Königsborn und Grefrath heißen die Gegner der Huskies am kommenden Wochenende. Los geht´s am Freitag (19:30 Uhr, Eissporthalle Kassel) gegen den aktuellen Tabellenvierten aus Königsborn, Die Bulldogs, trainiert von Frank Gentges, haben sich als Ziel gesetzt, nach einer verkorksten letzten Saison Platz sechs nach der ersten Runde zu erreichen. Hierfür wurde das Team nahezu komplett umgekrempelt. Sage und schreibe 19 Spieler wurden neu verpflichtet, darunter mit Jan Pantkowski und Steve Themm zwei Kasseler Eigengewächse.

Und auch wenn der Star der Mannschaft für alle Außenstehenden sicherlich der Trainer sein dürfte, so lässt ein genauer Blick in den Kader doch durchaus ein großes Maß an Qualität erkennen. Zwar ist das Team unter dem Strich noch sehr jung, bringt aber dennoch ein gutes Stück Erfahrung aus allen Ligen mit. Der bisherige Saisonverlauf gibt dem eingeschlagenen Weg Recht, denn nach sieben absolvierten Partien stehen bereits vier Siege auf der Habenseite.

Am Sonntag dann geht es wieder einmal nach Grefrath. Wieder einmal? Ja, wieder einmal. Während die junge Fangeneration der Huskies sich nicht wirklich an Duelle mit der Stadt kurz vor der holländischen Grenze erinnern können, so bekommen insbesondere die Fans, die sich in den 80er und frühen 90er Jahren schon solche nennen durften, leuchtende Augen, denn es waren in aller Regel heiße Duelle, die sich die Nordhessen mit dem damaligen Grefrather EC in der Oberliga und in der 2. Bundesliga lieferten.

Nein, sonderlich gut konnten sich die beiden Clubs damals nicht ab, schon gar nicht nach dem Wechsel eines gewissen Dave O´Brien von der Fulda an die Niers. Aber Dave O´Brien war damals ganz sicher nicht der einzige Spieler, an den man sich erinnert, denn bei den Blau-Gelben spielten damals auch Spieler wie zum Beispiel ein Mark MacKay und ein Wayne Hynes.

Seither sind fast genau 20 Jahre vergangen und aus dem Grefrather EC Ist die Grefrather EG geworden, während in Kassel aus der ESG die EC Kassel Huskies geworden sind. Am Sonntag (19:45 Uhr, in Grefrath) treffen beide Teams also wieder aufeinander.

Auf dem Papier sind die Rollen klar verteilt. Während bei den Huskies das Saisonziel klar „Aufstieg“ heißt, so dürfte bei den Phoenix das Saisonziel „Klassenerhalt“ lauten. Grefrath geht mit einer weitestgehend eingespielten Mannschaft ins Rennen. Namhaftester Grefrather ist für Außenstehende sicherlich auch hier der Trainer denn der heißt Karel Lang und hütete über zehn Jahre lang das Tor des Krefelder EV bzw. der Krefelder Pinguine in der 1. Bundesliga sowie der DEL. Eine echte Torwartlegende, der seinem Team sicherlich nicht als Ziel ausgeben wird, sich gegen Kassel zu ergeben.

Für die Huskies ist die Devise am Wochenende klar. Die nächsten sechs Punkte sollen auf der Habenseite verbucht werden.

Dabei kann Huskies-Headcoach Jesse Panek erstmals die erste Reihe einsetzen, die er eigentlich auch von Saisonbeginn an einsetzen wolle, es aber aufgrund der Verletzungsmisere nicht konnte. Michi Christ wird seine ersten beiden Einsätze für die Huskies absolvieren und dies an der Seite von Manuel Klinge und Brano Pohanka tun. Ebenfalls wieder im Kader sein werden aller Voraussicht nach Alex Heinrich, der an der Seite von Sven Valenti wieder in die 1. Verteidigung rückt sowie Florian Böhm, der seine Leistenverletzung überstanden hat.

Fehlen wird neben Benjamin Finkenrath, Stefan Heinrich und Danny Albrecht, der aufgrund seiner schweren Knieverletzung im Spiel bei den Moskitos Essen (Kreuzband-/und Innenbandriss in der laufenden Saison nicht mehr eingesetzt werden kann, auch Daniel Willaschek, der wegen einer Adduktorenzerrung pausieren muss.

Ersatztermin für das Hessencup-Spiel gegen den EC Bad Nauheim steht

Es war gar nicht leicht, einen Ausweichtermin für das verschobene Hessencup-Spiel der Kassel Huskies gegen den EC Bad Nauheim zu finden aber nun steht der Termin fest. Am Dienstag, den 17.12.2013 um 19:30 Uhr wird das Spiel nachgeholt. Bereits gekaufte Eintrittskarten behalten selbstverständlich Ihre Gültigkeit. Einzeltickets gibt es sowohl online als auch im Sportshop an der Kasseler Eissporthalle. Die Ticketpreise sind im Vergleich zur regulären Saisonspielen um 50% reduziert, Dauerkarteninhaber haben freien Eintritt.

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