Füchse DuisburgMit 5:2 setzten sich die Füchse gestern Abend gegen den Herner EV durch und feierten damit einen weiteren Derbysieg. Da die Hammer Eisbären sich zeitgleich den Kassel Huskies mit 2:4 geschlagen geben mussten, eroberten die Duisburger den dritten Tabellenplatz zurück. Die Gastgeber versuchten das Geschehen von Beginn an zu kontrollieren und kamen auch schnell zu ersten Torchancen. Der wichtige Führungstreffer wurde den Füchsen allerdings vom Schiedsrichtergespann in der 13. Spielminute verwehrt. Die Schiedsrichter hatten schlichtweg nicht mitbekommen, dass der Puck die Torlinie deutlich überquert hatte. In der 28. Spielminute schockte HEV-Stürmer Sören Hauptig die Duisburger und brachte die Herner mit 1:0 in Führung.

Mit einem beherzten Antritt und einem konsequenten Abschluss hatte Füchse-Stürmer Stephan Fröhlich, der erstmals diese Saison als Verteidiger zum Einsatz kam, knapp drei Minuten später die passende Antwort und egalisierte den Spielstand wieder. Danach nahm das Spiel an Härte zu und den Schiedsrichtern schien die Partie aus den Händen zu gleiten. Kurz vor Drittelende sorgte Andre Huebscher, der nach viermonatiger Verletzungspause sein Comeback gab, für die erstmalige Führung der Hausherren. Im Schlussdrittel drängten die Duisburger auf die Vorentscheidung, was sich auch in einem Schussverhältnis von 19:5 in dieser Phase deutlich bemerkbar machte. Nach Vorarbeit von Lars Grözinger und Marvin Tepper erzielte Daniel Schmölz in der 49. Spielminute den dritten Treffer für die Füchse. Herne war allerdings noch nicht geschlagen und verkürzte durch Jakub Rumpel nach guter Vorarbeit von Dominik Luft in der 52. Spielminute auf 3:2. Wenig später hatten die Unparteiischen endgültig die Kontrolle über das Geschehen verloren und die Emotionen entluden sich zur Freude der Zuschauer in einer wilden Prügelei. Dies hatte zur Folge, dass sich die Strafbänke mit jeweils drei Spielern beider Teams füllten. Mit einem Doppelschlag binnen zehn Sekunden sicherten Daniel Schmölz und Jack Paul den Derbysieg für die Gastgeber. „Beide Mannschaften haben heute über 60 Minuten hart gearbeitet und den Zuschauern ein tolles Derby geboten.

In der Anfangsphase haben wir es versäumt schnell für klare Verhältnisse zu sorgen, weshalb es bis kurz vor Schluss spannend geblieben ist. Unterm Strich stehen drei wichtige Punkte für uns, der fünfte Saisonsieg gegen Herne im fünften Derby und der dritte Tabellenplatz,“ äußerte sich Trainer Franz Fritzmeier nach dem Spiel. Bereits morgen sind die Füchse bei den Kassel Huskies zu Gast. Spielbeginn beim Tabellenzweiten ist um 19:30 Uhr. Weiterhin nicht zur Verfügung stehen die verletzten Verteidiger Joel Keussen, Jannik Woidtke und Oliver Püllen,weshalb die Stürmer Fabio Pfohl und Stephan Fröhlich wohl erneut in der Verteidigung aushelfen werden.

Tore:
0-1 (27:16) Sören Hauptig (Stefan Dreyer, Christian Nieberle) 5-5
1-1 (30:13) Stephan Fröhlich (Daniel Schmölz, Lars Grözinger) 5-5
2-1 (37:24) Andre Huebscher (Diego Hofland, Dennis Fischbuch) 5-4
3-1 (48:17) Daniel Schmölz (Lars Grözinger, Marvin Tepper) 5-5
3-2 (51:11) Jakub Rumpel (Dominik Luft) 4-4
4-2 (58:02) Daniel Schmölz (Marvin Tepper, Patrick Klöpper) 5-5
5-2 (58:12) Jack Paul (Andre Huebscher, Scott Wasden) 5-5

Strafminuten: Duisburg 12 // Herne 16
Zuschauer: 748

Verteidiger Markus Schmidt kehrt zurück

Zum Ende der vergangenen Saison ging der Kapitän von Bord und am 4. Mai vermeldeten wir, dass Markus Schmidt die Füchse wechselt. Damals nutzte der 28-jährige seine Ausstiegsklausel und suchte noch einmal die sportliche Herausforderung der 2. Bundesliga mit seinem Wechsel zu den Lausitzer Füchsen in Weißwasser.

Wie der Homepage der Lausitzer Füchse heute zu entnehmen war, wurde der Vertrag „aus persönlichen Gründen“ aufgelöst. Nun wird er wieder ein Fuchs und zwar ein Duisburger. Alles weitere zu diesem Wechsel folgt in unserer nächsten Meldung. Soviel steht fest: „Schmidti ist bereits im Aufbruch und wird im Laufe der Woche erwartet, so dass mit einem Einsatz am Wochenende gerechnet werden darf“. Wir sagen: „Herzlich Willkommen im Ruhrgebiet, herzlich Willkommen an der Wedau, herzlich Willkommen Markus Schmidt“.

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