Die Skating Bears erreichen nach einer ganz starken Leistung Platz 7

Foto: © Skating Bears

Die Düsseldorf Rams haben den Jugendeuropapokal im Skaterhockey in der Arena-Horkesgath in Krefeld gewonnen. Sie bezwangen im Finale die Zoran Falcons aus Israel mit 4:3. Dabei starteten die Falcons ganz stark ins Finale und führten im ersten Drittel bereits mit 3:0. Kurz vor der ersten Pause schaffte Düsseldorf noch den Anschlusstreffer zum 3:1, ein Wecksignal.  Das zweite Drittel ging mit 3:0 an die Rams, die damit das Spiel komplett auf den Kopf gestellt hatten. Im letzten Abschnitt fiel den Falcons nicht mehr fiel ein. – Düsseldorf hatte die Vorrunde mit nur einem Verlustpunkt überstanden, siegten im Viertelfinale problemlos mit 6:0 gegen Wien und im Halbfinale mit 3:2 gegen Köln. Die Zoran Falcons gewannen die Gruppe B, in der auch die Skating Bears spielten, ohne Gegentor und ohne Punktverlust, siegten auch im Viertelfinale mit 4:0 gegen Utrecht. Erst im Halbfinale hatten sie richtig Mühe,  gewannen aber letztlich verdient mit 7:6 gegen die Blackhawks aus England. Die Skating Bears spielten eine ganz starke Vorrunde bezwangen die Bienne Seelanders aus der Schweiz nach 0:2 Rückstand noch mit 4:2 und setzten sich souverän mit 4:0 gegen die Copenhagen Capitals durch. Im dritten Spiel ließen die Bears den Wienstrom Scorpions aus Österreich beim 6:1 keine Chance. Eines der schönsten Spiel des Turniers, neben dem Eröffnungsspiel Köln gegen Düsseldorf (2:2) und dem Finale, entwickelte sich am Samstagabend, als die Bears auf die Zoran Falcons aus Israel trafen. Kein Team beim Europapokal hatte die Angreifer der Falcons so gut im Griff wie der CSC. Sie ließen nur wenige Schüsse der Falcons zu unterlagen aber dennoch unglücklich mit 0:2. Damit waren die Bears Gruppen zweiter und trafen im Viertelfinale auf die Köln Rheinos, die in ihrer Gruppe nur dritter geworden waren. Das nennt man Los-Pech, schon im Viertelfinale auf den Deutschen Meister und Pokalsieger zu treffen. Trotz einer ganz starken Leistung unterlagen die Skating Bears gegen die deutlich älteren Kölner mit 4:1. In der Qualifikationsrunde um die Spiele um die Platze 5 bis 8 mussten die Bears erneut gegen Wien antreten. Ob dort noch der klare Sieg der Vorrunde in den Köpfen herumschwirrte weiß man nicht.

Crefelder SC - SHC Bienne Seelanders Foto: © Skating Bears

Die Bears kamen aber überhaupt nicht ins Spiel ließen sich nach der 1:0 Führung zurückfallen, spielten aber in der Defense nicht mehr so konsequent wie in den Spielen zuvor. So konnte Wien ausgleichen und auch noch in Führung gehen. Den Skating Bears fiel nicht mehr viel ein, spielten viele Bälle nur noch raus. Mit einem tollen Schlagschuss, schafften sie dann noch den glücklichen Ausgleich. In der Verlängerung schienen die Bears nur noch auf das Penalty-Schießen zu spekulieren, Wien war druckvoller und gefährlicher und schaffte nach einem Abwehr- und Torwartfehler noch den nicht unverdienten Siegtreffer. Damit mussten die Bears dann um Platz sieben spielen, wo sie auf die Utrecht Disaster trafen. Hier war recht schnell klar, wer das Spiel gewinnen würde. Die Skating Bears gingen schnell mit 3:0 in Führung. Kurz nach der Pause verkürzte Utrecht zum 3:1, kurz darauf stellten die Bears den alten Abstand wieder her. Utrecht kämpfte aber gut weiter und kam noch einmal auf 4:2 ran, ehe die Bears in der 7. und 9. Minute mit dem 5:2 und 6:2 alles klar machten. Die Skating Bears haben ein tolles Turnier gespielt und einen undankbaren siebten Platz erreicht. Mit vier Siegen und folglich acht Punkten hätten sie bei einem sinnvolleren Turniersystem einen deutlich besseren Platz erreicht, denn die drittplatzierten Köln haben auch vier Siege, dazu aber noch zwei Remis, der vierte auch nur vier Siege, der fünfte und sechste  gar nur drei. Bei einem normalen Punktesystem wären die Bears dann vierter aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber den Blackhawks. Von daher kann man den Bears zu einer tollen Leistung gratulieren. Von den Bears wurde Daniel Schopp als einer der vier besten Feldspieler ins Allstar-Team gewählt.

 

Bericht: Burkhard Becker

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