Steve Themm musste   bereits in der zweiten  Spielminute erstmals  hinter sich greifen. Foto: Diekmann
Steve Themm musste bereits in der zweiten Spielminute erstmals hinter sich greifen. Foto: Diekmann

Erstmals seit Wochen konnte Jesse Panek zum heutigen Heimspiel gegen die Königsborn Bulldogs personell nahezu aus den Vollen schöpfen. Branislav Pohanka nach abgesessener Sperre und Michi Christ, Alex Heinrich sowie Florian Böhm nach auskurierten Verletzungen kehrten ins Team der Schlittenhunde zurück. Hinzu gesellte sich mit Semen Glusanok ein „alter“ Neuer.

Ein alter Bekannter stand auf der Gegenseite für die Gäste aus Königsborn im Tor. Huskies-Eigengewächs Steve Themm musste allerdings bereits in der zweiten Spielminute erstmals hinter sich greifen, Kyle Doyle überwand ihn mit einem Schlenzer. Erneut ein Blitzstart für die Huskies also, die es aber in der Folge trotz deutlicher optischer Überlegenheit versäumten, Zählbares nachzulegen und sich das eine oder andere Mal gegen die clever verteidigenden Bulldogs die Zähne ausbissen. Es entwickelte sich ein munteres Spielchen, in dem auch die Bulldogs ein ums andere Mal gefährlich vor Boris Ackers auftauchten, sodass dieser Gelegenheit bekam sich auszuzeichnen. Letztendlich waren es dann aber doch die Hausherren, die den nächsten Treffer markierten:

Nach fünfzehneinhalb Minuten markierte Alex Heinrich nach einem schnellen Konter über Doyle und Christ zum 2:0. Mit weißer Weste gingen die Schlittenhunde aber nicht in die Kabine, denn 1:19 Minuten vor der Pause stellte Kevin Thau für Königsborn den Anschluss wieder her.

Im Mittelabschnitt kontrollierten die Huskies ihren Gegner und gönnten Torhüter Boris Ackers ein ruhiges Drittel. Allerdings fehlte auch weiterhin im Angriff die letzte Durchschlagskraft, nicht zuletzt auch da Königsborn nun mit Mann und Maus verteidigte und notgedrungen das eigene Offensivspiel nahezu einstellte. Manuel Klinge vergab im Alleingang in der 24. Spielminute die größte Torchance. Notwendig war ein Überzahlspiel, um Steve Themm erneut zu überwinden: Nach einer guten halben Stunde schlug ein Pohanka-Schuss aus der rechten Halbposition unhaltbar im KJEC-Gehäuse zum 3:1 ein. Florian Böhm sorgte in der 48. Spielminute mit seinem Treffer zum 4:1 endgültig für die Vorentscheidung, auch wenn der Königsborner Martin Filo nur eine Minute später für die Gäste noch den zweiten Treffer markierte.

Bis zur Schlusssirene konnten die blau-weißen Fans noch zwei Mal jubeln, denn Pohanka nach schöner Einzelaktion (52.) und Publikumsliebling Brad Snetsinger in Überzahl (53.) stellten in einer nicht immer hochklassigen Partie den 6:2-Endstand her. Kurz vor Schluss lieferten sich Husky Semen Glusanok und der Königsborner Denis Fominych noch eine handfeste Auseinandersetzung – beide wurden hierfür durch den am heutigen Abend nicht immer glücklich agierenden Hauptschiedsrichter mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe vorzeitig unter die Dusche geschickt. Glusanok wird den Schlittenhunden somit am Sonntag in Grefrath gesperrt fehlen.

Strafminuten: Kassel 13 + Spieldauerdisziplinarstrafe Glusanok + 10 Böhm – Königsborn 11 + Spieldauerdisziplinarstrafe Fominych
Schiedsrichter: Hoppe (Frankfurt)
Zuschauerzahl: 2.422

[standings league_id=2 template=extend logo=true]

[team id=16]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.