Mit 1-2 musste sich der EV Duisburg den Selber Wölfen gestern Abend geschlagen geben. In einer ausgeglichenen und fairen Partie agierten beide Teams aus einer sicheren Defensive und gingen mit den wenigen sich bietenden Möglichkeiten fahrlässig um. Die beste Chance in den ersten 20 Minuten hatte Verteidiger Joel Keussen, der nach präzisem Zuspiel von Dennis Fischbuch kurz vor Drittelende nur den Pfosten traf. Im zweiten Drittel erwischten die Gäste den besseren Start und gingen nach einer Einzelaktion von David Hördler in der 22. Spielminute in Führung.

Dabei offenbarten die Füchse schwächen im Defensivverhalten. Neun Minuten später schloss Mats Schöbel einen konsequent vorgetragenen Angriff nach Vorarbeit von Maik Klingsporn und Marius Schmidt zum Ausgleich ab. Daniel Schmölz hätte das Spiel drehen und die Füchse in Führung bringen können, er scheiterte allerdings in der 37. Spielminute mit seinem Penalty an Selbs Schlussmann Marko Suvelo. Nur 48 Sekunden später gelang den Gästen der Siegtreffer zum 1-2 durch Kyle Piwowarczyk.

Im Schlussdrittel versuchten die Gastgeber noch einmal Alles, aber die Wölfe verteidigten clever und die Füchse-Stürmer waren im Abschluss nicht konsequent genug. „Im ersten Drittel hatten wir Vorteile, haben es aber versäumt den Führungstreffer zu erzielen. Im Mitteldrittel wurde Selb stärker und wir haben zu viele Fehler gemacht. Am Ende waren wir nicht clever genug die Torchancen zu nutzen und hatten nicht den unbedingten Willen das Spiel zu drehen. Von dem Spiel gegen Weiden abgesehen, schießen wir im Moment einfach zu wenig Tore“, so das Fazit von Trainer Franz Fritzmeier. In drei der letzten vier Spiele gelang den Füchsen nur ein Tor. Dabei wurden auch alle drei zu Gunsten der Duisburger ausgesprochenen Penalties verschossen.

„Das Positive ist, dass wir uns ausgezeichnete Möglichkeiten erspielen. Wäre dies nicht der Fall, hätten wir definitiv Grund zur Sorge. Wir werden weiterhin hart am Abschluss arbeiten“, so der Trainer weiter.

Tore:
0-1 (21:34) David Hördler 5-5
1-1 (30:20) Mats Schöbel (Maik Klingsporn, Marius Schmidt) 6-5
1-2 (37:08) Kyle Piwowarczyk (Herbert Geisberger, Jared Mudryk) 5-4

Strafen:
Duisburg 10 // Selb 14

Zuschauer: 583

PM EV Duisburg

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