Gestern Abend gelang den Füchsen ein 4:3 Heimsieg gegen die Hammer Eisbären. Damit haben die Duisburger nach acht Spielen zwölf Punkte gesammelt und belegen den angestrebten vierten Tabellenplatz. Knapp dahinter folgt mit zehn Punkten auf Platz fünf der Krefelder EV. Am Freitag wird es somit zum vorentscheidenden Spiel gegen die Krefelder kommen. Spielbeginn ist in der Duisburger Scania-Arena um 19:30 Uhr. Die Füchse präsentierten sich von Beginn an taktisch diszipliniert, hielten das Tempo hoch und setzten die Gäste unter Dauerdruck. Es sollte jedoch nur ein Tor durch Clarke Breitkreuz in der 16. Spielminute gelingen. Manuel Strodel, Marius Schmidt und Dennis Palka scheiterten in aussichtsreichen Positionen.

Die Eisbären gaben in den ersten zwanzig Minuten insgesamt nur fünf Schüsse auf das Füchse-Tor ab. Im Mitteldrittel drängten die Gastgeber auf eine schnelle Vorentscheidung. Bei einer besseren Chancenverwertung wäre es wohl auch dazu gekommen. Zumindest lenkte T. J. Fox einen Schuss von Joel Keussen in der 25. Spielminute unhaltbar zum 2:0 ins Tor der Gäste. In der Folgezeit trafen Markus Schmidt und Manuel Strodel jeweils die Querlatte und Denis Fominych, Joel Keussen, Joseph Lewis und Clarke Breitkreuz scheiterten in besten Schusspositionen an Eisbären-Torhüter Rotislav Kosarek. Zwischendurch hatten die Füchse Glück, dass für die Gäste während einer fast zweiminütigen doppelten Überzahlsituation nicht mehr als ein Pfostenschuss von Artur Tegkaev in 32. Spielminute heraus sprang. Als Daniel Schmölz in der 38. Spielminute auf 3:0 erhöhte schien die Vorentscheidung gefallen und der geplante „Pflichtsieg“ so nah zu sein.

Aber schon eine knappe Minuten später verkürzte Karl Jasik, dessen Schuss von einem Duisburger Verteidiger abgefälscht wurde, zum 1:3 aus Sicht der Gäste. Ein Treffer der seine Wirkung nicht verfehlte. Bereits 40 Sekunden später zappelte die Hartgummischeibe erneut im Duisburger Tor. Artur Tegkaev setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch und ließ Füchse-Torhüter Björn Linda in der 40. Spielminute keine Chance. Die Partie war wieder offen. In den letzten zwanzig Minuten entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Als Ibrahim Weißleder in der 52. Spielminute das Tor zum 3:3 gelang hatten die Füchse ihre 3:0 Führung endgültig verspielt und das Spiel erreichte seien Spannungshöhepunkt. Gut zwei Minuten später hatte Clarke Breitkreuz dann die passende Antwort und brachte die Füchse mit seinem Tor zum 4:3 zurück auf die Siegesstraße. Weitere Tore fielen nicht mehr und die Duisburger brachten den knappen Vorsprung über die Zeit.

„Was den Zuschauern heute geboten wurde ist eigentlich unglaublich. Wir dominieren einen Gegner über 38 Minuten und müssen zu diesem Zeitpunkt wenigstens 6:1 führen. Es steht aber nur 3:0. Wir bekommen ein unglückliches Gegentor und das große Nervenflattern beginnt. Am Ende musst Du bis zur letzten Sekunde um die drei Punkte zittern. Wahnsinn!“, fasste Trainer Franz Fritzmeier die Partie und die Stimmung zusammen. Nun gilt es konzentriert weiter zu arbeiten und sich bestmöglich auf den „Showdown“ gegen den KEV am Freitag vorzubereiten.

Tore:
1-0 (15:50) Clarke Breitkreuz (Manuel Strodel, T. J. Fox) 5-5
2-0 (24:22) T. J. Fox (Joel Keussen, Manuel Strodel) 5-5
3-0 (37:37) Daniel Schmölz (Joseph Lewis) 5-5
3-1 (38:26) Karl Jasik (Ibrahim Weißleder, Dominik Ochmann) 5-5
3-2 (39:06) Artur Tegkaev (Nils Sondermann, Matthias Potthoff) 5-5
3-3 (51:27) Ibrahim Weißleder (Casey Bartzen, Karl Jasik) 5-5
4-3 (53:43) Clarke Breitkreuz (Markus Schmidt, Jannik Woidtke) 5-5

Strafen: Duisburg 10 // Hamm 12 + 10 (Casey Bartzen)

Zuschauer: 731

PM: EV Duisburg

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