Stürmer Marvin Tepper wechselt von den Dresdner Eislöwen zu den Füchsen Duisburg und wird bereits gegen die Kassel Huskies zum Einsatz kommen. In den letzten drei Spielzeiten hat der 27 jährige 130 DEL-Spiele für Krefeld und Iserlohn bestritten (8 Tore und 10 Vorlagen) ehe er im Sommer nach Dresden wechselte. „Mit Marvin erhalten wir einen talentierten und erfahrenen Stürmer, der über Duisburg den Weg zurück in die DEL finden möchte“, kommentierte Sportdirektor Matthias Roos die Verpflichtung. Vor seinem Wechsel nach Krefeld hat der gebürtige Berliner für die Lausitzer Füchse 98 Spiele in der Bundesliga bestritten, in denen er 27 Tore erzielte und weitere 68 Treffer vorbereitete.

Füchse treffen auf Kassel Huskies und Eisbären aus Hamm

Mit den Kassel Huskies und den Hammer Eisbären treffen die Füchse am Wochenende auf zwei Gegner, die in der Tabelle vor dem jungen Duisburger Team platziert sind. Am Freitag ist der Tabellenzweite aus Kassel zu Gast an der Wedau. Spielbeginn gegen die Huskies ist in der Scania Arena um 19:30 Uhr. In der Endrunde der Oberliga West stehen für die Hessen sechs Siege und zwei Niederlagen zu Buche. Darunter auch ein 6:1 Heimsieg gegen die Füchse am zweiten Weihnachtsfeiertag. Mit unnötigen Strafzeiten hatten sich die Duisburger in Kassel auf die Verliererstraße gebracht. Die drei ersten Gegentore durch Chris Billich (11.), Sven Valenti (35.) und Branislav Pohanka (38.) mussten in diesem Spiel in Unterzahl hingenommen werden.

Schlüssel zum Erfolg für die Duisburger ist neben einer ebenso taktisch disziplinierten Leistung, wie beim Heimspiel gegen Frankfurt, jedenfalls der Strafbank fern zu bleiben. Außerdem haben die Füchse in den drei Endrunden-Spielen gegen die hessischen Teams jeweils nur ein Tor geschossen, was definitiv zu wenig ist um die Favoriten in Bedrängnis zu bringen. „Wir arbeiten intensiv am finalen Pass und am Abschluss. Das wird sich schließlich auszahlen und zu einer effektiveren Chancenverwertung führen“, zeigt sich Torjäger Jack Paul, der in den letzten acht Spielen sieben Tore erzielen konnte, optimistisch.

Am Sonntag treffen die Füchse auf die Hammer Eisbären. Spielbeginn beim Tabellendritten ist im Maxipark um 18:30 Uhr. Bei den beiden letzten Vergleichen mit den Eisbären hatte es nach 60 Minuten jeweils 2:2 unentschieden gestanden. Ende November hatte Hamm das bessere Ende für sich als Igor Bacek mit einem Überzahltor in der Verlängerung den Zusatzpunkt sicherte. Am 27. Dezember revanchierten sich die Füchse mit einem Sieg nach Penaltyschießen. Jack Paul hatte den alles entscheidenden Penalty getroffen. „Hamm ist ein unangenehmer und kompakter Gegner, der aus einer sicheren Defensive agiert und eigentlich nur auf Konterchancen lauert. Gerade in diesem Spiel wird es sehr wichtig sein das erste Tor zu erzielen. Gegen die Eisbären in Rückstand zu geraten ist tödlich“, erläutert Verteidiger Nicolas Turnwald die Ausgangslage. Im Moment befinden sich die Füchse in der Tabelle mit einem Punkt weniger als Hamm auf dem vierten Platz. Ein Sieg im direkten Duell würde die Chance auf den dritten Tabellenplatz erheblich verbessern.

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