Mit nur elf gesunden Feldspielern musste der EHC Dortmund am Sonntag die Reise in die Mainmetropole antreten. Trotz einer vorbildlichen kämpferischen Einstellung, musste man sich am Ende gegen dem Frankfurter Profiteam mit 9:1 geschlagen geben.

Mit nur zwei Sturmreihen konnten die Elche natürlich die Sensation aus dem ersten Spiel in Frankfurt nicht wiederholen. Seinerzeit konnte man der Gentges-Truppe einen Punkt entführen. Trotzdem versuchten die Dortmunder alles, um das Ergebnis gegen die Hessen erträglich zu gestalten.

Und das gelang den Elchen im ersten Drittel sogar sehr gut. Zwar gingen die Frankfurter bereits in der 3. Minute durch ein Überzahltor in Führung, danach musste jedoch Stephan Kreuzmann die Frankfurter Strafbank drücken, und die Gäste hatten einige gute Chance zum Ausgleich.

Kaum war das Überzahlspiel der Elche vorbei, da setzte es auch schon das 2:0. Adam Domogalla überwand Torhüter Kai Krystian, der heute übrigens ein hervorragendes Spiel machte, auch wenn die Anzahl der Gegentreffer dies nicht vermuten lässt.

Aber auch danach gab es noch einige Chancen zum Anschlusstreffer, z.B. durch Igor Bacek in der 8. Minute, doch mit dem 2:0 ging es in die erste Pause.

Bereits 15 Sekunden nach Wiederanpfiff dann das 3:0. Wiederum war Adam Domogalla erfolgreich, der ein Zuspiel von Peter Baumgartner in Dortmunder Gehäuse unterbringen konnte. Zwar zogen die Dortmunder weiterhin das ein oder andere Mal vor das Frankfurter Tor, und in der 24. Spielminute fiel fast der Anschlusstreffer, doch im Gegenzug schoss Patrick Schmid das 4:0 für die Löwen.

Nun kam die Frankfurter Tormaschinerie in Gang und in der 27. Minute konnte Christoph Zielkowski einen Abpraller zum 5:0 verwandeln.

Die Elche kämpften zwar weiterhin um jeden Meter Eis, und Dominik Scharfenort konnte in der 40. Minute den 5:1 Anschlusstreffer erzielen, doch nur fünf Sekunden später, war es Jakob Rumpel der den 6:1 Pausenstand markierte.

Auch im letzten Drittel steckten die Elche nicht auf, und man zog ein ums andere Mal vor das Tor von Frankfurts Torwart Daniel Kovacic. Doch etwas Verwertbares sprang dabei leider nicht mehr heraus.

Die Löwen waren mit Ihrem kompletten Kader einfach zu übermächtig, und markierten mit ihren Treffern sieben, acht und neun den 9:1 Endstand.

Fazit: Auch wenn es das Ergebnis es nicht vermuten lässt, spielten die Elche im Vergleich zum Heimspiel gegen Hamm stark verbessert. Trotzdem konnte man mit nur elf Feldspielern gegen das Topteam aus Frankfurt natürlich keinen Blumentopf gewinnen. Dennoch boten die Dortmunder wieder einmal eine starke kämpferische Leistung, und man braucht sich wegen der Niederlage nicht zu verstecken. In Frankfurt haben andere Teams, mit einem kompletten Kader, schon ganz andere Niederlagen kassiert.

Tore:

1:0 Neumann (Liesegang, Schmid) 02:38
2:0 Domogalla (Neumann, Gare) 06:44
3:0 Domogalla (Branislav Pohanka) 20:15
4:0 Schmid (Kreuzmann, Kirschbauer) 24:46
5:0 Ziolkowski (Domogalla, Liesegang) 26:22
5:1 Scharfenort (Licau, Schulz ) 39:27
6:1 Rumpel (Liesegang, Schmid) 39:32
7:1 Martens (Schenkel, Koziol) 46:07
8:1 Martens (Liesegang) 49:52
9:1 Gare (Kischbauer) 53:21

Strafminuten: Frankfurt 6+10 Kreuzmann – Dortmund 4

Zuschauer 3111

Aufstellung Dortmund: Kristian (TW), Dräger (TW n. eing.) Linda, Bitter, Turnwald, Panek, Themm B., Pek,  Bacek, Bergstermann, Schulz, Scharfenort, Licau.

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