Kein guter Freitag für die Dortmunder Elche. Mit 6:4 musste sich der EHC Dortmund den Bulldoggen aus Königsborn geschlagen geben. Trainer Krystian Sikorski ahnte es schon vor dem Spiel: „Wir haben die ganze Woche nicht komplett trainieren können. Das wird nicht einfach in Königsborn.“

Und der Coach sollte Recht behalten. Vor 293 Zuschauern, viele davon aus Dortmund, starteten die Elche konzentriert. Nachdem man die erste Großchance in der dritten Spielminute nicht verwerten konnte, war es in der 5. Spielminute Marc Haaf, der zum 0:1 traf. Danach kamen auch die Gastgeber besser ins Spiel, und in der 12. Spielminute traf Igor Alexandrov zum 1:1 Ausgleich. Von da an waren die Elche unter Druck. Benjamin Proyer hatte in der 15. Minute zwar noch die Chance zur erneuten Führung, aber im direkten Gegenzug erzielten die Bulldoggen das sicherlich vermeidbare 2:1. Überhaupt war die Konzentration aus den Anfangsminuten nicht mehr vorhanden, und so kamen die Gastgeber immer wieder gefährlich vor das Tor von Steve Themm. Zwangsläufig fiel nun in der 19. Minute das 3:1 und mit diesem Spielstand ging es in die erste Drittelpause.

Es folgte nun das Mitteldrittel, dessen einziger Höhepunkt das 4:1 durch Jakub Krätzer war. Im letzten Drittel stürmten die Bulldoggen weiter. Mit einfachen Mitteln spielte man sich vor das Dortmunder Tor und Milan Vanek erzielte in der 44. Spielminute das sicherlich vorentscheidende 5:1. Zwei Minuten später verkürzte Jake Brenk zum 5:2, jedoch erzielte Jakub Krätzer im Gegenzug sein drittes Tor an diesem Abend, und stellte den alten Abstand wieder her.

In den letzten Spielminuten kam es nun noch zu einigen unnötigen Rangeleien, mit den dazu gehörigen Strafzeiten. Aber als wenn der EHC diesen Weckruf gebraucht hätte, ging man nun auf dem Eis wieder konzentrierter zur Sache. Die logische Folge waren die Tore drei und vier auf Dortmunder Seite. Leider kamen diese zu spät, um das Spiel noch zu drehen. Somit bleib es beim verdienten Sieg der Bulldogs. Am Sonntag ist im Eisstadion an der Strobelallee einer der Top-Favoriten der Oberliga West zu Gast. Um 19.00 Uhr geht es gegen die Roten Teufel aus Bad Nauheim.

Tore:
0:1 Haaf ( Bacek, Brenk ) 04:51
1:1 Alexandrov ( Polter, Sattler ) 11:46
2:1 Schnieder ( Alexandrov, Sattler ) 14:14
3:1 Krätzer ( Kuchnia ) 18:54
4:1 Krätzer ( Furda, Gerike ) 28:33
5:1 Vanek ( Gerike, Schneider ) 43:03
5:2 Brenk ( Linda, Bacek ) 45:38
6:2 Krätzer, ( Vanek, Furda ) 46:31
6:3 Bacek ( Thau, Haaf ) 49:47
6:4 Brenk ( Haaf, Bacek ) 58:04

Strafminuten:
Königsborn 22 – Dortmund 14

Zuschauer 293

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