Das Meisterschaftsspiel gegen Bad Nauheim war die erwartete echte Standortbestimmung für die Füchse in dieser Saison. Am Ende mussten sich die Duisburger gegen einen kompakten und taktisch disziplinierten Gegner mit 2:5 geschlagen geben. Im ersten Drittel waren die Füchse die bessere Mannschaft und erspielten sich zahlreiche Großchancen, die jedoch leichtfertig vergeben wurden. Lediglich Dennis Palka gelang es einen schönen Spielzug mit Joseph Lewis und Philip Riefers in der 14. Spielminute abzuschließen. Die Gäste waren an Effektivität in dieser Phase nicht zu überbieten. In zwei Überzahlsituationen wurden durch Larry Lange (4.) und Chris Stanley (12.) die Chancen zu Toren genutzt. Kurz vor dem Drittelende gelang Eddy Rinke nach perfektem Zuspiel von Chris Stanley sogar das 1:3. Das Ergebnis stellte damit den Spielverlauf völlig auf den Kopf und brach den Gastgebern das sportliche Genick. „Duisburg war von Beginn an bereit.

Ich hatte meine Mannschaft davor gewarnt. Über einen 0:4 Rückstand nach dem ersten Drittel hätten wir uns nicht beklagen dürfen, aber wir haben 3:1 geführt. Mir war klar, dass meine Mannschaft das Spiel mit ihrer Erfahrung gegen die jungen Duisburger nun nicht mehr aus der Hand geben würde“, fasste Gäste-Trainer Frank Carnevale das Spiel aus seiner Sicht zusammen. Mit der Führung im Rücken erhöhten die Gäste das Tempo und erspielten sich Chancen im Minutentakt. Die Füchse hatten kaum mehr etwas entgegen zu setzen und konnten sich bei Torhüter Björn Linda bedanken, dass lediglich das Tor zum 1:4 durch Chris Stanley in der 26. Spielminute hingenommen werden musste. Im Schlussdrittel verwalteten die Gäste ihre Führung clever und kamen kaum mehr in Bedrängnis. Janne Kujala erhöhte für die Gäste auf 1:5 in der 53. Spielminute ehe in der 59. Spielminute durch Philip Riefers der 2:5 Endstand hergestellt wurde.

„Bad Nauheim war die bessere Mannschaft und hat verdient gewonnen. Wenn man gegen ein Team dieser Klasse nach 20 Spielminuten 1:3 zurückliegt, ist es verdammt schwer wieder zurück zu kommen. Deshalb müssen wir weiter hart arbeiten und uns kontinuierlich weiter entwickeln, um in der Lage zu sein mit Nauheim auf Augenhöhe zu agieren“, so das Fazit von Trainer Franz Fritzmeier.

Neben den verlorenen Punkten müssen die Füchse bis auf Weiteres verletzungsbedingt auch ohne Joseph Lewis und Dennis Palka auskommen. Beide zogen sich nach harten Checks eine Gehirnerschütterung zu und werden wohl, ebenso wie Daniel Schmölz und Mats Schöbel, die sich in Dortmund verletzten, im Pokal-Spiel am Mittwoch gegen Peiting pausieren müssen. Für die langzeitverletzten Clarke Breitkreuz und Patrick Raaf-Effertz kommt ein Einsatz ohnehin nicht in Frage und auch der erkrankte Benjamin Hanke wird wohl in der Pokalpartie nicht zur Verfügung stehen. 

Bully am Mittwoch, den 17.10. gegen den EC Peiting ist um 19.30 Uhr. 

Tore:

0-1 (03:32) Harry Lange (Janne Kujala, Patrick Strauch) 5-4
0-2 (11:48) Chris Stanley (Eddy Rinke, Daniel Ketter) 5-4
1-2 (13:41) Dennis Palka (Joseph Lewis, Philip Riefers) 5-5
1-3 (18:46) Eddy Rinke (Chris Stanley, Daniel Ketter) 5-5
1-4 (25:30) Chris Stanley (Daniel Oppolzer, Alexander Baum) 5-5
1-5 (48:47) Janne Kujala (Eddy Rinke) 4-5
2-5 (58:42) Philip Riefers (Patrik Gogulla, Adam Courchaine) 4-4

Strafen:Duisburg 8 // Bad Nauheim 15 + 20 (Kujala)
Zuschauer: 958

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