Gegen die in der Endrunde der Oberliga West noch ungeschlagenen Hammer Eisbären konnten sich die Füchse gestern Abend mit 3:2 nach Penaltyschießen urchsetzen. Dabei taten sich die Duisburger lange Zeit schwer und hatten erst mit dem Ausgleichstreffer 23 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit die Verlängerung erzwungen.Nach den Niederlagen bei den Favoriten in Frankfurt und Kassel, sowie dem Punktverlust im Heimspiel gegen Herne, standen die Füchse gestern Abend gegen Hamm bereits unter Druck. Sieben Punkte betrug der Rückstand damit auf die perfekt in die Endrunde der Oberliga West gestarteten Eisbären. Dem jungen Füchse-Team war dies auch deutlich anzumerken. Nervös und unsicher präsentierte sich die Mannschaft insbesondere während den ersten zwanzig Minuten.

Die Gäste nutzten die sich bietenden Geschenke eiskalt aus und gingen durch Tore von Dennis Palka (7.) und Igor Furda (20.) mit 2:0 in Führung. Der Rückstand machte die Aufgabenstellung für die Gastgeber, die sich auch im Mitteldrittel schwer taten, aber mit zunehmender Spieldauer besser ins Spiel fanden, noch erheblich schwerer. Ein Torerfolg blieb den Füchsen allerdings auch im Mitteldrittel verwehrt, weshalb die Uhr im Schlussdrittel gnadenlos herunter tickte. Die Füchse versuchten alles und drängten auf den Anschlusstreffer. Gut vier Minuten vor dem Ende brach Kapitän Joel Keussen während einer Überzahlsituation den Bann und verkürzte schließlich auf 1:2. Kurz darauf hatten die Duisburger eine Unterzahlsituation zu überstehen ehe die Schlussoffensive gestartet und Torhüter Felix Bick durch einen sechsten Feldspieler ersetzt werden konnte.

Dreiundzwanzig Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit war es Daniel Schmölz der den Puck zum viel umjubelten Ausgleich über die Torlinie drückte. Da die Verlängerung torlos blieb, sollte die Entscheidung im Penaltyschießen fallen. Außenstürmer Jack Paul sicherte den Füchsen hierbei den wichtigen Zusatzpunkt. Somit liegen die Füchse mit vier Punkten aus vier Spielen auf Platz Vier der Tabelle und konnten den Rückstand auf die Hammer Eisbären zumindest um einen Zähler auf sechs Punkte verkürzen. „Wir haben uns heute gegen einen passiven Gegner, der lediglich auf unsere Fehler lauerte, sehr schwer getan. Die Mannschaft hat lange Zeit keinen Spielrhythmus gefunden und überraschend viele unnötige Fehler im Spielaufbau gemacht. Insgesamt war es trotz eines Schussverhältnisses von 43:15 ein sehr nervöser und von technischen Fehlern geprägter Auftritt. Kompliment, wie meine junge Mannschaft den Rückstand gedreht, die Verlängerung erzwungen und den zweiten Punkt gesichert hat“, so die Worte von Trainer Franz Fritzmeier nach dem Spiel. Das nächste Spiel bestreiten die Füchse morgen gegen die von Frank Gentges trainierten Königsborner Bulldogs. Spielbeginn ist in der Scania Arena um 18:30 Uhr.

Tore:
0-1 (06:09) Dennis Palka (Andre Mangold, Joseph Lewis) 5-5
0-2 (19:07) Igor Furda (Ibrahim Weißleder, Kevan Frank) 5-5
1-2 (55:33) Joel Keussen (Jack Paul, Scott Wasden) 5-4
2-2 (59:37) Daniel Schmölz (Jack Paul, Scott Wasden) 6-5
3-2 (65:00) Jack Paul GwS

Strafminuten: Duisburg 4 // Hamm 12 + 10 (Pöpel)
Zuscahuer: 750 [standings league_id=4 template=extend logo=true] [team id=35]

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