Bei Toren von Florian Tkocz jubelt nicht nur Attings 1. Bürgermeister Robert Ruber (Hintergrund). In Spaichingen wird Tkocz aber vor allem in der Defensive gefordert sein.
Foto: Kinseher

Wochenende der Spitzenspiele: Vorentscheidung in der 2. Bundesliga Süd möglich. (mb) Nach drei Wochen Spielpause steht für den IHC Atting ein mehr als richtungsweisendes Wochenende im Kampf um die Meisterschaft an. Während man selbst heute im Auswärtsspiel bei den Badgers Spaichingen (18 Uhr) punkten muss, blickt man auch gespannt auf die Spiele der Konkurrenz aus Schwabmünchen und Merdingen. 

Denn es ist so etwas wie das Wochenende der Spitzenspiele. Zeitgleich treffen am Samstag Schwabmünchen und Merdingen aufeinander. Der Sieger dieser Partie ist dann Attings Verfolger Nummer eins. Schwabmünchen muss dann am Sonntag nach Bernhardswald reisen. Dort hat in dieser Saison noch kein Team gewonnen. Merdingen erwartet am Sonntag noch Langenfeld. „Natürlich müssen wir zuerst einmal auf uns schauen und die Punkte holen“, sagt Attings Trainer Jürgen Amann. „Aber dieses Wochenende wird äußerst interessant. Vielleicht kann uns Bernhardswald ja etwas Schützenhilfe leisten und Schwabmünchen Punkte abnehmen. Am Sonntag wissen wir auf jeden Fall, ob es ein Endspiel gegen Schwabmünchen gibt.“  Dieses findet am 8. September bei den Mammuts statt. Nach wie vor haben die Attinger in der Tabelle zwar einen komfortablen Vorsprung, doch der Schein trügt: Denn die Konkurrenz hat deutlich weniger Spiele als der IHC ausgetragen. Aus eigener Kraft kann der IHC nicht Meister werden.

Nun warten die Badgers Spaichingen auf die Wölfe. In deren kleiner Hockeyhalle erwartet Amann „einen harten Kampf“. Zwar verloren die Spaichinger am vergangenen Wochenende mit 4:8 in Merdingen, davor waren sie jedoch vier Spiele in Folge ungeschlagen und schafften sogar in Bernhardswald ein 3:3. Beim 3:6 in Straubing lieferten sie den Wölfen ebenso einen harten Kampf.
„Ihr Vorteil ist, dass sie voll im Rhythmus sind“, sagt Amann. „Wir haben seit dem 14. Juli kein Spiel ausgetragen und auch in dieser Woche nicht trainiert.“ Da den Attingern derzeit weder das Eisstadion noch die Ausstellungshalle zur Verfügung steht, wurden bis zur vergangenen Woche Zeiten in Deggendorf angemietet. Doch auch dort wird mittlerweile wieder die Eissaison vorbereitet.

Zweieinhalb Reihen stehen dem Trainer für das Auswärtsspiel in der 450 Kilometer entfernten Primstadt auf dem Programm. An die Halle hat man noch gute Erinnerungen. Das Spiel gegen Bräunlingen wurden kurzfristig dort hin verlegt. Dieses wurde mit 10:3 gewonnen. „Das wäre natürlich perfekt“, sagt Amann. „Wenn wir allerdings verlieren, sieht es mit der Meisterschaft alles andere als gut aus.“

Tabelle der 2. Bundesliga Süd. Quelle: ISHD.de

NRWHockey.de / PM IHC Atting

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