Gegen den direkten Konkurrenten um Platz Drei konnten sich die Füchse Freitag Abend mit 5-2 durchsetzen und feierten damit den dritten Sieg in Serie. Verteidiger Markus Schmidt wurde von den Zuschauern nach seiner Rückkehr an die Wedau herzlichst begrüßt und steuerte zwei Treffer zum wichtigen Heimsieg bei. Die Gastgeber hielten das Tempo von Beginn an hoch und versuchten sich im Verteidigungsdrittel der Gäste festzusetzen. Erstmals jubeln konnten allerdings die mitgereisten Fans der Eisbären.

Nach einer Unachtsamkeit der Duisburger stürmten die beiden Ex-Füchse Dennis Palka und Joseph Lewis allein auf das von Patrick Klein gehütete Füchse-Tor zu und brachten die Gäste in der 7. Spielminute mit 1-0 in Front. Genau dreißig Sekunden später hatte Rückkehrer Markus Schmidt die schnelle Antwort und glich nach einem beherzten Antritt und einem konsequenten Abschluss zum 1-1 aus. Nach guter Vorarbeit von Andre Huebscher brachte Jack Paul die Hausherren in der 13. Spielminute erstmals in Führung. Mit dem Ergebnis von 2-1 ging es auch in die erste Pause. Die Eisbären kamen besser aus der Kabine und konnten durch Dennis Palka in der 24. Spielminute sogar zum 2-2 ausgleichen.

Danach erhöhten die Füchse den Druck, erspielten sich im Mitteldrittel ein Schussverhältnis von 18:7 und drängten auf eine Vorentscheidung. Den schönsten Spielzug des Abends schloss Lars Grözinger in der 34. Spielminute zum wichtigen 3-2 für die Gastgeber ab. Fabio Pfohl und Diego Hofland leisteten die perfekte Vorarbeit zum erneuten Führungstreffer. Keine zwei Minuten später wurde Marcel Kahle bei einem Alleingang regelwidrig gestoppt, weshalb dem Schiedsrichtergespann nichts anderes übrig blieb als auf Penalty zu entscheiden. Da der Außenstürmer behandelt werden musste, übernahm Markus Schmidt die Verantwortung und nutzte die Chance zum 4-2 für die Füchse. Im Schlussdrittel verwalteten die Gastgeber ihre Führung clever. Scott Wasden sorgte in der 46. Spielminute für den 5-2 Endstand.

„Meine Mannschaft hat heute gut gearbeitet, taktisch diszipliniert agiert und kaum Torchancen der Eisbären zugelassen. In der einen oder anderen Situation sind wir etwas übermotiviert nach vorn gestürmt, weshalb die Gäste gefährlich kontern konnten. Das darf uns in dieser Form nicht passieren. Insgesamt ist Hamm aber nicht gut genug gewesen um uns in Bedrängnis zu bringen, weshalb wir einen nie gefährdeten Heimsieg eingefahren haben“, kommentierte Trainer Franz Fritzmeier die Leistung seines Teams.

Bereits morgen bestreiten die Füchse das nächste Heimspiel. Um 18:30 Uhr ist der Königsborner JEC zu Gast in der Scania-Arena. Mit drei Siegen aus dreizehn Endrunden Spielen der Oberliga West belegen die Bulldogs den fünften Tabellenplatz. Einen der drei Siege feierte der KJEC allerdings beim Heimspiel am 03. Januar gegen Duisburg, als die Königsborner mit 3-2 die Oberhand behielten. Fünf Tage zuvor hatte Kapitän Dennis Fischbuch mit seinem Tor zum 4-3 den Füchsen zwei Minuten vor Schluss einen Heimsieg gegen die Bulldogs beschert. Die Gastgeber sind somit gut beraten den Gegner nicht zu unterschätzen. „Gegen Königsborn haben wir uns immer schwer getan und letzte Saison sogar beide Spiele verloren. Dass mit Frank Gentges nun ein Trainer das Sagen hat, der taktisch diszipliniertes Eishockey spielen lässt, macht den Gegner jedenfalls nicht schwächer. Wenn wir unser Spiel durchziehen und frühzeitig für klare Verhältnisse sorgen, bleiben die Punkte in Duisburg“, ist sich Rückkehrer Markus Schmidt sicher. Ziel der Füchse ist es den vierten Sieg in Serie zu feiern und mit den nächsten drei Punkten bereits eine Vorentscheidung im Kampf um Platz Drei herbeizuführen.

Tore:

0-1 (06:58) Joseph Lewis (Dennis Palka, Michel Maaßen) 5-5
1-1 (07:28) Markus Schmidt (Lars Grözinger, Marcel Kahle) 5-5
2-1 (12:46) Jack Paul (Andre Huebscher) 5-5
2-2 (23:50) Dennis Palka (Joseph Lewis, Michel Maaßen) 5-5
3-2 (33:50) Lars Grözinger (Fabio Pfohl, Diego Hofland) 5-5
4-2 (35:22) Markus Schmidt PS
5-2 (45:59) Scott Wasden (Andre Huebscher, Jannik Woidtke) 5-5

Strafminuten: Duisburg 4 // Hamm 6
Zuschauer: 900

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