Miners-Oberhausen-gewinnen erstes PO-Halbfinalspiel gegen Commanders-Velbert by nrw-hockey-dr
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Oberhausen. (MR) Das erste Halbfinalspiel in der 2. Bundesliga (best of three) zwischen den Miners Oberhausen und den Commanders Velbert hätte spannender nicht sein können: nach 80 gespielten Minuten stand schließlich ein 10:8 auf der Uhr.

Hier standen sich zwei gleich starke Mannschaften in der Pflugbeil- Arena gegenüber, und nachdem man sich ein paar Minuten abgetastet hatte, waren die Gäste in der 4. Spielminute als erste erfolgreich, keine Minute später folgte der Ausgleich durch. die Miners. Dann passierte länger nicht viel, es ging hin und her. Als bei angezeigter Strafe eine weitere hinzukam, konnten die Hausherren diese doppelte Überzahl nutzen, um ihrerseits erstmalig in Führung zu gehen, und zum Drittelende legten sie gar den dritten Treffer nach – diesmal in eigener Unterzahl. Dass diese deutlichere Pausenführung etwas zu deutlich war, bewiesen die Bergischen, denn sie konnten zu Beginn des mittleren Abschnittes in Überzahl den Ball ins Netz stochern (3:2), und sie ließen sich vom zwischenzeitlichen 4. Tor der Miners nicht schocken, die jetzt anfingen, nachlässig zu werden oder bereits die Führung zu verwalten. Statt dessen ging es unentschieden 4:4 zum zweiten Mal in die Kabinen.

Jetzt kamen die Commanders wacher zurück (kein Wunder, waren sie immer als letzte zurück auf dem Feld), legten schnell ein Tor vor. Inzwischen nahmen auch die Miners zu viele Strafen, und zur Drittelmitte saß auf beiden Seiten ein Spieler auf der Sünderbank, als Oberhausens Sebastian Schneider den Ball zum 5:5 in die Maschen hämmerte. Beide Teams versuchten sich weiterhin in wechselnden, teils wütenden Angriffen, doch auf Oberhausens Treffer folgte noch vor der Sirene der erneute Ausgleich, sodass es mit 6:6 in die Overtime ging. Diese wurde mit 2x 10 Minuten ausgespielt (also kein „Sudden Death“). Auch wenn Velberts Coach Markus Winzen sein Team eingeschworen hatte „der Schneider hat schon drei Tore geschossen, passt auf den auf“, traf selbiger nach gut fünf Minuten erneut, doch dabei blieb es natürlich nicht. Nach einem weiteren Seitenwechsel gerieten die Gastgeber nochmals in Unterzahl, und diesmal benötigte Velbert ganze 20 Sekunden zum Ausgleich, schlimmer noch – nach weiteren 60 Sekunden hatten sie das Spiel erneut gedreht! Jetzt blieben noch vier Minuten auf der Uhr für die Miners, die ja unbedingt aufsteigen wollen. Ab der 78. Minute stand Stephan Kreuzmann (Miners) offenbar durchgängig auf dem Feld und machte jetzt Tabula rasa: erst hämmerte er den 8:8 Ausgleich in die Machen und setzte in der Schlussminute gleich doppelt den Deckel drauf!

Die Torfolge:

0:1 Franzen, 1:1 Schneider, 2:1 Kreuzmann (PP2), 3:1 Schneider (SH1), 3:2 Sondern (PP1), 4:2 Lenz, 4:3 Doden, 4:4 Scharfenort (PP1), 4:5 Sondern, 5:5 Schneider, 6:5 Otten, 6:6 Doden, 7:6 Schneider, 7:7 Sondern (PP1), 7:8 Doden, 8:8 Kreuzmann, 9:8 Kreuzmann (PP1), 10:8 Kreuzmann

Alle Bilder vom Spiel: (C) Detlef Ross: http://bit.ly/2frGQmX

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