Patrik Gogulla hatte einen Querpass von KEV-Stürmer Patrick Klöpper ins eigene Tor gelenkt. Foto: NRWHockey

Am wohl wärmsten Wochenende des Jahres präsentierten sich mit den Krefelder Pinguinen und der Düsseldorfer EG zwei DEL-Clubs in der Duisburger Scania Arena. Während der KEV auf seine beiden ersten Reihen verzichtete und den Kader mit einer DNL-Reihe und einer Oberliga-Reihe aufstockte, trat die DEG in Bestbesetzung an. Somit konnten sich die knapp 1000 Zuschauer am Freitag an einem spannenden und ausgeglichenen Spiel erfreuen und die knapp 1000 Zuschauer am Sonntag eine überlegene DEG sehen.

Gegen die Pinguine entwickelte sich eine von Beginn an ausgeglichene Partie, in der die Gäste in der 16. Spielminute glücklich in Führung gingen. Füchse Verteidiger Patrik Gogulla hatte einen Querpass von KEV-Stürmer Patrick Klöpper ins eigene Tor gelenkt. Die Gastgeber ließen sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen und spielten konsequent und überlegt weiter. In der 24. Spielminute gelang Neuzugang Daniel Schmölz nach Vorarbeit von Clarke Breitkreuz der verdiente Ausgleich. Dem 20 jährigen Stürmer sollte zehn Minuten später nach einem Bullygewinn von Marius

Schmidt zu Patrick Raaf-Effertz auch der erneute Ausgleich zum 2-2 gelingen. Im Schlussdrittel drängten beide Teams auf den Siegtreffer, allerdings waren Felix Bick im EVD-Tor und Patrick Vetter im KEV-Tor nicht mehr zu überwinden.

Die Entscheidung fiel somit im Penaltyschießen. Hier blieb den Gästen das glücklichere Ende vorbehalten.Am Sonntag standen dem EVD aufgrund der Ausfälle von Daniel Fischbuch, Manuel Strodel, Alexander Preibisch, Michael Hrstka, Maik Klingsporn, Mats Schöbel und Benjamin Hanke erneut nur drei Reihen zur Verfügung. Zwar kontrollierten die mit vier Reihen agierenden Düsseldorfer im ersten Drittel von Beginn an das Spiel, aber die Füchse hielten mit viel Einsatz und großer Laufbereitschaft dagegen. Lediglich in der 11. Spielminute musste sich Torhüter Björn Linda geschlagen geben. Im Mitteldrittel erhöhten die Gäste das Tempo und bei den Gastgebern machte sich der Kräfteverschleiß zunehmend bemerkbar. Eine ansteigende Fehlerquote und Strafzeiten waren die Folge, weshalb die DEG bis zum Drittelende aufgrund zweier Überzahl- und eines Unterzahltores auf 0-4 davon zog. Das Spiel war entschieden und von zwei Prügeleien abgesehen sollte im Schlussdrittel nichts zählbares mehr passieren.

Die Bilanz des DEL-Wochenendes lässt sich gut vertreten, denn für die Füchse stehen eine 2-3 Niederlage nach Penaltyschießen gegen den KEV und eine 0-4 Niederlage gegen die DEG zu Buche. Zwei Resultate die sich durchaus sehen lassen können und mit denen die Verantwortlichen nicht unzufrieden sind. Das junge Füchse-Team hat sich mit zwei ordentlichen Leistungen gut verkauft.

Das nächste Heimspiel ist bereits am Freitag gegen den Bundesligisten aus Bremerhaven.

Die Pokalauslosung am Samstag bescherte dem EVD übrigens ein Heimspiel gegen den Oberliga Süd Club aus Weiden, die sich am 16. September in der Scania Arena vorstellen.

NRWHockey.de / PM EV Duisburg
 

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