In den frühen Morgenstunden kehrten die Füchse mit einem 9:2 Sieg im Gepäck vom Timmendorfer Strand an die Wedau zurück. Von der ersten Sekunde an hatten die Duisburger das Geschehen in Timmendorf bestimmt. Es sollte jedoch bis zur 18. Spielminute dauern ehe die mitgereisten Füchse-Fans erstmals jubeln durften.

Nach Vorarbeit von T. J. Fox und Clarke Breitkreuz hatte Verteidiger Joel Keussen aus halbrechter Position zum 1:0 für die Gäste getroffen. Zu Beginn des Mitteldrittels sorgten Daniel Schmölz (21.) und Denis Fominych (22.) mit einem Doppelschlag zum 3:0 für die schnelle Vorentscheidung. Kapitän Markus Schmidt schraubte das Ergebnis mit drei Toren (28., 29. und 32.) auf 6:0 für die Füchse. Damit war dem Verteidiger ein lupenreiner „Hattrick“ innerhalb von vier Minuten und sieben Sekunden gelungen. Im Schlussdrittel erhöhten T. J. Fox (41.) und Fabio Pfohl (45. und 50.) das Ergebnis auf ein deutliches 9:0. Danach nahmen die Duisburger das Tempo heraus und sparten Kräfte für das wichtige Spiel gegen Leipzig am Sonntag. Die Gastgeber nutzten zwei Überzahlsituationen (54. und 56.) durch Jason Horst um auf 2:9 zu verkürzen.

„Wir haben einen nie gefährdeten Pflichtsieg erreicht und drei wichtige Punkte gesammelt. Nun liegt unser Fokus auf dem Spiel gegen Leipzig“, lautete der knappe Kommentar von Trainer Franz Fritzmeier nach dem Spiel. Am Sonntag wird es für die Füchse gegen Leipzig nun zum Endspiel um den Viertelfinaleinzug kommen. Spielbeginn ist in der Scania-Arena um 18:30 Uhr. In Leipzig mussten sich die Duisburger mit 4-5 geschlagen geben. Die Icefighters erzielten die ersten vier Tore jeweils in Überzahl. Der 44jährige Jedrzej Kasperczyk zeigte sich am torhungrigsten und steuerte zwei Treffer bei. Top-Scorer des Teams ist Florian Eichelkraut, der in vier Spielen zwei Tore erzielte und weitere fünf Treffer vorbereitete.

„In der Offensive ist Leipzig sehr gut besetzt und gerade in Überzahlsituationen brandgefährlich. Da sollten wir gewarnt sein. In Leipzig konnten wir unsere Stärken aufgrund der kleinen Eisfläche nicht ausspielen. In Duisburg wird das nun anders sein. Leipzig ist nicht in der Lage unser Tempo über 60 Minuten mit zu gehen. Alles andere als drei Punkte ist als große Enttäuschung anzusehen“, beschreibt Sportdirektor Matthias Roos die Ausgangslage.

Tore:
0-1 (18:33) Joel Keussen (Clarke Breitkreuz, T. J. Fox) 5-5
0-2 (20:44) Daniel Schmölz (Diego Hofland, Brett Breitkreuz) 5-5
0-3 (21:40) Denis Fominych (Joel Keussen) 5-5
0-4 (27:40) Markus Schmidt (Brett Breitkreuz, Clarke Breitkreuz) 5-4
0-5 (28:14) Markus Schmidt (Benjamin Hanke, Dennis Palka) 5-5
0-6 (31:47) Markus Schmidt (Daniel Schmölz, Brett Breitkreuz) 5-5
0-7 (40:58) T. J. Fox (Oliver Mebus, Stephan Fröhlich) 5-5
0-8 (44:53) Fabio Pfohl (Marius Schmidt, Denis Fominych) 5-5
0-9 (49:14) Fabio Pfohl (Denis Fominych, Maik Klingsporn) 5-5
1-9 (53:06) Jason Horst (Jeff Maronese, Marcus Krützfeld) 5-4
2-9 (55:12) Jason Horst (Marcus Krützfeld) 5-4

Strafen: Timmendorf 6 // Duisburg 6

Zuschauer: 605

PM: EV Duisburg

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