Am Freitag kommt es in der Duisburger Scania Arena zum Vergleich zwischen den Füchsen und dem Herner EV. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Zum Zuschauen im Derby sind weiterhin die verletzten Dennis Fischbuch (Knieverletzung), Andre Huebscher (Handgelenkbruch), Stephan Fröhlich (Handverletzung), Mike Ortwein (Außenmeniskusriss) und Oliver Püllen (Syndesmosebandriss) verdammt.

Nachdem die Siegesserie der Gastgeber vergangenen Sonntag in Frankfurt beim 4:5 zu einem Ende kam, will die Mannschaft von Franz Fritzmeier gegen den HEV wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Die Füchse haben ihre bisherigen drei Heimspiele gewinnen können und dabei nur drei Gegentore zugelassen. „Wir müssen von der ersten Sekunde an bereit sein, das Tempo hoch halten, taktisch diszipliniert agieren und unsere Torchancen konsequent nutzen“, erklärt Kapitän Joel Keussen den Schlüssel zum Erfolg. Große Schwäche der Herner sind Unterzahlsituationen, in denen man bereits elf Gegentore hinnehmen musste und eine Erfolgsquote von lediglich 56% erzielen konnte. Die Füchse hingegen mussten in Unterzahl bisher nur zwei Gegentore hinnehmen und bringen es auf eine Erfolgsquote von 91%. Top-Scorer der Gäste ist Jakub Rumpel, der letzte Saison für die Löwen Frankfurt 38 Tore in 47 Spielen erzielen konnte und bislang in fünf Spielen dreizehn Punkte vorzuweisen hat. In der Saison 2006/07 war der Slowake übrigens Teamkollege des Duisburger Top-Scorers Scott Wasden, der in sieben Spielen 19 Punkte sammeln konnte. Damals stürmten beide erfolgreich für die Medicine Hat Tigers, gewannen die WHL und nahmen am Memorial-Cup teil. „Wir hatten damals eine sehr gute Mannschaft und eine großartige Saison gespielt. Auch in der WHL sind nur zwei Import-Spieler erlaubt. Des öfteren habe ich Jakub abgeholt und zum Training mitgenommen. Er hatte sich gut in die Mannschaft eingefügt und seinen Teil zu einer erfolgreichen Saison beigetragen. Leider haben wir das Finale um den Memorial-Cup gegen Vancouver mit 1-3 verloren. Milan Lucic wurde damals übrigens zum MVP gewählt“, erinnert sich Scott Wasden zurück. Am Samstag spielen die Füchse um 20:00 Uhr bei den Dinslaken Kobras.
Dinslakener Kobras erhalten Nachbarschaftshilfe aus dem Fuchsbau Freundschaftsspiel zwischen dem DEC und den Füchsen am 26.10 um 20.00 Uhr

Eishockey ist ein teurer Sport – eine Binsenweisheit, die Keinen überraschen dürfte.

Die Idee zu einem Freundschaftsspiel unter Nachbarn reifte vor einigen Wochen bei einem lockeren Plausch hinter der Bande der Duisburger Eissporthalle zwischen Dinslakens Stadionsprecher Dietmar Mensch und dem sportlichen Leiter der Füchse, Herrn Matthias Roos. Damit gehen die Duisburger Füchse mit gutem Beispiel voran und möchten den Dinslakener Kobras auch während der laufenden Saison unter die Arme greifen.

Die Kobras dürfen bereits jetzt als Hauptgewinner angesehen werden, denn vereinbart wurde, dass sämtliche Zuschauereinnahmen dieser Begegnung in Dinslaken bleiben. „Eine noble Geste unseres Eishockeynachbarn, für die sich alle, die es mit dem Dinslakener Eishockey halten, ausdrücklich bei den Duisburgern bedanken. Wünschenswert, dass sich diese Verbindung auch auf die eine oder andere Art zukünftig weiter ausbauen lässt“, erklärt Henner Sander, 1. Vorsitzender der Kobras.

Sportlich möchten die Dinslakener in dieser Partie natürlich nichts unversucht lassen, um den Füchsen, die man getrost als Favorit dieser Partie bezeichnen darf, die 60 Minuten so schwer wie möglich zu machen. Denn auch wenn man derzeit nicht im Meisterschaftsbetrieb aufeinandertreffen kann, so ist der Reiz eines Lokalderbys selbst in diesem Freundschaftsspiel gegeben.

Daher bitten beide Vereine um zahlreiche und lautstarke Unterstützung aus ihren Lagern, denn der gute Zweck dieses Spiels steht im Vordergrund.

„Für das leibliche Wohl wird natürlich in und rund um die Eishalle gesorgt sein und es ist gut möglich, dass „die Hütte“ mal wieder so richtig voll wird – ganz wie in den guten alten Zeiten“, hofft Pressesprecher Olav Hamann.

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