Um die Chance auf den Gruppensieg zu wahren sind die Duisburger bereits zum Siegen verdammt und benötigen am Wochenende sechs Punkte. Die Gegner sind mit Erfurt, der Vizemeister der Oberliga Ost, und mit Hannover, der Meister der Oberliga Nord. Zunächst reisen die Füchse am heutigen Freitag nach Thüringen um sich mit den Black Dragons zu messen. Obwohl der erste Vergleich eine klare Angelegenheit zu Gunsten der Duisburger gewesen ist, werden die Füchse ihren Gegner keinesfalls unterschätzen.

„In diesem Spiel hatte bei uns fast alles geklappt. Die ersten vier Tore konnten wir in Überzahl erzielen, weshalb wir nach knapp 30 Minuten eine 4:1 Führung erspielt hatten. Damit konnten wir die Partie ohne Druck zu Ende spielen. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass es bis zu der komfortablen Führung ein hartes Stück Arbeit war. Genauso hart werden wir auch in Erfurt arbeiten müssen, um die Punkte mitnehmen zu können“, äußert sich Mittelstürmer Scott Wasden, der das Kapitänsamt für den verletzten Dennis Fischbuch übernimmt, zur anstehenden Aufgabe. Schlüssel zum Erfolg ist für die Füchse erneut die Kontingentspieler Ryan Olidis und Adam Sergerie, die zusammen zehn der vierzehn Endrunden Tore der Erfurter erzielt haben, in den Griff zu bekommen. Am Sonntag sind die Hannover Scorpions zu Gast in Duisburg. Spielbeginn ist dabei in der Scania Arena um 18:30 Uhr. Im ersten Aufeinandertreffen konnten sich die Füchse knapp mit 3:2 durchsetzen.

Der Sieg kam jedoch erst in den Schlussminuten durch einen Doppelschlag von Fabio Pfohl und Daniel Schmölz zustande. „Die Scorpions können unser Tempo zwar nicht mitgehen, verfügen aber über große individuelle Klasse. Beide Tore gegen uns wurden im Power Play erzielt, weshalb wir der Strafbank definitiv fern bleiben müssen. Letzten Sonntag hatte Hannover nach dem ersten Drittel in Kassel noch mit 2:1 geführt. Auch wenn das Spiel letztlich mit 2:5 verloren ging, zeigt es das Leistungspotential des Gegners. Es ist ein enges Spiel zu erwarten, in dem wir uns mit der Unterstützung unserer Fans durchsetzen sollten“, zeigt sich Verteidiger Markus Schmidt optimistisch.

Gefährlichste Angreifer des Nordmeisters sind die ehemaligen DEL-Spieler Sven Gerbig (7 Tore und 6 Vorlagen) und Andreas Morczinietz (5 Tore und 7 Vorlagen). Die Kontingentstellen werden von Stürmer J. T. MacDonald und Verteidiger Jan Jarabek besetzt. In der Tabelle liegen die Gäste drei Punkte hinter den Füchsen auf Platz Drei. Somit geht es für die Füchse nicht nur darum den Anschluss an die Huskies zu halten sondern auch um die Sicherung des zweiten Tabellenplatzes.

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