Mit 2-7 haben die Füchse gestern gegen die Kassel Huskies verloren und mussten damit die höchste Heimniederlage seit dem Ausstieg aus der DEL hinnehmen. Die Gegentreffer drei und vier fielen bei eigener Überzahl und brachen den Gastgebern das Genick.

In einer zunächst ausgeglichenen Partie nutzte Kyle Doyle eine Konterchance in der 12. Spielminute zum Führungstreffer für die Huskies. Drei Minuten später erhöhte Branislav Pohanka auf 0:2. Die Gastgeber hielten jedoch weiter gut dagegen und konnten während einer Überzahlsituation durch Kapitän Dennis Fischbuch in der 18. Spielminute auf 1:2 verkürzen. Kurz vor Drittelende schockten die Gäste die Duisburger mit einem Unterzahltreffer durch den bestens aufgelegten Slowaken Branislav Pohanka und gingen somit mit einer Zwei Tore Führung in die erste Pause. Im Mitteldrittel setzten die Füchse alles daran zum Anschlusstreffer zu kommen, scheiterten aber immer wieder an Torhüter Kai Kristian. Während eines weiteren Überzahlspiels der Duisburger überraschten die Huskies die Gastgeber mit dem Tor zum 1:4 durch Artjom Kostyrev in der 36. Spielminute. Von diesem Schock erholten sich die Füchse nicht mehr. Noch vor Drittelende erzielte Manuel Klinge das fünfte Tor der Huskies. Im Schlussdrittel schraubten die Gäste das Ergebnis durch Tore von Austin Wycisk (43.) und Brad Snetsinger (47.) auf 1:7. Das letzte Wort in diesem Spiel hatten jedoch die Duisburger als Dennis Fischbuch knapp fünf Minuten vor dem Ende auf 2:7 verkürzte. Das Schussverhältnis betrug übrigens 24:29 zu Gunsten der Huskies.

„Wir haben ein taktisch diszipliniertes erstes Drittel gespielt, müssen aber bei eigener Überzahl den Gegentreffer zum 1:3 hinnehmen. Im Mitteldrittel waren wir dem 2:3 näher als Kassel dem 1:4, aber auch in dieser Phase bekommen wir bei eigener Überzahl ein Gegentor. So kann man gegen Kassel nicht gewinnen“, äußerte sich Trainer Franz Fritzmeier zur Leistung seines Teams. Am Sonntag treffen die Füchse auf die Hammer Eisbären. Spielbeginn beim Tabellendritten ist im Maxipark um 18:30 Uhr.

Bei den beiden letzten Vergleichen mit den Eisbären hatte es nach 60 Minuten jeweils 2:2 unentschieden gestanden. Ende November hatte Hamm das bessere Ende für sich als Igor Bacek mit einem Überzahltor in der Verlängerung den Zusatzpunkt sicherte. Am 27. Dezember revanchierten sich die Füchse mit einem Sieg nach Penaltyschießen. Jack Paul hatte den alles entscheidenden Penalty getroffen. „Hamm ist ein unangenehmer und kompakter Gegner, der aus einer sicheren Defensive agiert und eigentlich nur auf Konterchancen lauert. Gerade in diesem Spiel wird es sehr wichtig sein das erste Tor zu erzielen. Gegen die Eisbären in Rückstand zu geraten ist sportlich tödlich“, erläutert Verteidiger Nicolas Turnwald die Ausgangslage. Im Moment befinden sich die Füchse in der Tabelle mit vier Punkten weniger hinter Hamm auf dem vierten Platz. Ein Sieg im direkten Duell würde die Chance auf den dritten Tabellenplatz erheblich verbessern.

Tore:
0-1 (11:29) Kyle Doyle (Brad Snetsinger, Michael Christ) 5-5
0-2 (14:30) Branislav Pohanka (Michael Christ, Alexander Engel) 5-5
1-2 (17:28) Dennis Fischbuch (Kevin Orendorz, Marcel Kahle) 5-4
1-3 (19:11) Branislav Pohanka (Sven Valenti, Manuel Klinge) 4-5
1-4 (35:03) Artjom Kostyrev (Tobias Schwab, Fabian Pyszynski) 4-5
1-5 (37:15) Manuel Klinge (Branislav Pohanka, Tobias Schwab) 5-4
1-6 (42:52) Austin Wycisk (Alexander Heinrich, Artjom Kostyrev) 5-5
1-7 (46:11) Brad Snetsinger (Kyle Doyle, Michael Christ) 5-5
2-7 (55:05) Dennis Fischbuch (Diego Hofland, Kevin Orendorz) 5-5

Strafminuten:Duisburg 8 // Kassel 8
Zuschauer: 756[standings league_id=4 template=extend logo=true] [team id=35]

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