekunden vor Spielende. Die Ice Tigers nahmen ihre Auszeit, Beskorowany ging vom Eis. Spannung pur. Nürnberg gab einfach nicht auf, aber Rob Collins machte den Sack zu. Ein Treffer ins leere Tor zum Endstand von 6:4.

Ein gelungener Eishockeyabend und der fünfte Sieg in Folge. Damit steht die DEG zum ersten Mal seit langem auf dem vierten Tabellenplatz. Am Sonntag geht es zum Auswärtsspiel zu den Wild Wings nach Schwenningen, die momentan auf dem vorletzten Tabellenplatz stehen und mit einigen Problemen zu kämpfen haben.

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