Die Crash Eagles Kaarst empfingen den Crefelder SC II zum sportliches Duell in der zweiten Bundesliga Nord.

Roy Lindner führt die interne Scorerliste an. Foto:CEK

Gesehen haben die zahlreichen Zuschauer bei freiem Eintritt zur Heimspielpremiere einen 9:5-Sieg (3:1/4:2/2:2) der Eagles. 40 Minuten wurde gut und flüssig gespielt. Das letzte Drittel wurde mehr im Sitzen abgespult.

Es fing gut an. Bereits nach 80 Sekunden stand es 1:0 für die Gelb/Schwarze Truppe. Neuzugang Etienne Renkewitz hatte einen gescheiten Pass von David Frerix gekonnt zwischen die Schoner des Crefelder Torhüters geschoben. Kaarst beherrschte fortan das Spiel, gab das Tempo vor und erarbeitete sich zahlreiche Chancen. Was aber vorne nicht rein will, geht meist nach hinten los. Eine Sekunde Unaufmerksamkeit von gleich drei Kaarster, ein Pass zum freien Dennis Wilson und er konnte mit Keeper Philipp Inger spielen und sich die Ecke aussuchen.

1:1 stand es somit nach 12 Minuten. Das war aber dann auch wieder alles für die Seidenstädter. Ein Doppelschlag mit ähnlichem Spielablauf in Minute 16 und die Eagles schraubten das Pausenergebnis auf 3:1. Pascal Mackenstein und Roy Lindner waren dafür verantwortlich. Schuss aufs Tor, gehalten, nach vorne abgeprallt und abgestaubt.

Zurück kamen die Eagles spielbestimmend und druckvoll. Viele gute Kombinationen waren zu sehen. Folgerichtig erhöhten sie im Takt das Ergebnis. Thimo Dietrich (24.), David Frerix (26.), lediglich unterbrochen durch einen Crefelder Gegentreffer beim Stand von 4:1 (25.) durch Jannik Jost ) und es stand 5:2. Christian Perlitz und Jonas Dietrich schraubten sogar das Resultat auf 7:2 (33. + 36.) ehe Crefeld noch einmal Kosmetik in Form des dritten Treffers (38.) durch Sebastian Sdun praktizierte. Bei dem Rettungsversuch zu diesem Treffer verletzte sich Kaarsts Philipp Maaßen an der Kniescheibe und schied aus. Gute Besserung.

Während innerhalb der ersten 40 Minuten nur 5 Mal Kaarster und 7 Mal Crefelder Spieler auf der Strafbank saßen, so änderte sich das im letzten Abschnitt. Die Kaarster Bank wurde nicht kalt und Crefeld legte nach. Nach zwei Toren (49. + 55.) stand es nur noch 7:5. Erneut Sdun und Wilson legten nach. Kaarst verlor die Kontrolle über das Spiel und teilweise auch über sich selbst. Crefeld wagte in den letzten beiden Spielminuten alles, nahm den Torhüter heraus und versuchte bei 4 gegen 2 den Anschlusstreffer zu erzielen. Erfreulicherweise schlugen sich die beiden jeweiligen Kaarster Abwehrspieler ausgezeichnet und der im letzten Drittel zum Einsatz gekommene Keeper Malte Rütten hielt astrein.

Die routinierten Kräfte David Frerix (59.) und der heute sehr umsichtig spielende Roy Lindner (1 Sekunde vor Schluss) behielten die Übersicht und legten den Ball ins freie Tor sowie schoben den Ball wieder zwischen die Schoner über die Linie. 9:5 und drei Punkte wurden eingefahren. Ende gut – alles gut?

Diese Frage muss das Trainergespann beantworten, denn mit den letzten 20 Minuten kann niemand zufrieden gewesen sein.
Nun heißt es, Ostereier suchen und dann geht es gegen Berlin wieder auf Punktejagd.

Die heutigen Kaarster Torschützen:
Je 2 Tore Roy Lindner und David Frerix, je 1 Tor Christian Perlitz, , Etienne Renkewitz, Jonas Dietrich, Thimo Dietrich und Pascal Mackenstein

Strafzeiten: Kaarst 29 Minuten und Crefeld 25 Minuten

PM: Crash Eagles Kaarst

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