Mit Spielen gegen die Tabellennachbarn werden die Füchse die Endrunde der Oberliga West am Wochenende beschließen. In der Duisburger Scania Arena ist gegen die Zweitplatzierten Kassel Huskies am Freitag um 19:30 Uhr Spielbeginn. Zwei Tage später ist bei den Viertplatzierten Eisbären in Hamm um 18:30 Uhr erstes Bully. Verzichten muss Trainer Franz Fritzmeier neben den Verletzten Maik Blankart, Lars Grözinger und Andre Huebscher auch auf die U-19 Nationalspieler Fabio Pfohl, Dominik Lascheit und Kevin Orendorz sowie U-18 Nationalspieler Leonhard Niederberger. Bei den Huskies sind die sportlichen Leistungen in den Hintergrund gerückt. Im Moment stehen Schlagzeilen über die finanzielle Schieflage des Clubs im Vordergrund. Stefan Traut, Geschäftsführer der Kasseler Eissporthalle Betriebsgesellschaft mbH (KEBG), die auch für den Spielbetrieb der 1. Mannschaft zuständig ist, musste heute beim zuständigen Amtsgericht einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellen, was auf eine mögliche sportliche Qualifikation für die DEL 2 scheinbar keine Auswirkungen hat. In der HNA online wird Oliver Seeliger, DEB-Direktor für den Spielbetrieb, wie folgt zitiert: „Entscheidend ist für uns zunächst, dass der Verein Eishockey-Jugend Kassel (EJK) nicht insolvent ist. Denn er ist bei uns als Mitglied gemeldet, nicht die KEBG, und somit unser Ansprechpartner.“

Sportlich hat es zwischen den Huskies und den Füchsen zuletzt zwei deutliche Ergebnisse gegeben. Die Hessen konnten sich am 10. Januar mit 7:2 an der Wedau durchsetzen und die Füchse revanchierten sich elf Tage später mit einem 5:1 Auswärtssieg in Kassel. „Da nächste Woche die entscheidende Saisonphase beginnen wird, ist der Vergleich mit unserem direkten Konkurrenten eine echte Standortbestimmung für uns. Wir wollen bestätigen, dass der Auswärtssieg in Kassel kein Zufall gewesen ist. Unabhängig vom Ausgang des Spiels bleiben die Huskies jedenfalls der große Favorit. Uns wird neben den Hannover Scorpions in der nächsten Runde die Rolle des Herausforderers zukommen“, äußert sich Torjäger Diego Hofland zum Gegner.

Am Sonntag kommt es zu einem letzten Vergleich mit den Hammer Eisbären. In vier der bisherigen fünf Partien konnten die Füchse am Ende jubeln. Besonders motiviert dürften sich erneut die Ex-Füchse Dennis Palka und Joseph Lewis zeigen, die nicht nur regelmäßig gegen ihren Ex-Club punkten konnten, sondern auch die Top-Scorer der Eisbären sind. „Es sah lange Zeit danach aus, dass erst in diesem Spiel die Entscheidung über den dritten Tabellenplatz fallen würde. Durch unseren Zwischensprint mit sechs Siegen aus sieben Spielen konnten wir frühzeitig für klare Verhältnisse sorgen. Außerdem haben wir alle drei Endrunden Spiele gegen Hamm gewinnen können und damit bereits im direkten Vergleich den Grundstein gelegt.

Nichtsdestotrotz wollen wir auch in diesem Spiel drei Punkte holen und die Endrunde mit einem Sieg beenden“, so die Worte von Verteidiger Mike Ortwein. Da Hamm die Endrunde der Oberliga West als Vierter abschließen wird, treffen die Eisbären in der nächsten Runde definitiv auf Frankfurt und Leipzig. Für die Füchse wird es in der anderen Gruppe jedenfalls zu Vergleichen mit den Kassel Huskies und den Hannover Scorpions kommen. Die weiteren Gegner stehen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht endgültig fest.

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