Aufgrund einer 3:5 Heimniederlage gegen die Selber Wölfe verpassten es die Füchse gestern Abend das Viertelfinale vorzeitig zu entscheiden. Nun müssen die Duisburger Nachsitzen und sich im entscheidenden fünften Spiel der „best of five“ Serie am Sonntag in Selb durchsetzen, um das Halbfinal-Ticket zu lösen. Spielbeginn in der Autowelt König Arena ist dabei um 18:00 Uhr. In den ersten 20 Minuten kontrollierten die Füchse das Geschehen, hielten das Tempo hoch und wirbelten die Defensivabteilung der Gäste ordentlich durcheinander.

Wölfe-Torhüter Marko Suvelo war jedoch zum Leidwesen der Gastgeber noch nicht zu überwinden, weshalb es torlos in die erste Pause ging. In der 26. Minute war der Bann schließlich gebrochen. Daniel Schmölz traf nach Zuspiel von Diego Hofland zum 1:0 für die Füchse. Für eine, bis zu diesem Zeitpunkt, ausgezeichnete Leistung, hatten die Hausherren sich mit der wichtigen Führung belohnt und schienen auf dem besten Weg in Richtung Halbfinale zu sein. Die Wölfe schockten die Gastgeber jedoch nur zwölf Sekunden später mit dem Ausgleichstreffer durch Herbert Geisberger. Nur sechzehn Sekunden später zappelte der Puck erneut im Duisburger Tor. Diesmal hatte Verteidiger Christopher Schadewaldt zugeschlagen. Innerhalb von 28 Sekunden hatten die Gäste die Partie gedreht und den bisherigen Spielverlauf komplett auf den Kopf gestellt. „Die Mannschaft hatte für den Führungstreffer 26 Minuten hart gearbeitet und sich diesen redlich verdient.

Dass man die folgenden 28 Sekunden komplett verschläft und Selb zwei Tore schenkt ist bitter. So bringt man sich um den Lohn der Arbeit und baut den Gegner leichtfertig wieder auf“, kommentierte Sportdirektor Matthias Roos die entscheidende Phase des Spiels. In der 29. Spielminute nutzten die Wölfe ein Überzahlspiel durch Herbert Geisberger zum 1:3 aus Duisburger Sicht. Als Eric Neumann in der 33. Spielminute während eines Duisburger „Power-Plays“ sogar auf 1:4 erhöhte, schien die Partie entschieden zu sein. Füchse-Torhüter Björn Linda räumte seinen Platz für „Back-up“ Felix Bick.

Die Gastgeber waren allerdings noch nicht besiegt und stürmten mit dem Mute der Verzweiflung weiter nach vorn. Philip Riefers (34.) und T. J. Fox (39.) brachten die Füchse noch vor Ende des Mitteldrittels mit ihren Toren zum 2:4 und 3:4 wieder in Schlagdistanz. Im Schlussdrittel verteidigten die Wölfe clever und die Füchse versuchten Alles, um die Partie zu drehen. Der an diesem Abend überragende Herbert Geisberger sorgte jedoch in der 55. Spielminute mit seinem Tor zum 3:5 für die Entscheidung. Damit hatte Selb das fünfte und entscheidende Spiel dieser Viertelfinal-Serie erzwungen. „In dieser engen Serie machen Kleinigkeiten den Unterschied aus. Wenn man unnötige Fehler macht und großzügig Geschenke verteilt, darf man sich nicht beklagen, wenn der Gegner das zu einfachen Toren nutzt. Wir haben heute eine große Chance verpasst in das Halbfinale einzuziehen. Am Sonntag nach dem Spiel werden wir wissen, ob wir dafür nun den Preis bezahlen müssen und die Quittung in Form des Saisonendes erhalten werden“, mahnte Trainer Franz Fritzmeier nach dem Spiel. Für beide Teams heißt es nun in Spiel Fünf: „Siegen oder Fliegen“!

Tore:
1-0 (25:45) Daniel Schmölz (Diego Hofland, Markus Schmidt) 5-5
1-1 (25:57) Herbert Geisberger (Christopher Schadewaldt, Dennis Schütt) 5-5
1-2 (26:13) Christopher Schadewaldt (Kyle Piwowarczyk, Jared Mudryk) 5-5
1-3 (28:07) Herbert Geisberger (Kyle Piwowarczyk, Christopher Schadewaldt) 5-4
1-4 (32:51) Eric Neumann (Christopher Schadewaldt, Daniel Heilman) 4-5
2-4 (33:08) Philip Riefers (Brett Breitkreuz, Clarke Breitkreuz) 5-4
3-4 (38:27) T. J. Fox (Markus Schmidt, Philip Riefers) 5-4
3-5 (54.52) Herbert Geisberger (Jared Mudryk, Christopher Schadewaldt) 5-4

Strafen:Duisburg 12 // Selb 18
Zuschauer: 2.088

Terminierung für das anstehende Viertelfinale: Sonntag, 24.03.2013 18:00 Uhr Selber Wölfe – EVD

PM: EV Duisburg

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.