Die Bulldogs wollen auch in der kommenden Saison wieder Jubeln. Foto: Ralf Kowalsky
Die Bulldogs wollen auch in der kommenden Saison wieder jubeln. Foto: Ralf Kowalsky

Die sportlichen Vorbereitungen für die kommende Saison bei den Bulldogs aus Königsborn haben derzeit noch nicht begonnen. Der Verein um die Vorstände Uwe, Dominik und Silvia Kuchnia, sowie Sportdirektor Frank Gentges möchte gerne an die sportlichen und wirtschaftlichen Erfolge der Vorsaison anknüpfen und künftig erfolgreiches und wirtschaftlich tragfähiges Eishockey auf höchstmöglichem Niveau anbieten.

In der vergangenen Saison gelang der jungen Mannschaft aus Unna der Sprung in die Endrunde der Aufstiegsspiele zur DEL 2, der zweiten deutschen Eishockeyliga. Dabei wurden Mannschaften bezwungen die, mit einem vielfachen Saisonetat ausgestattet, Profimannschaften gegen unser junges Team aufboten. Dem Etat des Liga-Primus aus Frankfurt konnte man gerade einmal 15 % des Jahresbudgets entgegenstellen. Der Verein hielt sich aber präzise an seine angekündigte Politik, keine wirtschaftlichen Wagnisse einzugehen und den Spielbetrieb sauber durch zu finanzieren.

Bedauerlicherweise bleibt die Honorierung für diesen höchst respektablen Erfolg durch Publikum und Sponsoren aus. Der Zuschauerschnitt konnte in der vergangenen Saison beinahe verdoppelt werden, bleibt aber immer noch der Minuswert in der Liga. Hierzu existiert jedoch ein erprobtes Sponsoring-System, welches den Zuschauerzuspruch in der kommenden Saison nochmals deutlich ausbauen und damit die Attraktivität der Spiele erhöhen wird. Durch gezielte Maßnahmen konnten gleichfalls spürbar höhere Sponsorengelder eingeworben und somit die Deckung der Fixkosten vor Saisonbeginn sichergestellt werden.

Allerdings fehlt dem Verein der ligatypische Hauptsponsor, um den sportlichen Fortschritt wirtschaftlich sicher abzustützen. Die Konstellation der DEB-Ligen verteuert in der kommenden Saison die Durchschnittskosten der Spieler empfindlich und macht eine Kaderkonstellation wie in der vergangenen Saison unmöglich. Der Vorstand des KJEC beharrt jedoch weiterhin auf seiner Haltung, keinen unwirtschaftlichen Spielbetrieb in Gang zu setzen.

Wir werden Spielern und Angestellten des Vereins nur Verträge anbieten, die wir mit Sicherheit erfüllen können“, betont Uwe Kuchnia, 1. Vorsitzender des KJEC. „Gleichfalls werden wir die Unsicherheiten in der Liga keinesfalls durch eigene Fehlplanungen begünstigen, dieses gebietet schon allein die Fairness den anderen Vereinen gegenüber“, so der Bulldogs-Chef weiter.

Zur Sicherstellung des Etats werden somit weitere Sponsoren aus der Region benötigt. Zur Vermarktung stehen neben der Hauptfläche auf dem Trikot noch weitere, attraktive Gelegenheiten zur Verfügung. Der Verein trägt sich mit der Idee, den Mannschaftsnamen oder die Namensrechte am Stadion für zunächst ein oder zwei Jahre zur Vermarktung anzubieten. Für Sponsoren aus der Region ergäben sich hier, aufgrund der hohen medialen Erreichbarkeit, lukrative Werbe- und Fördermöglichkeiten, so Dominik Kuchnia, Marketingleiter des Vereins.

Der KJEC wird unter meiner Führung keine wirtschaftlichen Wagnisse eingehen“, verspricht Uwe Kuchnia, „ allerdings können wir mit der derzeitigen Etat-Deckung keinen seriösen Oberligasport anbieten. Zur Fortsetzung des jüngsten, sportlichen Erfolges und des sich langsam wieder regenden Zuschauerinteresses ist daher die Unterstützung durch lokale und regionale Premium-Sponsoren unerlässlich“.

Zur Aufrechterhaltung des Sport- und Freizeitangebotes in der Eissporthalle hofft der Verein daher auf die tatkräftige Unterstützung regionaler Sponsoren für die kommende Saison.

Interessenten sind herzlich zur Vereinbarung ausführlicher Gespräche mit den Verantwortlichen unter der 02303 / 61042 eingeladen.

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