Mit 3-2 konnten sich die Füchse am Freitag bei den Hannover Scorpions durchsetzen und sammelten dadurch drei wertvolle Punkte in der Oberliga Endrunde. Der Vergleich mit dem Nordmeister ist ein erstes richtungsweisendes Spiel für die Duisburger gewesen. Durch die drei Punkte haben die Füchse ihre Stellung als Herausforderer der Kassel Huskies untermauern können.

Begonnen hatte das Spiel für die Duisburger denkbar schlecht. Die Gastgeber hatten bereits nach knapp dreißig Sekunden ihre erste gute Torchance und wenige Augenblicke später wurde Gäste-Verteidiger Jannik Woidtke auf die Strafbank geschickt. Die daraus resultierende Überzahlsituation nutzte Michael Schöppl mit einem verdeckten Schuss von der blauen Linie zum Führungstreffer für die Scorpions. In der Folgezeit übernahmen die Füchse zwar die Kontrolle, aber agierten nervös und ließen im ersten Drittel knapp sechs Minuten in Überzahl ungenutzt. Nach der ersten Pause erhöhten die Duisburger das Tempo und setzten sich im Verteidigungsdrittel der Gastgeber fest. Nach Vorarbeit von Dennis Fischbuch und Maximilian Faber erzielte Diego Hofland in der 29. Spielminute den längst überfälligen Ausgleichstreffer zum 1-1. Da die Füchse im Abschluss aber nicht konsequent genug waren blieb es vorerst bei dem einen Tor. Im Schlussdrittel nutzten die Scorpions eine doppelte Überzahlsituation in der 47. Spielminute zum erneuten Führungstreffer. Unglücklicherweise hatte Füchse Verteidiger Markus Schmidt den Puck unhaltbar ins eigene Tor gelenkt. Nun starteten die Gäste ihre Schlussoffensive und kamen in der 56. Spielminute zum 2-2 Ausgleich durch Fabio Pfohl. Beim Gegentreffer hatten die Gastgeber das Pech dieses Mal auf ihrer Seite, da der Puck seinen Weg irgendwie über die Torlinie fand. Eine knappe Minute später lenkte Daniel Schmölz einen Schuss von Markus Schmidt zum 3-2 Siegtreffer ins Tor der Scorpions. Von diesem Schock konnte sich der Nordmeister nicht mehr erholen und die Füchse durften sich mit drei wichtigen Punkten im Gepäck auf die Rückreise nach Duisburg begeben. „Die Scorpions sind der erwartet starke Gegner gewesen und haben uns heute alles abverlangt. Zu Beginn des Spiels hatten wir Probleme unseren Rhythmus zu finden und uns die Aufgabe durch den frühen Gegentreffer umso schwerer gemacht. Insgesamt haben wir einen verdienten Sieg gefeiert, aber zu viele unnötige Strafzeiten produziert und es im Mitteldrittel und zu Beginn des Schlussdrittels verpasst das Spiel frühzeitig zu unseren Gunsten zu entscheiden. So ist es zur Freude der Zuschauer bis in die Schlusssekunden hinein spannend geblieben“, so die Worte von Trainer Franz Fritzmeier nach dem Spiel.

Am Sonntag sind die Duisburger gegen die Black Dragons Erfurt gefordert. Spielbeginn ist in der Scania Arena um 18:30 Uhr. Der Vizemeister der Oberliga Ost konnte sich mit 8-3 gegen die Piranhas Rostock deutlich durchsetzen und dürfte mit viel Selbstvertrauen an die Wedau kommen. Schlüssel zum Erfolg für die Füchse ist es die beiden Kontingentspieler Adam Sergerie und Ryan Olidis in den Griff zu bekommen. In den 28 Spielen der Oberliga Ost erzielte das Duo 84 der 146 Erfurter Tore. Zu beachten gilt es außerdem den 38 jährigen Jan Zurek und den 43 jährigen Petr Sikora. Letztgenannter machte den Duisburgern das Leben in den vergangenen beiden Spielzeiten als genialer Sturmpartner von Manuel Klinge bei den Kassel Huskeis schwer. Mit weiteren drei Punkten würde sich das junge Team von Trainer Franz Fritzmeier in eine sehr gute Ausgangsposition im Kampf um Platz Eins bringen.

Tore:
1-0 (02:05) Michael Schöppl 5-4
1-1 (28:33) Diego Hofland (Dennis Fischbuch, Maximilian Faber) 5-5
2-1 (46:46) Sven Gerbig (Jan Jarabek, Jan Hemmes) 5-3
2-2 (55:43) Fabio Pfohl (Markus Schmidt, Marvin Tepper) 5-5
2-3 (56:37) Daniel Schmölz (Markus Schmidt, Marvin Tepper) 5-5

Strafminuten:
Hannover 17 + 10 (Tim Marek) + 20 (Nickolas Bovenschen) // Duisburg 12

Zuschauer: 1.114

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