Düsseldorf mit knapper CHL Niederlage gegen Kärpät Oulu Es war von vornherein klar, dass die Düsseldorfer EG gegen den finnischen Meister Kärpät Oulu kein leichtes Spiel haben würde. Am Ende einer hart umkämpften Partie steht eine 0:2 Heimniederlage – es könnte schlimmer sein.

Nach knapp 15 gespielten Minuten im ersten Drittel, brachte Sebastian Aho, ein diesjähriger Zweitrunden-Pick der Carolina Hurricanes in der NHL, die Gäste in Führung. Zu diesem Zeitpunkt hatten beide Mannschaften zwar gleiche Spielanteile, die Düsseldorfer konnten den Puck aber nur selten auf das Tor von Sami Aittokallio bringen. Mehr als ein Pfostenschuss mit nachfolgendem Videobeweis – kein Tor – sprang für die Gastgeber nicht heraus.

Im zweiten Durchgang dauerte es nur 51 Sekunden bis Oulu zum zweiten Mal jubeln durfte. Esa Pirnes erzielte das 2:0 in Überzahl. Daraufhin entwickelte sich die Partie zu einem offenen Schlagabtausch. Weitere Tore sprangen dabei jedoch nicht heraus. Oulus Torhüter Aittokallio holte seinen vierten Shutout im fünften CHL-Spiel.

Eins ist klar: möchte man den Gegner besiegen, muss deren Torhüter bezwungen werden – auch wenn dieser Sami Aittokallio heißt. Die Schüsse der Düsseldorfer waren aber oft viel zu ungenau. Die Bande hinter dem Kasten wurde regelmäßig getroffen, Aittokallio musste jedoch nur selten ernsthaft eingreifen.

Auch das Überzahlspiel ließ nach drei Powerplay-Toren im Ligaspiel gegen Krefeld zu wünschen übrig. Die DEG bekam ganze neun Überzahlchancen, konnte diese jedoch nicht in Tore ummünzen. Obwohl sich die Düsseldorfer lange im Angriffsdrittel festsetzen konnten, wurde es nur selten gefährlich.
Somit geht es nächsten Dienstag mit einem 0:2 Rückstand im Gepäck nach Finnland. Alles andere als eine perfekte Ausgangslage, doch man muss klar sagen, es hätte schlimmer kommen können.

Vorher muss sich das Team von Trainer Christoph Kreutzer am Wochenende jeweils auswärts dem amtierenden Deutschen Meister aus Mannheim und dem aktuellen Tabellenführer aus Straubing stellen. Die nächste Woche wird also nicht gerade einfacher.

Autor: Janik Beichler